6 Kommentare

  1. Ja sicher! Außerdem liebe ich die feiste Indierockmusik der Arctic Monkeys und bei jetzt.de findet man mich unter dem Nicknamen „traurigwarmensommerregentrinken“, wo ich mit Gleichgesinnten über meine Gefühle rede. Total witzig, oder?

  2. >Total witzig, oder?

    ne. du regst dich auf und versuchst auf ironie zu posen. letzteres funktioniert aber nicht so richtig.

  3. Posen liegt in Westpolen, ferner nennt sich ein Sterne-Album so, auf dem sich der Titel „Was hat Dich bloß so ruiniert“ befindet. Der Titel der Platte allerdings steht nicht vorne drauf, nur an der Seite.
    Lustig: Ich wurde heute von Proleten auch schon als „Emo“ tituliert. Ja was denn nu, wie bin ich denn? Ernsthaft auf Sinnsuche? Oder doch eher ironisch distanziert? Ich freue mich auf weitere fundierte Ferndiagnosen.

  4. das „posen“-album ist klasse. fundiert – gibt’s nicht bei mir nicht. „emo“ sagt mir nichts. ist das eine neue abwertende bezeichung? [lebe hier in der einsiedelei, hierher dringen derartige trends erst nach jahren. wenn sie woanders schon längst wieder „out“ sind.]

    kennst otto europa?

    Knietief im Zitronengras, BOBO will ich sein,
    Bourgeois Bohemien, das ist der letzte Schrei-Schrei-Schrei.

  5. Emo ist eine Spielart der Jugendkulturen und gleichzeitig eine irgendwann ausgerufene Musikrichtung. In der Schublade finden sich Versatzstücke aus den Ecken Hardcore/Straight Edge, Indie und Gothic, würde ich sagen. Gab mal eine gelungene Emo-Satirereihe bei YouTube, vielleicht hilft’s ja zum Verständnis:

    Aber eigentlich war „emo“ immer nebulös, so dass es in meinen Auge stets nur in der Verballhornung (also Satire, Feinbild oder Mode) als Idealtypus existierte. Aber andere Leute kennen sich da besser aus. Aber, ja. „Emo“ wird heute fast ausschließlich in abwertenden Kontexten gebraucht.

    Bobo, den Begriff kenne ich übrigens auch erst seit einigen Wochen. Der stand in dem etwas wirren und seichten Buch von Lobo/Friebe. „Zitronengras“, der Name basiert auf der Abneigung meiner Freundin gegenüber dem ihr verhassten Gewürz, die uns im rechten Moment in den Sinn kam, aber vom selbigen auch keinen tieferen besitzt.

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