Die Message

Heute im Kino gab es zwei Vorschauen: „Dreamgirls“ mit Beyoncé Knowles und „Das Streben nach Glück“ mit Will Smith. Beides kaum chiffrierte Variationen des klassischen US-amerikanischen Tellerwäscher-Mythos: Du schaffst es, wenn Du nur daran glaubst (und zu einem Grad arbeitest, der den der Selbstaufopferung noch übersteigt). Ich ertrag das einfach nicht mehr! Diese Art von Filmen sind nicht nur dünne romantische Verklärungen der Wirklichkeit (denn sozialer Aufstieg ist heute auch in den USA schwerer denn je) sie sind auch absolut arrogant. Der für die meisten Menschen heute zutreffende Umkehrschluss lautet nämlich: Wenn Du es nicht schaffst, ist es Deine eigene Schuld. Mit erhobenem Zeigefinger.

2 Kommentare

  1. Mir geht dieses Tellergewäsch auch tierisch auf den Senkel.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.