man trotzdem lacht

Chris Walla, Death Cab for Cutie
Foto: mahgegan? (cc)

„Obwohl ich über die ganze Sache deprimiert bin, könnte es wahrhaft wesentlich schlimmer sein“ lacht er. „Ich kann immer noch Musik machen. Ich meine, immerhin bin ich nicht in Guantánamo oder so. Na gut, meine Festplatte könnte dort sein. Vielleicht machen sie ja Waterboarding damit“

Wie das Department of Homeland Security einmal die Festplatte von Chris Walla, Gitarrist und Produzent von Death Cab for Cutie, konfiszierte, auf der die Aufnahmen zu seinem ersten Soloalbum waren. [via]

2 Kommentare

  1. Na und? Soll man die Vorgänge dort auf ein (negatives) moralisches Podest heben und am besten gar nicht mehr erwähnen? Nur weil das Statement einen gewissen Galgenhumor besitzt, ist meines Erachtens weder der Tatbestand von Verhöhnung der Opfer noch der einer Profanisierung von Folter im allgemeinen gegeben. Vielmehr gebührt jeder Person Respekt, die die Vorgänge in dem Folterknast durch bloßes öffenliches Erwähnen in's Bewusstsein zurückbringen, welches ja bekanntermaßen zum Verdrängen neigt.

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