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> <channel><title>Kommentare zu: Gehirn in die Maschine, 90 Grad, mit Vorw&#228;sche &#8211; und Schleudern nicht vergessen!</title> <atom:link href="http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/</link> <description>meist manchmal, selten oft</description> <lastBuildDate>Wed, 15 Feb 2012 15:11:59 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator> <xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" /> <item><title>Von: maloXP</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2160</link> <dc:creator>maloXP</dc:creator> <pubDate>Thu, 27 Sep 2007 03:03:51 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2160</guid> <description>Puh, okay. Ich wei&#223; nicht so recht, ob ich gegen deinen geballten Sachverstand eloquent argumentieren kann. Aus purer Not heraus ;) m&#246;chte ich dem gerne &lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/?p=1037&quot;&gt;diesen Text von Wolfgang Lieb&lt;/a&gt; auf den Nachdenkseiten entgegenstellen. Dort wird insbesondere herausgestrichen, dass bei aller vermeintlichen (und m.E. viele Faktoren au&#223;en vorlassenden) Logik in Sachen Verh&#228;ltnis jung zu alt, doch gerade die realen Auswirkungen verheerend werden d&#252;rften.
&lt;blockquote&gt;Wer so tut – und die meisten tun so – als sei diese Erh&#246;hung der Lebensarbeitszeit von unselbst&#228;ndig Besch&#228;ftigten ausschlie&#223;lich eine Konsequenz der Arithmetik oder der demographischen Statistik ist Opfer eines Denkfehlers oder – noch schlimmer – Opfer der eigenen und der von der Versicherungswirtschaft betriebenen Propaganda.
Der Denkfehler ist, dass die Politik offenbar nur noch innerhalb des Systems einer statischen Rentenstatistik denkt. Man behandelt die Symptome des Rentensystems und schaut nicht auf die Ursachen f&#252;r dessen Probleme und dessen finanziellen Engp&#228;sse.
Genauso wie die Hartz-Gesetze nichts oder allenfalls ganz wenig bewirken k&#246;nnen, wenn keine Arbeit nachgefragt wird, so k&#246;nnen auch die Probleme der gesetzlichen Rente nicht gel&#246;st werden, wenn man nur an den Stellschrauben innerhalb des Systems dreht.&lt;/blockquote&gt;
Und hier noch eine interessante Zahl:
&lt;blockquote&gt;Derzeit erreichen gerade mal 35,2 % der Rentner die Altersgrenze von 65. Angesichts dieser brutalen Realit&#228;t ist es v&#246;llig unglaubw&#252;rdig, am Kabinettstisch &#252;ber ein h&#246;heres Renteneintrittsalter zu entscheiden, ohne auch nur den kleinsten Hinweis zu geben, wie dieses sp&#228;tere Ausscheiden angesichts der derzeitigen Arbeitsmarktsituation und dem immer schlechter werdenden Gesundheitszustand der Arbeitnehmer jemals von einer beachtlichen Zahl von Arbeitnehmern realistischerweise auch nur ann&#228;hernd erreicht werden k&#246;nnte.&lt;/blockquote&gt;
Hier noch ein interessanter &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;dig=2006/07/06/a0174&quot;&gt;taz-Artikel&lt;/a&gt; zu pl&#246;tzlich unkomfortabler Expertise in Rentendingen:
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Egal, was die Experten sagen&lt;/strong&gt;
Das ist originell: Erst l&#228;sst die Bundesregierung den &quot;Altenbericht&quot; zur Lage der Senioren im Lande ein Jahr herumliegen. Und nachdem er dann gestern endlich durch das Kabinett gegangen ist, erkl&#228;rt sie ihn f&#252;r &#252;berholt. Das hat einen Grund: Die von Rot-Gr&#252;n berufenen Experten haben zum Thema &quot;Rente mit 67&quot; eine vollkommen andere Auskunft erteilt, als es der schwarz-roten Regierung passt. Zwar waren die Wissenschaftler uneins dar&#252;ber, unter welchen Bedingungen eine Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre akzeptabel w&#228;re. Durchaus einig aber waren sie sich darin: so, wie Sozialminister Franz M&#252;ntefering (SPD) das angek&#252;ndigt hat, jedenfalls nicht. Ohne mildernde Faktoren schickt man die Menschen in Altersarmut. Denn wer es nicht bis 67 schafft, wird seine Rente nur mit betr&#228;chtlichen K&#252;rzungen bekommen.&lt;/blockquote&gt;
Wie ich schon sagte, f&#252;r mich erweckt diese Entscheidung den Eindruck einer kaschierten Rentensenkung mit m&#246;glicherweise fatalen Folgen in Sachen Altersarmut (wie du ja auch selbst bemerkst).
In Sachen &quot;parallel zur Inflation&quot; Hatte ich mich vertan, stimmt. Hier m&#246;chte ich aber nochmal nachhaken:
&lt;blockquote&gt;Die Werbeausgaben sind auch eher Peanuts, wenn man sich betrachtet, dass 80 Milliarden Euro aus allgemeinen Steuermitteln im Jahr in den Sozialhaushalt flie&#223;en - der gr&#246;&#223;te Teil davon in die GRV.&lt;/blockquote&gt;
Allgemeine Steuermittel beinhalten aber nicht die Beitr&#228;ge zur GKV, oder? Ich dachte aber auch immer, der gr&#246;&#223;te Teil des Sozialhaushalts best&#252;nde aus Sozialhilfe und ALG? Oder verstehe ich jetzt etwas falsch?
