Die grüne Clara

Clara HerrmannIch sympathisiere ja an sich mit den Grünen. Der Grund, weswegen ich sie bei der jüngsten Senatswahl nicht wählte, liegt neben der mißratenen Regierungsbeteiligung auf Bundesebene von ’98 bis ’05 und natürlich Oswald „Sie sind wohl von Attac bezahlt“ Metzger in der Art, wie mir Clara Herrmann, die Kandidatin in meinem Kiez (Bild rechts aus der Zeit des Wahlkampfes) seinerzeit persönlich ihren Programmflyer in die Hand drückte. Missmutig, nichtmal aufgesetzt freundlich, obschon ich ihr mit der gebotenen Symphatie entgegenkam. Ich weiß, das sollte nicht als Maßstab dienen, macht aber schon etwas aus. Na gut, Wahlkampf ist anstrengend und es war schon spät am Tag. Von daher könnte ich das verstehen.

VergilbtDass die Grünen jedoch die einzige Partei zu sein scheinen, die in diesem unseren Wahlkreis ihre Wahlplakate nicht abmontieren, wirft ein schlechtes Licht auf ihren ökologischen Anspruch. Und so grinst mir seit Wochen die gute Clara (lat.: „die Reine“) leicht blaustichig vergilbt und einigen Regengüssen nicht spurlos trotzend entgegen, wenn ich mich durch Friedrichshain bewege – so wie z.B. hier in der Nähe des Ostbahnhofs.

Bitte, Clara, erinnere dich deines flotten Wahlkamp-Slogans („Gerecht, mutig, lebensnah“) und mach das endlich ab!

3 Kommentare

  1. Solche Plakate habe ich auch schon gesichtet, hab mich dabei immer gefragt wer für das Abhängen wohl zuständig ist….wenn´s die Parteien selbst sind..na denn Prost..

  2. Pingback: Wahlplakat (I) - Citronengras

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