Die Gegenwart, in einem langen und einem kurzen Satz, betrachtet durch die smaragdgrünen Augen der Zukunft

CD-Rs: Colourful, but broken
Foto: raincrystal (cc)

Und wenn mich einst meine Urenkel fragen, wie das so war, damals in den Nullerjahren, werde ich ihnen sicher vom Sofa erzählen, das an dem Tag geliefert wurde, als die zwei Türme fielen und das anderthalb Jahre später, zu Beginn des Irakdesasters, schon total kaputt war (Qualität von „Höffner“), aber auch von dem leider nur anfangs merkwürdigen Gefühl das man bekam, wenn man einem lieb gewonnenen, aber lange nicht gehörten Album lauschen wollte, sich darum weder dafür entschied, die entsprechende CD (ein zu Recht längst vergessener Datenträger) in den dafür vorgesehenen Player zu legen (man hatte nämlich plötzlich einfach keinen mehr), noch jene CD schnell qua PC in ein digitales Format umzuwandeln (dazu müsste man sie erst finden, wer weiß ob die kopiergeschützt ist und das dauert ja auch), noch eine bereits archivierte Version vom Musikverzeichnis auf der irgendwo herumliegenden mobilen Festplatte anzuhören (funktioniert wegen Altersschwäche nicht immer und deren Netzkabel ist gerade am Drucker angeschlossen), sondern den Weg des geringsten Widerstands zu wählen und das Album flugs per DSL aus einem Filesharingnetz herunterzuladen. Oder ich empfehle meinen Urenkeln, einfach ins Archiv meines Weblogs zu schauen.

2 Kommentare

  1. Nix verstanden, aber Dein aktueller Beitrag ist irgendwie schrott, jedenfalls bringt er IE zum Absturz.

  2. Danke für den Hinweis. Hab's eben mit IE6 ausprobiert, die YouTube-Videos bringen den immer zum Nicht-Anzeigen der Seite, übrigens auch bei anderen Artikeln. Ich werd' mich heute Abend mal an das Problem machen.

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