Schon etwas verwirrend mitunter, aber es ist ja auch schon sp&#228;t/fr&#252;h. :)
Gr&#252;&#223;e,
maloXP</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Puh, okay. Ich wei&#223; nicht so recht, ob ich gegen deinen geballten Sachverstand eloquent argumentieren kann. Aus purer Not heraus <img
src='http://citronengras.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> m&#246;chte ich dem gerne <a
href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=1037">diesen Text von Wolfgang Lieb</a> auf den Nachdenkseiten entgegenstellen. Dort wird insbesondere herausgestrichen, dass bei aller vermeintlichen (und m.E. viele Faktoren au&#223;en vorlassenden) Logik in Sachen Verh&#228;ltnis jung zu alt, doch gerade die realen Auswirkungen verheerend werden d&#252;rften.</p><blockquote><p>Wer so tut – und die meisten tun so – als sei diese Erh&#246;hung der Lebensarbeitszeit von unselbst&#228;ndig Besch&#228;ftigten ausschlie&#223;lich eine Konsequenz der Arithmetik oder der demographischen Statistik ist Opfer eines Denkfehlers oder – noch schlimmer – Opfer der eigenen und der von der Versicherungswirtschaft betriebenen Propaganda.</p><p>Der Denkfehler ist, dass die Politik offenbar nur noch innerhalb des Systems einer statischen Rentenstatistik denkt. Man behandelt die Symptome des Rentensystems und schaut nicht auf die Ursachen f&#252;r dessen Probleme und dessen finanziellen Engp&#228;sse.</p><p>Genauso wie die Hartz-Gesetze nichts oder allenfalls ganz wenig bewirken k&#246;nnen, wenn keine Arbeit nachgefragt wird, so k&#246;nnen auch die Probleme der gesetzlichen Rente nicht gel&#246;st werden, wenn man nur an den Stellschrauben innerhalb des Systems dreht.</p></blockquote><p>Und hier noch eine interessante Zahl:</p><blockquote><p>Derzeit erreichen gerade mal 35,2 % der Rentner die Altersgrenze von 65. Angesichts dieser brutalen Realit&#228;t ist es v&#246;llig unglaubw&#252;rdig, am Kabinettstisch &#252;ber ein h&#246;heres Renteneintrittsalter zu entscheiden, ohne auch nur den kleinsten Hinweis zu geben, wie dieses sp&#228;tere Ausscheiden angesichts der derzeitigen Arbeitsmarktsituation und dem immer schlechter werdenden Gesundheitszustand der Arbeitnehmer jemals von einer beachtlichen Zahl von Arbeitnehmern realistischerweise auch nur ann&#228;hernd erreicht werden k&#246;nnte.</p></blockquote><p>Hier noch ein interessanter <a
href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#038;dig=2006/07/06/a0174">taz-Artikel</a> zu pl&#246;tzlich unkomfortabler Expertise in Rentendingen:</p><blockquote><p><strong>Egal, was die Experten sagen</strong></p><p>Das ist originell: Erst l&#228;sst die Bundesregierung den &#8220;Altenbericht&#8221; zur Lage der Senioren im Lande ein Jahr herumliegen. Und nachdem er dann gestern endlich durch das Kabinett gegangen ist, erkl&#228;rt sie ihn f&#252;r &#252;berholt. Das hat einen Grund: Die von Rot-Gr&#252;n berufenen Experten haben zum Thema &#8220;Rente mit 67&#8243; eine vollkommen andere Auskunft erteilt, als es der schwarz-roten Regierung passt. Zwar waren die Wissenschaftler uneins dar&#252;ber, unter welchen Bedingungen eine Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre akzeptabel w&#228;re. Durchaus einig aber waren sie sich darin: so, wie Sozialminister Franz M&#252;ntefering (SPD) das angek&#252;ndigt hat, jedenfalls nicht. Ohne mildernde Faktoren schickt man die Menschen in Altersarmut. Denn wer es nicht bis 67 schafft, wird seine Rente nur mit betr&#228;chtlichen K&#252;rzungen bekommen.</p></blockquote><p>Wie ich schon sagte, f&#252;r mich erweckt diese Entscheidung den Eindruck einer kaschierten Rentensenkung mit m&#246;glicherweise fatalen Folgen in Sachen Altersarmut (wie du ja auch selbst bemerkst).</p><p>In Sachen &#8220;parallel zur Inflation&#8221; Hatte ich mich vertan, stimmt. Hier m&#246;chte ich aber nochmal nachhaken:</p><blockquote><p>Die Werbeausgaben sind auch eher Peanuts, wenn man sich betrachtet, dass 80 Milliarden Euro aus allgemeinen Steuermitteln im Jahr in den Sozialhaushalt flie&#223;en &#8211; der gr&#246;&#223;te Teil davon in die GRV.</p></blockquote><p>Allgemeine Steuermittel beinhalten aber nicht die Beitr&#228;ge zur GKV, oder? Ich dachte aber auch immer, der gr&#246;&#223;te Teil des Sozialhaushalts best&#252;nde aus Sozialhilfe und ALG? Oder verstehe ich jetzt etwas falsch?</p><p>Schon etwas verwirrend mitunter, aber es ist ja auch schon sp&#228;t/fr&#252;h. <img
