Adieu 2007, Servus 2008 (nachher)

Koland Roch
Wenn eines im Leben sicher war, dann der traditionelle Berliner Ballen, den Roland Koch mit einer dicken, braunen Schicht Schokoladenglasur stets am Silvesterabend zu vertilgen pflegte. Bei den Wählern („meine“ Hessen) kam dies gut an. Bild: partykamera (cc)

 

xmasend
Nach dem miserablen Ergebnis der verkaufsoffenen Adventssonntage war den Verantwortlichen im Einzelhandel klar: Der Fisch stinkt vom Kopf, schnelle und konsequente Maßnahmen sind vonnöten.

 

Silvester
Die Chinesen waren schon in der Altsteinzeit wahre Meister im Entfachen atemberaubender Feuerwerke.

Draußen bupperts schon den ganzen Tag und 10 Milliarden Bekloppte stehen sich am Brandenburger Tor die Beene in‘ Bauch. Und auch hier beginnt sich der Biowecker auf ein breites Zweitausend mit einer schönen runden Acht hinten einzustellen. Da wird das Salzgebäck geöffnet und das Raclette aufgeheizt, um dem vergreisten 2007 mit einem Gemisch aus Fett (bindet den Geschmack) und Mononatriumglutarmat (verstärkt den Geschmack) einen adäquaten Abgang zu verschaffen. Um Mitternacht darf’s dann auch mal ein Piccolöchen sein (Scherz).

 

Wünsch‘ euch jedenfalls jutn Rutsch und ein vertikales neues Jahr.

1 Kommentar

  1. Jetzt weiss ich jedenfalls was gemeint ist, wenn Leute von brutalen Bildern in der Tagesschau sprechen 🙂 (obwohl, macht das noch jemand).

    Naja, auch wenn ich genauso wenig Anti-Silvester wie Anti-Weihnachten bin, aber irgendwo zu sein, nur um irgendwo zu sein, ist ja auch albern. Berlin.

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