Links gegen die Hitze (#4)

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Falls sich wer wundert: Es erscheinen im Zitronengras-Blog derzeit nicht allzu viele, und wenn, dann nicht allzu geistreiche Einträge, weil es heiß ist. Genauer: Um kurz vor 8 herrschten heute früh kurz vor 30°C. Deswegen, hier erneut, eine Abspeisung mit Null-, da Meta-content. Aber vielleicht ist’s ja trotzdem gut.

  • Dass der Spiegel in meinen Augen das ranzigste Wurstblatt der westlichen Hemisphäre ist, habe ich an diesem Orte schon mehrfach betont (1, 2, 3). Deswegen freut mich auch, den Eindruck zu haben, dass sich anderswo die Kritik mehrt. Da sind z.B. die Geistesverwandten von F!XMBR, die zu Recht feststellen, dass der Spiegel in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch den Ruf einer linken Postille genießt. Absurd, wenn man sich die neuesten Absonderungen von Gabor Steingart reinzwingt. Muss man aber gar nicht unbedingt.

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DER SPIEGEL: v.l.?

  • SPIEGELkritik.de, als Watchblog gegründet, hat indes mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Nicht, dass es ihnen an Qualität mangelte, wie von vielen aufgeschnappt und weiterbehauptet wird. Auch BILDblog mag nicht das schlechteste Vorbild sein. Nein, es ist die jetzt.de-NeoCon-Elite, zum Beispiel der solipsistische siegstyle (den ich schon zu meiner Zeit auf jetzt.de gehasst habe), die nicht müde wird, zu betonen, wie überflüssig, sinnlos, Korinthen kackend und langweilig diese Seite gefunden werde – und das in gefühlten 746 Kommentaren pro Beitrag. Trollsoufflé, gähn.
  • Viel wichtiger allerdings: Wie das mit dem WC funktioniert. Hier eine Anleitung, wenngleich nur auf japanisch:

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  • „Das Leben als Dorsch kann schnell zu Ende gehn,
    die Meeresfrucht wird vor ihrem Schöpfer stehn´
    Auch meine Zeit wird kommen, ich bin schon ganz benommen,
    doch bis es soweit ist, ess ich Sushi“

    (Aus „Sushi“, gesungen von Mario Andrich, was sich aber anhört wie Rammstein und wirklich ein Börnersong ist, man kann es sich auf der Seite herunterladen, die durch einen Klick auf das Wort „Makrele“ im nächsten Satz erreichbar ist)
    Makrele.
    (oder direkt anhören?)

  • Das wirklich allerlustigste, was ich in letzter Zeit gehört habe, waren die letzten beiden Podcasts im BatzLog. Batz und Murmel latschen durch Tiergarten und Fanmeile und reden wirres, schwuppiges (p.c.?) Zeug. Mir fielen die Bilder von der Wand. (Alter Altonaer Alternativterminus für: Ich habe sehr gelacht.)
    Für die’s nicht besser wissen: Auf folgenden Seiten auf die blauen Pfeile klicken.
    Klick 1Klick 2
  • Lemmings! (in erstaunlichem DHTML)

Jetzt aber…

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4 Kommentare

  1. Ja, der Gabor… Zusammen mit Mattias „Sie merk ich mir!“ Mattusek, Claus Christian „Bashing statt Spenden“ Malzahn und – naturallement – Stefan „Verspargelung der Landschaft“ Aust mein absoluter „Lieblings“-Redakteur.

  2. TITLE: gehasst werden ist fast wie geliebt
    und spiegelkritik ist genau so überflüssig wie vegetarischer ochsenmaulsalat.

    und: ich bin nicht neocon – sondern realist…

  3. Dafür, dass Dir die Seite so überflüssig erscheint, investierst Du aber ganz schön viel Energie in sie. Das hat schon was hysterisches.

    gehasst werden ist fast wie geliebt

    gehasst, verdammt, vergöttert?

    und: ich bin nicht neocon – sondern realist…

    Als Realist hat man’s in der Werbebranche sicher schwer, oder?

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