src='http://citronengras.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p><p>Gr&#252;&#223;e,<br
/> maloXP</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Limited</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2159</link> <dc:creator>Limited</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 22:54:32 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2159</guid> <description>BTW - China, dieser scheinbar &#252;berm&#228;chtige wirtschaftliche Tiger, wird Probleme bei der Versorgung seiner alternden Bev&#246;lkerung (1 Kind Politik) bekommen, wie sie die Menschheit noch nicht gesehen hat.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>BTW &#8211; China, dieser scheinbar &#252;berm&#228;chtige wirtschaftliche Tiger, wird Probleme bei der Versorgung seiner alternden Bev&#246;lkerung (1 Kind Politik) bekommen, wie sie die Menschheit noch nicht gesehen hat.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Limited</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2158</link> <dc:creator>Limited</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 22:43:08 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2158</guid> <description>@ malo XP
&lt;blockquote&gt;Warum wird ein System, in dem sich der Beitrag zur RV einfach vom Verh&#228;ltnis Junge zu Alte ableitet, und die Rente parallel zur Inflation steigt, egal was passiert (und nur wem das nicht reicht, der darf privat vorsorgen), nicht beibehalten? &lt;/blockquote&gt;
Moment, du redest von einem System, das es nie gegeben hat. Von Beginn an, waren immer verschiedene Gruppen in der GRV bevorzugt. Zu Anfang Studierende (Anrechnung auf die Rente) und Vertriebene (Fremdrentengesetz), jetzt sind es Frauen mit Kindern (Erzeihungszeit wird nicht durch Einnahmen gedeckt).
Das hat etwas damit zu tun, dass auch Sozialabgaben Lenkungsfunktion entfalten und nur in einem demokratischen Regiem ohne Interessengruppen und Lobbys etwas anderes denkbar w&#228;re. Wenn du ein derartiges Land kennst, schicke mir doch bitte ein Prospekt.
Auch der Ausgleichsmechanismus - &#039;parallel zur Inflation&quot; stimmt so nicht - je nach Brutto- oder Nettolohnanpassung ist dies mal mehr, mal weniger (Tendenz weniger).
&lt;blockquote&gt;Warum verschleudert der Staat seine Kohle f&#252;r Imagekampagnen wie die da oben und Zusch&#252;sse in private RVs, die bei weitem nicht so wirtschaftlich sind (&#246;konomisches Risiko, Mitfinanzierung von Werbung, Personal, etc.) wie das Umlageverfahren?&lt;/blockquote&gt;
Punkt 1 und 2 h&#228;ngen hier m.E. miteinander zusammen. Du w&#252;rdest dich wundern, wie wenige sich eigentlich fr&#252;hzeitig Gedanken um ihre Altersvorsorge machen. Die Briefe, die diejenigen erhalten, die in die GRV eingezahlt haben, und die eine &#220;bersicht auf die Auszahlungen bieten, sind auch so ein &quot;Marketinginstrument&quot;.
Und gelenkt soll die geneigte Aufmerksamkeit dahingehen , dass das Cappuccinoprinzip gilt.
Die Grundsicherung GRV (Kaffee) gibt es f&#252;r jeden, die Sahne (Riester Rente  u.a.) f&#252;r alle die sich daran beteiligt haben, die Schokostreusel (Private Vorsorge) ist nur f&#252;r wenige noch machbar.
Die Werbeausgaben sind auch eher Peanuts, wenn man sich betrachtet, dass 80 Milliarden Euro aus allgemeinen Steuermitteln im Jahr in den Sozialhaushalt flie&#223;en - der gr&#246;&#223;te Teil davon in die GRV.
Zudem ist eine private Anlage nicht automatisch weniger gewinntr&#228;chtig. Betrachtet man etwa den Zeitabschnitt zwischen 90-99 dann schl&#228;gt eine Anlage in Aktien/Fonds die Rente um L&#228;ngen.
Generell werden aber gro&#223;e volkswirtschaftliche Gewinne eher in &#039;jungen&quot; Industriestaaten wie China und Indien zu verzeichnen sein, da ist es erst einmal konsequent, wenn man sich in irgendeiner Form an diesen Trend anzukoppeln versucht um die reduzierten Zahlungen aus der GRV abzusichern.
Die ganzen Heuschrecken beziehen ihr Geld ja mitunter von gro&#223;en Pensionsversicherungen aus den Staaten, die damit - mit der h&#246;chst m&#246;glichen Rendite - die Auszahlungen an ihre Mitglieder absichern.
Irgendwann kollabiert auch dieser Mechanismus, aber das ist ein anderes Thema.
