Hunger

Passt doch irgendwie zusammen…

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5 Kommentare

  1. 1. Der Berliner Finanzsenator redet über Dinge die er nicht versteht. Vielleicht sollte man Ihm mal vorrechnen, wie man mit 10.000 Euro / Tag eine Stadt sanieren kann. Auf der einen Seite im großen Stil den Überblick verlieren und auf der anderen reglementieren – Scheinheilig ohne Ende.

    2. Mark empfehle ich einen Kochkurs, wenn Ihn jemand braucht dann er

    3. Sehr polemisch Arbeitslosikeit und Selbsttötung miteinander in Verbindung zu bringen. Wie verhindern wir nun eine Wiederholung ? Nahrung auf allen deutschen Hochsitzen auslegen ? Futterkrippen für Arbeitslose im Wald ?

  2. @ S. Meyer: Deine URL hab ich mal rausgenommen, kommerzielle Seiten werden hier nicht als Links zugelassen.

    zu 1.: Nun, man muss ihm lassen, dass Sarazzin Berlin ziemlich auf Sparkurs getrimmt hat. Das hat er zwar ohne Rücksicht auf Verluste gemacht, aber finanziell steht Berlin besser da als vor seinem Amtsantritt.

    zu 2.: Niemand kann mit solchen Zutaten gut kochen. Meines Erachtens kommt das aus den Texten auch ganz gut rüber.

    zu 3.: Ich nehme an, Du meinst Sarkasmus bzw.Zynismus anstatt Polemik. Nun, das ist nicht der erste Fall, dass ein Arbeitsloser verhungert, nachdem Sozialleistungen gestrichen werden. Als ich mit 14 in der Schule Politikunterricht hatte, wurde mir beigebracht, dass der deutsche Staat grundsätzlich niemanden verhungern lassen darf, das ist hier aber zum wiederholten Male geschehen. Klar, mag man da einwenden, in Deutschland muss niemand Hunger leiden, jeder kann irgendwo wohnen. Trotzdem gibt es Obdachlosigkeit. Problematisch ist, dass dieser Argumetationslinie das Bild des mündigen Bürgers, der keine psychischen Probleme hat und sich nie irrational verhält, zugrunde liegt. Da liegt der Hase im Pfeffer: Die Tatsache, dass als Sanktionsmaßnahme im Zuge der Hartz IV-Reformen möglich ist, die Leistungen zu streichen (wer würde in so einer Situation nicht resignieren?) ist menschenunwürdig, weil sie auf der Basis einer Einteilung der Menschen in ökonomisch nützlich und unnütz ihn im Extremfall seiner Existenzgrundlage beraubt.

  3. @S.Meyer
    Ich weiß nicht auf welchem Elfenbeinturm du lebst, wenn du dich dazu hinreißen lassen kannst, Arbeitslosigkeit und Selbstmorde von Arbeitslosen getrennt voneinander zu betrachten. Aber vielleicht bringt dich ein Blick auf das hier der Realität etwas näher.

  4. Was macht man eigentlich, wenn Leistungen gestrichen werden, weil Ämter Unterlagen erhalten, bearbeiten, neu ausrechnen, einem die entsprechende Neuberechnung zuschicken und dann aber behaupten, sie haben die ursprünglichen Unterlagen nie erhalten? Nur mal so an dieser Stelle *(bauch)grummel*

    Ich finde das sowieso albern, Leistungen zusammenzuführen, die ursprünglich für die beiden Personengruppen „Kann sich selbst helfen“ – „kann sich nicht selbst helfen“ gedacht waren und den Aspekt der Hilflosigkeit vieler Menschen einfach wegstreicht.

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