11 Kommentare

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  5. Super Aktion! Wenns doch nur mehr von den Leuten gäbe… bei mir waren es damals auch sich abseilende Robin Wood-Aktivisten, die mich nach Gorleben und Lüchow-Dannenberg gebracht haben..:-)
    Leider kapieren die Herren des hohen Hauses trotzdem nicht was das soll: „Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) betonte, die Vorfälle zeigten die ‚Gratwanderung zwischen der berechtigten Erwartung unserer drei Millionen Besucher, hier nicht in einen Hochsicherheitstrakt geführt zu werden, und den Problemen, die, wie sich heute bitter zeigt, immer mal auftreten können‘.“
    Solche Aktionen sind es, die Mut machen sich wieder zu engagieren! Und nebenbei machts auch höllisch Spaß 🙂

  6. Ich geb mal den Spielverderber: Ich halte spektakuläres Stören nicht per se für eine gute Taktik. Ich glaube, das muss auch immer inhaltlich auf der richtigen Bahn sein. Es ist eben ein Unterschied, ob man als Demokrat auf Fehlentwicklungen aufmerksam machen will oder ob jemand das System ganz über den Haufen werfen und übel agitieren möchte. (Da schwirren mir gerade diese rechten Bloggernetzwerke durch den Kopf.) Die für mich entscheidende Frage: Ist es im Rahmen des Grundgesetztes oder außerhalb.

  7. Da hast Du natürlich recht, lieber Mark. Die Grundvoraussetzung, dass es sich um legitime, dass heißt im Rahmen der demokratischen Grundordnung verfasste, Systemkritik handelt, hielt ich für implizit vorausgesetzt. Wer dieses Blog kennt, kennt die Werte, die es transportiert. Man muss ja bei Meinungsstatements auch nicht immer alle möglichen Missverständnisse vorauseilend ausschließen – sowas verschwurbelt schnell die Grundaussage. Beispiel: „Diese ‚Abate Fetel‘-Birne aus Israel schmeckt mir überhaupt nicht, was keinesfalls als pauschale Ablehnung von Birnen oder gar als Verharmlosung des Holocausts gemeint ist!!!!1elf“. Verstehnse?

  8. Ich finde die Aktion ganz nett, wenn auch nicht provokant; die Aussage ist doch insgesamt sehr ernst. Besser hätte mir persönlich gefallen, wenn die Aktion irgendwie sinnfrei-lustig gewesen wäre. Das wäre erstens auch in der Spaßgesellschaft doll angekommen und hätte zweitens die Absurdität von parlamentarischen Scheingefechten vor dem Hintergrund des Wirtschaftstotalitarismus besser in den Vordergrund gerückt. Aber wahrscheinlich halten die es gar nicht für absurd, sondern einfach nur für empörend…

  9. @ malini. Oha, ein Zyniker.

    Es ist ja nicht nur die Aussage, sondern auch die Durchführung, die eine Botschaft in sich trägt.
    Das nicht jeder mit der Aussage einverstanden ist, war ja eigentlich klar. Den einen isses zu plakativ, den anderen zu ernst, und wieder andere stoßen sich an Detailfragen. Man muss aber auch mal die Essenz der Aktion sehen: Hier haben mehrere Leute enorme Courage gehabt, ihre politischen Ansichten in einer denkbar öffentlichen Umgebung zu vertreten. Die jungen Leute von „Geld oder Leben“ können sich nicht vorwerfen lassen, Teil der allgemeinen politischen Lethargie zu sein, die Du ja auch kritisierst. Und immerhin bewirkt der Diskurs im Nachhinein durchaus etwas, was allein die Gedanken Hunderttausender beweisen, die darum kreisten, wie man zu der Aktion steht. Kann mir vorstellen, dass viele, viele Menschen durchaus zum ersten Mal mit der Tasache konfrontiert wurden, dass die Politik bis ins Mark korrupt ist. Steter Tropfen usw.

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