Einzahlungen und Auszahlungen, gerade mit der demografischen Entwicklung - das passt schon lange nicht mehr. Und daher halte ich f&#252;r konsequent, wenn man daf&#252;r wirbt, dass es Einschr&#228;nkungen gibt und auch auf diese Thematik hinweist.
Die Menschen werden &#228;lter, es werden zuwenig Kinder geboren. Auch wenn man einen Ausgleich &#252;ber die st&#228;rkere Ber&#252;cksichtigung von Kapital findet - man muss eine Entscheidung finden - mehr Belastung der J&#252;ngeren, oder weniger Zahlungen an die &#196;lteren.
Und dann muss man einen vern&#252;nftigen Ausgleich zwischen diesen Postionen finden. Und da ist ein Schritt, der die Verl&#228;ngerung der Arbeitszeit ab 2010 um einen Monat im Jahr vorsieht, durchaus als gerecht.
Benachteiligt sind  wieder die ganz am Rand. Diejenigen, die lange arbeitslos waren, haben keine Renteneinzahlungen in nennenswerter H&#246;he, keine Riester Rente und schon gar keine private Vorsorge.
Die sind in diesem Szenario - und auch in jedem anderen - am Arsch. Auf Deutschland wird eine Tendenz der Altersarmut in Teilen der Gesellschaft zukommen, die man sich kaum vorstellen mag (in der Schweiz und in Gro&#223;britannien zeichnet sich das schon ab).
Das betrifft aber &#039;nur&#039; das untere Drittel und damit k&#246;nnen die anderen beiden Drittel gut leben.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ malo XP</p><blockquote><p>Warum wird ein System, in dem sich der Beitrag zur RV einfach vom Verh&#228;ltnis Junge zu Alte ableitet, und die Rente parallel zur Inflation steigt, egal was passiert (und nur wem das nicht reicht, der darf privat vorsorgen), nicht beibehalten?</p></blockquote><p>Moment, du redest von einem System, das es nie gegeben hat. Von Beginn an, waren immer verschiedene Gruppen in der GRV bevorzugt. Zu Anfang Studierende (Anrechnung auf die Rente) und Vertriebene (Fremdrentengesetz), jetzt sind es Frauen mit Kindern (Erzeihungszeit wird nicht durch Einnahmen gedeckt).</p><p>Das hat etwas damit zu tun, dass auch Sozialabgaben Lenkungsfunktion entfalten und nur in einem demokratischen Regiem ohne Interessengruppen und Lobbys etwas anderes denkbar w&#228;re. Wenn du ein derartiges Land kennst, schicke mir doch bitte ein Prospekt.</p><p>Auch der Ausgleichsmechanismus &#8211; &#8216;parallel zur Inflation&#8221; stimmt so nicht &#8211; je nach Brutto- oder Nettolohnanpassung ist dies mal mehr, mal weniger (Tendenz weniger).</p><blockquote><p>Warum verschleudert der Staat seine Kohle f&#252;r Imagekampagnen wie die da oben und Zusch&#252;sse in private RVs, die bei weitem nicht so wirtschaftlich sind (&#246;konomisches Risiko, Mitfinanzierung von Werbung, Personal, etc.) wie das Umlageverfahren?</p></blockquote><p>Punkt 1 und 2 h&#228;ngen hier m.E. miteinander zusammen. Du w&#252;rdest dich wundern, wie wenige sich eigentlich fr&#252;hzeitig Gedanken um ihre Altersvorsorge machen. Die Briefe, die diejenigen erhalten, die in die GRV eingezahlt haben, und die eine &#220;bersicht auf die Auszahlungen bieten, sind auch so ein &#8220;Marketinginstrument&#8221;.</p><p>Und gelenkt soll die geneigte Aufmerksamkeit dahingehen , dass das Cappuccinoprinzip gilt.</p><p>Die Grundsicherung GRV (Kaffee) gibt es f&#252;r jeden, die Sahne (Riester Rente  u.a.) f&#252;r alle die sich daran beteiligt haben, die Schokostreusel (Private Vorsorge) ist nur f&#252;r wenige noch machbar.</p><p>Die Werbeausgaben sind auch eher Peanuts, wenn man sich betrachtet, dass 80 Milliarden Euro aus allgemeinen Steuermitteln im Jahr in den Sozialhaushalt flie&#223;en &#8211; der gr&#246;&#223;te Teil davon in die GRV.</p><p>Zudem ist eine private Anlage nicht automatisch weniger gewinntr&#228;chtig. Betrachtet man etwa den Zeitabschnitt zwischen 90-99 dann schl&#228;gt eine Anlage in Aktien/Fonds die Rente um L&#228;ngen.</p><p>Generell werden aber gro&#223;e volkswirtschaftliche Gewinne eher in &#8216;jungen&#8221; Industriestaaten wie China und Indien zu verzeichnen sein, da ist es erst einmal konsequent, wenn man sich in irgendeiner Form an diesen Trend anzukoppeln versucht um die reduzierten Zahlungen aus der GRV abzusichern.