Der freie Wille

Ein Killerwal verfehlt beim Killversuch einen Jungen in Rocker-Pose nur knapp

Die Frage, ob man fremdgesteuert ist (Gott, Schicksal oder so), oder tatsächlich Wahlfreiheit bei Entscheidungen besitzt, beschäftigt nicht nur en-Vogue-Wissenschaftler aller Coleur (Theologen, Neurobiologen, Philosophen, etc.) bereits seit Jahren, sondern auch mich im gerade angefangen habenden Semester. Die Philosophen sind ein Völkchen, heidewitzka… Was bringt denn eine solche Frage, wenn sie eh keine praktische Relevanz hat? Ob ich einen freien Willen habe oder nur den Eindruck von einem solchen ist doch letztlich Ladde.

Und nein, natürlich haben wir keinen freien Willen. Ansonsten würden wir im Hochsommer alle nackt herumlaufen. Die Oktroy-Wirkung von Moden, Gesetzen, impliziten Regeln und so weiter, sprich: die ganze Bandbreite an Einschränkungen, die uns „die“ Gesellschaft auferlegt und die immer wieder im Widerspruch zu den eigenen Trieben (call it Verlangen or Wünsche) steht, wird viel zu selten in solche Betrachtungen mit einbezogen. Es geht ja um Freiheit. Freiheit hier (Braveheart), Freiheit da (Irak), Freiheit überall (FDP). Der Begriff ist ausgeleert worden und zu einem Fetisch verkommen. Zeitgeist-Quark. Na egal, mal sehen was das Seminar bringt.

P.S.: Versteht jemand den Bildwitz oben? Ich hab mir echt Mühe gegeben beim Ausdenken.