Adieu, Watchblog

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Das Watchblog Islamophobie ist eingestellt und gelöscht worden.

Das finde ich schade, denn Seiten wie diese sind wichtig als Gegenpol zu jenen zahlreichen Ecken im Web, die von sich auch noch behaupten, „politisch inkorrekt“ und „gegen den Mainstream“ zu sein, wenn ihre menschenfeindlichen Paradigmen längst in die Politikteile der Gazetten und die Agenden der Tagespolitik durchgesickert sind.

Ich hatte im Sommer letzten Jahres auch einige Zeit beim Watchblog mitgearbeitet. Trotz der Differenzen, die es manchmal gab, wünsche ich allen über die Zeit an dem Projekt beteiligten alles Gute und viel Erfolg bei den Dingen, die da in der Zukunft kommen mögen. Insbesondere Bigberta, der es gesundheitlich nicht so gut geht und die sich zudem, gemeinsam mit Jochen, in einem anstrengenden Gerichtsprozess gegen Udo Ulfkotte befindet.

Auf die Frage, was die Lücke füllen könnte, die das WI hinterlassen hat, kann ich in erster Linie die Blogs von Lysis und Jochen empfehlen, außerdem politischkorrekt.info, das ich zwar noch nicht so lange kenne, welches aber ziemlich gut zu sein scheint und eine starke Community im Rücken hat.

Die Texte, die ich für das Watchblog geschrieben hatte, spiegele ich hier auf citronengras.de, damit sie weiterhin verfügbar sind. Die enthaltenen Links habe ich soweit wie möglich aktualisiert, hier und da noch eine Anmerkung eingefügt. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Beiträge:

7 Kommentare

  1. WI war okay. Mir standen da ein paar mal zu oft Personen statt Themen im Vordergrund, aber trotzdem schade drum.

  2. Ja, ist schon schade drum. WI war immer eine gute Infoquelle, leider sind nur selten so richtige Diskussionen aufgekommen. Dennoch, hätte gerne auch erhalten bleiben können.

  3. Die Idee war gut, doch mit der Umsetzung hat’s mE öfter mal gehapert. Mir kam es mitunter so vor, als ob auf Biegen und Brechen Artikel online gestellt werden sollten und dabei die Qualität manchmal außen vor gelassen wurde. Dennoch ist es natürlich schade, dass das WI ganz geschlossen wurde.
    Und ich muss sagen, ich bin richtig erschrocken, als ich erfahren habe, wie krank BigBerta ist. Huib hat in seinem Blog ausführlicher über sie geschrieben. Ich hoffe, ihr geht es bald besser und auch, dass der Prozess schnellstmöglich und zu ihren und Jochens Gunsten entschieden wird.

    Kleinlaut angefügt: Sarah Brightmans und Andrea Bocellis „Time To Say Goodby“ im Abschlussbeitrag fand ich aber unfreiwillig komisch.

  4. Leider hab ich die Seite nicht kennengelernt, der Titel hört sich aber vielverspreched an, sollte einen Nachfolger geben…

    Ich befinde mich seit vier Monaten in Kasachstan, einem de facto islamischen Land!

  5. „Das finde ich schade, denn Seiten wie diese sind wichtig als Gegenpol zu jenen zahlreichen Ecken im Web, die von sich auch noch behaupten, “politisch inkorrekt” und “gegen den Mainstream” zu sein, wenn ihre menschenfeindlichen Paradigmen längst in die Politikteile der Gazetten und die Agenden der Tagespolitik durchgesickert sind.“

    Vor PI habe ich inzwischen keine Angst mehr; die sind so krawallig und braunschäumend geworden, dass es keiner Fremdentlarvung ihrer ekelerregenden Gesinnung mehr bedarf.

  6. Auch wenn inzwischen nur noch die Ahnungslosen unter den Naiven glauben können, PI sei bloß ein bißchen politisch inkorrekt, hat das Bedrohungspotential doch nicht abgenommen. Die Ursache für den enormen Erfolg von PI und Konsorten sind ja nicht unbedarfte Politikinteressierte, die mal kurz denken wer sich „Gegen Antisemitismus“ auf die Fahnen schreibt muss klasse sein, sondern diejenigen die sich wenig sinnvolleres vorstellen können, als im Mob auftretend andere zu verfolgen. Und von denen, finde ich, gibt es erschreckend viele.

  7. Das ist echt schade, dass solch eine recht gute Feste wider die digitale Verdummung aufhören muss… Ein Kumpel von mir wurde jüngst selbst Opfer einer PI-Hetzkampagne, insofern kann es gar nicht genug ideellen Kampf gegen jene geben!

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