</p><p>Die ganzen Heuschrecken beziehen ihr Geld ja mitunter von gro&#223;en Pensionsversicherungen aus den Staaten, die damit &#8211; mit der h&#246;chst m&#246;glichen Rendite &#8211; die Auszahlungen an ihre Mitglieder absichern.</p><p>Irgendwann kollabiert auch dieser Mechanismus, aber das ist ein anderes Thema.</p><p>Einzahlungen und Auszahlungen, gerade mit der demografischen Entwicklung &#8211; das passt schon lange nicht mehr. Und daher halte ich f&#252;r konsequent, wenn man daf&#252;r wirbt, dass es Einschr&#228;nkungen gibt und auch auf diese Thematik hinweist.</p><p>Die Menschen werden &#228;lter, es werden zuwenig Kinder geboren. Auch wenn man einen Ausgleich &#252;ber die st&#228;rkere Ber&#252;cksichtigung von Kapital findet &#8211; man muss eine Entscheidung finden &#8211; mehr Belastung der J&#252;ngeren, oder weniger Zahlungen an die &#196;lteren.</p><p>Und dann muss man einen vern&#252;nftigen Ausgleich zwischen diesen Postionen finden. Und da ist ein Schritt, der die Verl&#228;ngerung der Arbeitszeit ab 2010 um einen Monat im Jahr vorsieht, durchaus als gerecht.</p><p>Benachteiligt sind  wieder die ganz am Rand. Diejenigen, die lange arbeitslos waren, haben keine Renteneinzahlungen in nennenswerter H&#246;he, keine Riester Rente und schon gar keine private Vorsorge.</p><p>Die sind in diesem Szenario &#8211; und auch in jedem anderen &#8211; am Arsch. Auf Deutschland wird eine Tendenz der Altersarmut in Teilen der Gesellschaft zukommen, die man sich kaum vorstellen mag (in der Schweiz und in Gro&#223;britannien zeichnet sich das schon ab).</p><p>Das betrifft aber &#8216;nur&#8217; das untere Drittel und damit k&#246;nnen die anderen beiden Drittel gut leben.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: maloXP</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2157</link> <dc:creator>maloXP</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 21:51:12 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2157</guid> <description>Hallo Limited,
ich glaube dir, dass du Bescheid wei&#223;t. Und eben drum, weil Rentenfinanzierung ein so komplexes und hochsensibles Thema ist, finde ich es auch so erschreckend, dass man eine trotz der Komplexit&#228;t so gute und simple L&#246;sung wie den Generationenvertrag einfach aufk&#252;ndigt. Ich f&#252;hle mich als jemand, der zwei Jahre l&#228;nger arbeiten muss, damit er von einer nachfolgenden Generation im Alter nur noch teilfinanziert wird, schlicht ver&#228;ppelt. Warum wird ein System, in dem sich der Beitrag zur RV einfach vom Verh&#228;ltnis Junge zu Alte ableitet, und die Rente parallel zur Inflation steigt, egal was passiert (und nur wem das nicht reicht, der darf privat vorsorgen), nicht beibehalten? Warum wird nicht gesehen, dass - wenn weniger bzw. sp&#228;ter Kinder geboren werden (was sich auch erst l&#228;ngerfristig auswirkt) - die durchschnittliche Lebensarbeitszeit ja auch schon steigt (und zwar bereits jetzt!). Warum verschleudert der Staat seine Kohle f&#252;r Imagekampagnen wie die da oben und  Zusch&#252;sse in private RVs, die bei weitem nicht so wirtschaftlich sind (&#246;konomisches Risiko, Mitfinanzierung von Werbung, Personal, etc.) wie das Umlageverfahren? Warum f&#246;rdert der Staat Eineuro- und Minijobs und damit die Verdr&#228;ngung regul&#228;rer in Nicht-Sozialversicherungspflichtige T&#228;tigkeiten?
Ich w&#252;rde l&#252;gen, wenn ich behauptete, dass ich alles verst&#252;nde, was du schreibst, bin beileibe kein Volkwirtschaftler. Dennoch, und das ist ja eine ganz einfache &#220;berlegung, verstehe ich nicht, wie bei anhaltender Rationalisierung der Arbeitsabl&#228;ufe immer &lt;em&gt;mehr&lt;/em&gt; Arbeit drin sein soll. Arbeit wird nicht mehr, ihre Menge sinkt. Auch die sogenannte demographische Krise nicht in Stein gemei&#223;elt. Eine Aussagen &#252;ber Fertilit&#228;t &#252;ber ein paar Jahre hinaus zu machen ist schlicht unseri&#246;s. Es gibt ja auch andere Faktoren, wie Sozialpolitik und Einwanderung, mit denen eine Steuerung m&#246;glich ist.
