Gestern

tgtbatq

Da ich kein Musikjournalist bin, muss ich – ein Glück – nicht solche Sätze erfinden wie

Mit der selbstbetitelten Debutplatte seines neuen Projektes „The Good, the Bad & the Queen“ knüpft Blur-Mastermind Damon Albarn nahtlos an die verstörend-schönen Klangcollagen von Blurs größtem Werk „13“ und die groovy Catchiness der Gorillaz in ihren Versatzstücken aus Pop und Hip Hop, gepaart mit popkulturprägender Stilbildung, an, um die anderen großen Namen, die die Supergroup komplettieren, zu Statisten zu degradieren und den Zuhörer in mit flauschigen Klangteppichen ausgestattete gedankliche Opernhäuser zu schicken.

Stattdessen kann ich mich frühen Lichtes und im klaren Bewusstsein der trödel-bedingten Verspätung in die S-Bahn zur väterlicherseits subventionierten Uni setzen, diesem wunderschönen Album lauschen und gespannt des Unwetters harren, das da im Laufe des Tages über das Land hereinbrechen soll.