Egaler Argumentationsnotstand


Foto: -heureux- (cc)

Für 1. Juni haben die Wiener [Nahverkehrs-]Linien eine deutliche Erhöhung der Fahrscheinpreise angekündigt. In einer Aussendung führt die zuständige Stadträtin Renate Brauner (SPÖ) als Begründung unter anderem die „massiven“ Investitionen in die Sicherheit an. Darunter versteht sie zuforderst Videoaufzeichungen in Zügen und Stationen. 2006 hatten die Wiener Linien 3,7 Millionen Euro in die Überwachungsanlagen in einigen neuen Zuggarnituren investiert. Sie erhoffen sich damit eine Reduzierung der Vandalismusschäden um 200.000 Euro pro Jahr. Rechnen wird sich die Investition nie, da die Technik spätestens nach acht Jahren ausgetauscht wird.

Heise Newsticker: Videoüberwachung in Österreich kommt mit Salamitaktik

1 Kommentar

  1. Da könnte man richtig gut drüber lachen – wenn’s nicht einfach zum heulen wäre. Anders als mit „Überwachunswahn“ kann man dieses Verhalten garnicht betiteln…
    Außerdem… das schöne Geld! wenn man das etwa in Jugendcentren gesteckt hätte… ich glaube, der Gewinn wäre weitaus größer. Aber man will ja nicht die Jugendlich vom Sprayen, Schlitzen, Schmieren abhalten – man will sie dabei erwischen. Als ob das irgend etwas bringen würde…

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