Ritter und Helm 1: Podcast mit Amir und Frank über Filme, Serien, Videospiele und anderen Kram

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Amir und ich haben so ungefähr drei Jahre zusammengearbeitet. Heute ist das leider nicht mehr so, trotzdem sehen wir uns gelegentlich. Nach dem obligatorischen Gelafer über Smartphones und Technologieprodukte geraten wir dabei auch immer ins Schwadronieren über Filme, TV-Serien, Videospiele und das, was die Kulturindustrie sonst noch bereithält. Warum eigentlich, dachten wir uns eines Tages, das Ganze nicht auch aufnehmen und ins Netz stellen? Was wir hiermit tun. Es folgt die erste Folge unseres Audio-Podcasts „Ritter und Helm“. Das sind unsere Themen. Weiterlesen →

Ambiguitätstoleranz

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Es war unglücklich, dieser Gaucho-Tanz, aber auch harmlos. Ein bisschen Übermut, sicherlich nicht rassistisch gemeint, mehr so in puncto Außenwirkung ins Klo gegriffen. Wer könnte es diesen Nationalmannschafts-Burschen verdenken, die sich ja im Turnier wirklich fair gegenüber Verlierern verhalten haben und vermutlich seit Tagen betrunken und übernächtigt durch die Weltgeschichte reisen – dann auch noch in die Jetlag-sensiblere östliche Richtung. Und schließlich Helene Fischer. Zusammengefasst: Geistig auf der Höhe waren sie wahrscheinlich nicht, die deutschen Nationalspieler, und das sei ihnen in diesem Punkt durchaus verteidigend anzurechnen. Weiterlesen →

Kanalbündelung, ein singender Zahnarzt und der Penis von Niels Ruf

Sowieso schon das Viralvideo der Stunde, komme ich nicht umhin hier auch noch einmal die wirklich tolle Neunzigerjahre-Hommage aus dem Neo Magazin von und mit Jan Böhmermann zu verlinken – einfach, weil sie so gut ist. Der Bursche hat sich ehwieso mit seinen Fernsehsendungen und der Radio-Show mit Olli Schulz (Podcast) in die Herzen der in diesem Haushalt Lebenden geblödelt, da kann man ihm zum Gewinn des Grimme-Preises nur anerkennend zunicken. Zum Video: Klar, Popkulturreferenznostalgie mit selbstironischem Einschlag geht immer, aber das hier ist so liebevoll und aufwändig abgeliefert, dass man das einfach mögen muss. Zumindest, wenn man in Deutschland aufwuchs und irgendwas zwischen 25 und 40 Jahren alt ist. Bailando, bailando … ♥♥♥

Hey teacher, don’t leave them kids alone

Von Lehrern wird einerseits im zunehmenden Maße verlangt, dass sie Rollen und Aufgaben der Eltern übernehmen, andererseits sollen sie die jüngere Generation fit machen für die (so zumindest in der Breite wahrgenommenen) Anforderungen von Markt und Globalisierung. Das ist ein unlösbarer Konflikt, woran viele Lehrer scheitern. Ergebnis: Das Prestige des Lehrerberufs ist nicht das Beste. Dessen Bild wird heute geprägt von jenen Fällen, die frustriert sind, desillusioniert, die möglicherweise tatsächlich ihre Profession verfehlt haben.

Dabei gibt es auch genug andere Beispiele für Menschen dieses Berufsstandes, so wie dieses.

[via rb@fb]

Prison Break

Faszinierender Artikel über ein Gefängnis in Norwegen, in dem der Knast eine Insel, die Gefangenen keine Insassen, sondern Bewohner sind, der Resozialisierungsgedanke das Credo der Anstalt ist. Es gibt kaum Wachen, kaum Bewegungseinschränkungen und maximale Selbstorganisation. Nur 16 % der „Insassen“ werden rückfällig – so wenig wie nirgendwo sonst.

Ich finde, dass man solche Modelle auch bei uns ausprobieren sollte; allein politisch durchsetzbar wird das niemals sein – egal, wie niedrig die Rückfallquoten der Gefangenen sind.

Kingslayer mit Wurstdurst

Eine gute Salami, an der hat man bekanntermaßen was. Das findet auch dieser Knabe, den der Game of Thrones-Gucker als Jaime Lannister kennt. In diesem kuriosen Werbespot aus den Neunzigerjahren musste dessen Darsteller Nicolaj Coster-Waldau, nun ja, Schulden der unangenehmeren Art zurückzahlen. Wie gut, dass es Wurstgedanken gibt, die einen zu übermenschlichen Taten der Selbstrettung befähigen. Weiterlesen →