Ein güldener Fohlenknabe

Bin ja gerade mittelschwer begeistert von A Golden Pony Boy. Okay, der Bandname ist albern, aber schöne Musik machen die Herrschaften. Kommen aus Berlin, klingt ein bisschen wie Death Cab for Cutie und Maximilian Hecker, die Stimme des Sängers erinnert mich an die der viel zu früh verblichenen I Was A Cub Scout. Hier ein Video, in dem Anfangs auch am Bersarinplatz rumgefahren wird, wo ich bis vor Kurzem ja quasi um die Ecke von wohnte.

Meine Güte, die Burschen sind erst 19. Daher sind die hier vorgetragenen Gefühle auch kein Kitsch, sondern Authentizität, weil man in dem Alter ja nur entweder emotional verarmt oder emotional überschwappend sein kann. Trotzdem befremdlich, die Arbeit von so viel jüngeren Menschen gut zu finden, aber so fühlt sich ja auch jeder über-35-jährige Sonnabends im Fußballstadion. Wem’s gefällt: Ein Album gibt’s von A Golden Pony Boy noch nicht, aber ’ne EP. Mein Exemplar des nämlich „Fame to the Fameless“ heißenden Werks bezog ich über diesen 10€-Musik-Download-Gutschein, als DRM-freie MP3s. Man darf sich aber auch andere Musik aussuchen.

(Disclaimer: Ich schreibe beruflich für das unten verlinkte Blog, wir kriegen da Geld für, wenn ihr euch bei dem Musikdienst anmeldet. Ist aber seriös, das Ding. Vista Bescheid.)

1 Kommentar

  1. Hab mir da erstmal endlich Immoment von Flowinimmo geholt, war eh schon lange auf der Liste. Dann hatte ich och 2 Euro übrig und habe mir die beiden Songs von unserer Lena gekrallt, weil das gerade auf der Startseite war. So, jetzt ist es raus.

    Fun Fact: das waren meine ersten online gekauften Songs, ziemlich gleichzeitig hat sich der Schwiegervater to be ebenfalls seine ersten Songs gekauft, ganz woanders, aber die gleichen (also ohne Immo).

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