Du schreibst
&lt;blockquote&gt;Kann man bem&#228;ngeln, aber der Jungen auf dem Plakat wird es wohl guthei&#223;en, wenn er im Jahr 2040 nicht 30% f&#252;r die GRV zahlen muss, sondern nur 28%.&lt;/blockquote&gt;
Nein. W&#228;re ich Paul, f&#228;nde ich&#039;s vern&#252;nftiger, mit der Aussicht auf eine fr&#252;here Rente und der Aussicht auf Absicherung gegen Altersarmut zwei Prozent mehr zu blechen. Vielleicht w&#252;rde das ja - 15 Jahre sp&#228;ter - auch was an meiner (also Pauls) negativer Einstellung zum Kinder-in-die-Welt-setzen drehen, wenn ich nicht einen guten Teil meines Monatslohns in so eine overbloated private Rentenversicherung pumpen m&#252;sste. Klaro kannste das den Lesern der &quot;Bild&quot; so nicht erkl&#228;ren. :&#124;</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Limited,</p><p>ich glaube dir, dass du Bescheid wei&#223;t. Und eben drum, weil Rentenfinanzierung ein so komplexes und hochsensibles Thema ist, finde ich es auch so erschreckend, dass man eine trotz der Komplexit&#228;t so gute und simple L&#246;sung wie den Generationenvertrag einfach aufk&#252;ndigt. Ich f&#252;hle mich als jemand, der zwei Jahre l&#228;nger arbeiten muss, damit er von einer nachfolgenden Generation im Alter nur noch teilfinanziert wird, schlicht ver&#228;ppelt. Warum wird ein System, in dem sich der Beitrag zur RV einfach vom Verh&#228;ltnis Junge zu Alte ableitet, und die Rente parallel zur Inflation steigt, egal was passiert (und nur wem das nicht reicht, der darf privat vorsorgen), nicht beibehalten? Warum wird nicht gesehen, dass &#8211; wenn weniger bzw. sp&#228;ter Kinder geboren werden (was sich auch erst l&#228;ngerfristig auswirkt) &#8211; die durchschnittliche Lebensarbeitszeit ja auch schon steigt (und zwar bereits jetzt!). Warum verschleudert der Staat seine Kohle f&#252;r Imagekampagnen wie die da oben und  Zusch&#252;sse in private RVs, die bei weitem nicht so wirtschaftlich sind (&#246;konomisches Risiko, Mitfinanzierung von Werbung, Personal, etc.) wie das Umlageverfahren? Warum f&#246;rdert der Staat Eineuro- und Minijobs und damit die Verdr&#228;ngung regul&#228;rer in Nicht-Sozialversicherungspflichtige T&#228;tigkeiten?</p><p>Ich w&#252;rde l&#252;gen, wenn ich behauptete, dass ich alles verst&#252;nde, was du schreibst, bin beileibe kein Volkwirtschaftler. Dennoch, und das ist ja eine ganz einfache &#220;berlegung, verstehe ich nicht, wie bei anhaltender Rationalisierung der Arbeitsabl&#228;ufe immer <em>mehr</em> Arbeit drin sein soll. Arbeit wird nicht mehr, ihre Menge sinkt. Auch die sogenannte demographische Krise nicht in Stein gemei&#223;elt. Eine Aussagen &#252;ber Fertilit&#228;t &#252;ber ein paar Jahre hinaus zu machen ist schlicht unseri&#246;s. Es gibt ja auch andere Faktoren, wie Sozialpolitik und Einwanderung, mit denen eine Steuerung m&#246;glich ist.</p><p>Du schreibst</p><blockquote><p>Kann man bem&#228;ngeln, aber der Jungen auf dem Plakat wird es wohl guthei&#223;en, wenn er im Jahr 2040 nicht 30% f&#252;r die GRV zahlen muss, sondern nur 28%.</p></blockquote><p>Nein. W&#228;re ich Paul, f&#228;nde ich&#8217;s vern&#252;nftiger, mit der Aussicht auf eine fr&#252;here Rente und der Aussicht auf Absicherung gegen Altersarmut zwei Prozent mehr zu blechen. Vielleicht w&#252;rde das ja &#8211; 15 Jahre sp&#228;ter &#8211; auch was an meiner (also Pauls) negativer Einstellung zum Kinder-in-die-Welt-setzen drehen, wenn ich nicht einen guten Teil meines Monatslohns in so eine overbloated private Rentenversicherung pumpen m&#252;sste. Klaro kannste das den Lesern der &#8220;Bild&#8221; so nicht erkl&#228;ren. <img
src='http://citronengras.de/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Limited</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2156</link> <dc:creator>Limited</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 21:00:53 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2156</guid> <description>Sorry - muss Ansparvolumen hei&#223;en.
Zum Hintergrund - ich habe mal eine Diplomarbeit zu diesem Thema geschrieben - Demografie und Altersvorsorge - ich denke also, ich wei&#223; wovon ich rede.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Sorry &#8211; muss Ansparvolumen hei&#223;en.</p><p>Zum Hintergrund &#8211; ich habe mal eine Diplomarbeit zu diesem Thema geschrieben &#8211; Demografie und Altersvorsorge &#8211; ich denke also, ich wei&#223; wovon ich rede.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Limited</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2155</link> <dc:creator>Limited</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 20:57:50 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2155</guid> <description>So Einfach - die Regierenden sind bl&#246;d - sollte man es sich nicht machen.
Nat&#252;rlich ist die Rente mit 67 ein Einschnitt in das soziale Netz.
Andererseits steigt die Lebenserwartung durchschnittlich um einen Monat im Jahr bezogen auf das durchschnittliche Lebensalter. Sprich die Menschen beziehen immer l&#228;nger Rente.
Hat man etwa fr&#252;her ein Einsparvolumen von xxy durchschnittlich in 6 Jahren verbraucht, wird diese Einsparvolumen in Zukunft f&#252;r 7/8/9/10 Jahre ben&#246;tigt und nicht ausreichen, um die Rentenzahlungen abzudecken.
Gegenw&#228;rtig ist schon der Trend absehbar, dass es in mittelbarer Zukunft zuwenig Arbeitskr&#228;fte gibt, dann wird sich auch die Tendenz der Arbeitslosigkeit ab 50 deutlich abschw&#228;chen.
Gleichzeitig werden zuwenig Kinder geboren, als dass die Rentenversicherung ohne neue Regelungen Bestand haben k&#246;nnte.
Die GRV war aber schon immer nie ein einmal gemei&#223;elter Block, sondern wurde st&#228;ndig seit ihrem Bestehen ver&#228;ndert.
Und da sich politisch gewollt viele Dinge eingeflossen, die von Beitragsleistungen nicht gedeckt sind. Allein die knappschaftliche Altersversicherung erh&#228;lt im Jahr einen Zuschuss von ca. 9 Milliarden Euro - und das betrifft nicht nur den hart malochenden Bergmann, sondern auch die Sekret&#228;rin und den Lohnbuchhalter, wenn er in Rente geht.
Ebenso muss etwa die Anrechnung von Kindererziehungszeiten aus allgemeinen Steuermitteln abgedeckt werden.
Das ist ein ungeheuer komplexes System - die Rente mit 67 ist da nur ein Baustein - das Nettorentenniveau wird zudem abgesenkt, auf m.w. 57% der Lebensdurchschnittsverdienstes.
Hinzukommt die Umstellung von der nachgelagerten Besteuerung auf die vorgelagerte.
Kann man bem&#228;ngeln, aber der Jungen auf dem Plakat wird es wohl guthei&#223;en, wenn er im Jahr 2040 nicht 30% f&#252;r die GRV zahlen muss, sondern nur 28%.
Andere Finanzierungsvorschl&#228;ge z.B. die kapitalgedeckte Rente oder die Maschinenensteuer haben auch ihre M&#228;ngel.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>So Einfach &#8211; die Regierenden sind bl&#246;d &#8211; sollte man es sich nicht machen.</p><p>Nat&#252;rlich ist die Rente mit 67 ein Einschnitt in das soziale Netz.</p><p>Andererseits steigt die Lebenserwartung durchschnittlich um einen Monat im Jahr bezogen auf das durchschnittliche Lebensalter. Sprich die Menschen beziehen immer l&#228;nger Rente.</p><p>Hat man etwa fr&#252;her ein Einsparvolumen von xxy durchschnittlich in 6 Jahren verbraucht, wird diese Einsparvolumen in Zukunft f&#252;r 7/8/9/10 Jahre ben&#246;tigt und nicht ausreichen, um die Rentenzahlungen abzudecken.</p><p>Gegenw&#228;rtig ist schon der Trend absehbar, dass es in mittelbarer Zukunft zuwenig Arbeitskr&#228;fte gibt, dann wird sich auch die Tendenz der Arbeitslosigkeit ab 50 deutlich abschw&#228;chen.</p><p>Gleichzeitig werden zuwenig Kinder geboren, als dass die Rentenversicherung ohne neue Regelungen Bestand haben k&#246;nnte.</p><p>Die GRV war aber schon immer nie ein einmal gemei&#223;elter Block, sondern wurde st&#228;ndig seit ihrem Bestehen ver&#228;ndert.</p><p>Und da sich politisch gewollt viele Dinge eingeflossen, die von Beitragsleistungen nicht gedeckt sind. Allein die knappschaftliche Altersversicherung erh&#228;lt im Jahr einen Zuschuss von ca. 9 Milliarden Euro &#8211; und das betrifft nicht nur den hart malochenden Bergmann, sondern auch die Sekret&#228;rin und den Lohnbuchhalter, wenn er in Rente geht.</p><p>Ebenso muss etwa die Anrechnung von Kindererziehungszeiten aus allgemeinen Steuermitteln abgedeckt werden.</p><p>Das ist ein ungeheuer komplexes System &#8211; die Rente mit 67 ist da nur ein Baustein &#8211; das Nettorentenniveau wird zudem abgesenkt, auf m.w. 57% der Lebensdurchschnittsverdienstes.</p><p>Hinzukommt die Umstellung von der nachgelagerten Besteuerung auf die vorgelagerte.</p><p>Kann man bem&#228;ngeln, aber der Jungen auf dem Plakat wird es wohl guthei&#223;en, wenn er im Jahr 2040 nicht 30% f&#252;r die GRV zahlen muss, sondern nur 28%.</p><p>Andere Finanzierungsvorschl&#228;ge z.B. die kapitalgedeckte Rente oder die Maschinenensteuer haben auch ihre M&#228;ngel.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Dauerfeuer Verarsche &#187; Blog Archive &#187; Link</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2152</link> <dc:creator>Dauerfeuer Verarsche &#187; Blog Archive &#187; Link</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 09:48:39 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2152</guid> <description>[...] Man muss sich ja langsam wieder auf den Alltag einstimmen. MaloXP hat es diesmal geschafft. Einen seiner grossen Wuerfe gibts hier: Click [...]</description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Man muss sich ja langsam wieder auf den Alltag einstimmen. MaloXP hat es diesmal geschafft. Einen seiner grossen Wuerfe gibts hier: Click [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: EuRo</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2151</link> <dc:creator>EuRo</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 09:44:59 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2151</guid> <description>Prima Einstimmung auf den Alltag. Da freut man sich am letzten Tag des Urlaubs wieder so richtig auf zu Hause . . .
Einer der ganz grossen Artikel, bravo.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Prima Einstimmung auf den Alltag. Da freut man sich am letzten Tag des Urlaubs wieder so richtig auf zu Hause . . .<br
/> Einer der ganz grossen Artikel, bravo.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: goron</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2149</link> <dc:creator>goron</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 07:22:19 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2149</guid> <description>da mittendrin geht es ja um die riester-rente! danke. ;)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>da mittendrin geht es ja um die riester-rente! danke. <img
src='http://citronengras.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Simon Columbus</title><link>http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2147</link> <dc:creator>Simon Columbus</dc:creator> <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 01:15:21 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://citronengras.de/gehirn-in-die-maschine-90-grad-mit-vorwaesche-und-schleudern-nicht-vergessen/#comment-2147</guid> <description>Digitale Bohème und Arbeit &#252;ber 50: Das geh&#246;rt f&#252;r mich zusammen.
Ich bin es aus der Familie und dem Bekanntenkreis einfach gewohnt, dass &quot;Selbstst&#228;ndigkeit&quot; zumindest in Betracht gezogen wird (Ein Leben, ein Job? Bitte nicht!). Nat&#252;rlich: Jene, die das tun, sind gut ausgebildet - aber eben nicht zwingend jung.
Denn wer heute mit 50 keine feste Arbeitsstelle mehr bekommt hat als &quot;Freier&quot; durchaus noch gute Chancen - wenn er entsprechenden Einsatz zu zeigen bereit ist. (Das mag, aus der Feder eines Sch&#252;lers, schnell dahingeschrieben klingen - aber es ist das, was ich aus den Biographien meiner Umgebung lesen kann).
Und mir ist auch klar, dass die meisten Menschen ihre Arbeit als Belastung empfinden. Und zwar, in meinen Augen, aus zwei Gr&#252;nden:
1) Es ist zuviel
2) Es k&#246;nnen keine Prozesse abgeschlossen werden, d.h. es gibt kein Gl&#252;cksgef&#252;hl, das durch einen Erfolg ausgel&#246;st w&#252;rde.
Wenn man nun, durch einen sp&#228;teren Renteneintritt, die t&#228;gliche Arbeitszeit verk&#252;rzen w&#252;rde (habe ich oben schon gefordert) und gleichzeitig - was in der Selbstst&#228;ndigkeit weitaus wahrscheinlicher ist - Arbeit als Prozess mit abschlie&#223;endem Erfolg s&#228;he, dann w&#252;rde das in meinen Augen zu einer deutlich gestiegenen Zufriedenheit beitragen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Bohème und Arbeit &#252;ber 50: Das geh&#246;rt f&#252;r mich zusammen.</p><p>Ich bin es aus der Familie und dem Bekanntenkreis einfach gewohnt, dass &#8220;Selbstst&#228;ndigkeit&#8221; zumindest in Betracht gezogen wird (Ein Leben, ein Job? Bitte nicht!). Nat&#252;rlich: Jene, die das tun, sind gut ausgebildet &#8211; aber eben nicht zwingend jung.</p><p>Denn wer heute mit 50 keine feste Arbeitsstelle mehr bekommt hat als &#8220;Freier&#8221; durchaus noch gute Chancen &#8211; wenn er entsprechenden Einsatz zu zeigen bereit ist. (Das mag, aus der Feder eines Sch&#252;lers, schnell dahingeschrieben klingen &#8211; aber es ist das, was ich aus den Biographien meiner Umgebung lesen kann).</p><p>Und mir ist auch klar, dass die meisten Menschen ihre Arbeit als Belastung empfinden. Und zwar, in meinen Augen, aus zwei Gr&#252;nden:</p><p>1) Es ist zuviel<br
/> 2) Es k&#246;nnen keine Prozesse abgeschlossen werden, d.h. es gibt kein Gl&#252;cksgef&#252;hl, das durch einen Erfolg ausgel&#246;st w&#252;rde.</p><p>Wenn man nun, durch einen sp&#228;teren Renteneintritt, die t&#228;gliche Arbeitszeit verk&#252;rzen w&#252;rde (habe ich oben schon gefordert) und gleichzeitig &#8211; was in der Selbstst&#228;ndigkeit weitaus wahrscheinlicher ist &#8211; Arbeit als Prozess mit abschlie&#223;endem Erfolg s&#228;he, dann w&#252;rde das in meinen Augen zu einer deutlich gestiegenen Zufriedenheit beitragen.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
