Mer han ja keine Zeit

dali uhren

Obschon ich es gerne täte, ich kann leider gerade überhaupt nicht in dem unverhofft recht lang gewordenen Kommentarbereich des „Anwältin/Kind/Fahrrad/München“-Artikels antworten. Pauschal aber einen herzlichen Dank für die Redebeiträge. Auch dem Goron, der einen Artikel zur Bigotterie der Datenschützer geschrieben hat, von dem ich mich (leider) angesprochen fühle kann ich leider kein halbes Stündchen für einen Kommentar widmen. Ebenfalls wird das neue Theme fürs Craplog nicht mehr diese Woche kommen, es ist aber zu etwa 80 % fertig. Freut euch schonmal vor — auf eine Sidebar, die man auch so nennen kann. Aber erst bald, hier ist derweil maximale Vakanz am Start. Aber lesenswerte Sachen gibt’s auch bei anderen Müttern. Lysis entdeckt haarsträubenden NS-Gedankenmüll bei den Katholen. Bei PK gibt’s interessante Hinweise darauf, dass PI langsam in Richtung Militanz mobilisiert — Stichwort „Kopftuchgeschwader„. In der Berliner Zeitung von gestern gab es einen recht heftigen Artikel über eine äthiopische Jüdin, die erzählt, wie sie nach Israel kam und auch im heiligen Land Rassismus erfahren musste. Und das ist ja alles sehr negativ, hier ein kleiner Lichtblick: Der Pantoffelpunk verweist auf eine Geschichte in der taz, in der Coming Out und Selbstfindung eines schwulen Fussballers erzählt werden.

10 Kommentare

  1. It’s a shame. Na wer weiß, vielleicht kapituliere ich ja noch — irgendwann muss ich ja schließlich auch ne Steuererklärung machen — und wir ziehen als Selbstversorger in ein besetztes Haus in der Rigaer Straße. Wobei, dann müssten wir *Klischee* wahrscheinlich Hundefutter essen. Unsere armen Katzen!

  2. ich hoffe, dass du das mit dem „dumm“ nicht auf dich beziehst! denn das wäre keinesfalls so gewollt und letztlich bist du ja nicht der, der dem web2.0 huldigt und nach datenschutz schreit. und auch ich bin ja mitten in diesem dilemma aus pubizieren und der suche nach anonymität und rückzugsraum.

  3. Apropos Katzen & Arbeit: Auf meinem Schreibtisch liegt eine Karte mit Maus (Computer) und schläfriger Katze (Tier). „Geh in Deiner Arbeit auf, nicht unter“ steht da drunter.

    Zeit, ach ja. Himmel! Wir sind jung und unser Kopf ist proppenvoll mit Tatendrang. Wenn ich arbeitslos wäre, wäre ich nicht arbeitslos, sondern höchstens unbezahlt. Vielzuviel vs. 24h/d + 1.Person Einzahl.
    Manchmal denke ich noch an die Zeit zurück, als man morgens einen Kaffee trank und abends einen Blogartikel geschrieben hatte. Dann trank man einen Kaffee und später ein Bier. Dann mehr. Dann schrieb man noch einen Blogartikel. Den löschte man am nächsten Morgen und trank wieder einen Kaffee…

  4. @goron: Nicht unbedingt. Aber Fotos und Livetwittering hab ich auf der Demo auch gemacht und dabei das, was ich im letzten Jahr dazu schrieb, nämlich dass mir deratiges unangemessen vorkäme, ad absurdum geführt. Wie gesagt, ich fühlte mich davon angesprochen (nicht -griffen) und hat mich zum Nachdenken gebracht.

    @.markus:
    Postkartenmotive ftw!

    Zum anderen:

    Was du nicht kannst
    Ist mehrere, mehrere Leben führen
    Auf mehrere, mehrere Schiffe gehen
    Und das schenkt uns die treue Realität
    Und der Rest, und der Rest ist Hobby

    *seufz*

  5. Frank’s Law: Egal welches Thema, die Diskussion wird bei Katzen enden.
    Btw: Wir haben auch wieder eine wundertolle Katze im Haus. Leider nur in der Wohnung drunter. (Allerdings kann es ja mal passieren, dass ich aus Versehen die Türe offen und in der Küche ein leckeres (aus Katzensicht) Schüsselchen Gourmet-Fleisch stehen und auf dem Sofa eine seeeehr weiche Wolldecke liegen lasse. Sowas weiß man ja nie…)

    Freue mich auch auf das neue Craplog-Theme. Das alte ist, gerade was Kommentare betrifft, etwas – sagt man das auch außerhalb von mir? – futzelig.

  6. 1. Danke für die mal wieder hervorragenden Links

    2. Darf ich fragen, wo du in dem Hamburger Anschlag speziell den Hinweis siehst, „dass PI langsam in Richtung Militanz mobilisiert“?

    Für mich sieht das nach dem seit Jahrzehnten leider alltäglichen deutschen Rassismus aus. Das einzige, was in meinen Augen einen direkten Zusammenhang zu den PI-Ömmeln herstellen könnte, ist die erwähnte Vokabel „Kopftuch-Geschwader“, die aber mit ziemlicher Sicherheit auch außerhalb unseres liebsten Hassblogs in Faschokreisen zirkuliert.

    Vielleicht halte ich mich da mit Haarspaltereien auf. Ich finde es allerdings wichtig, gerade bei der Bekämpfung widerwärtiger Hetzer voreilige Schlüsse zu vermeiden.

    Sicher gibt es bei PI ein gigantisches Maß an stillschweigender und auch offenkundiger Sympathie für derartige Verbrechen. Das ist aber die gleiche Scheiße, die dort seit Ewigkeiten abläuft und eben kein Hinweis auf eine neue PI-spezifische Mobilisierung.

  7. @ Cabuflé:

    Oh, ich bin da vorsichtig. Schließlich ist seit dem Fall Andrej H. bekannt, dass man jemanden nicht unbedingt aufgrund seines Vokabulars richten sollte. Nur ist diese parallele Ausdrucksweise schon augenfällig, die 168 Googletreffer für „Kopftuchgeschwader“ weisen schon in eine bestimmte Richtung, die von Islamophoben und Nazispacken gleichsam besetzt werden. Ein Indiz also, aber keine Schlußfolgerung, mit der man Watson beschämen könnte.

  8. Hihi, ein großartiges Law, Markus. Ich hoffe es findet Verbreitung.

    @Frank
    Ich finde Malo sieht ein wenig… nun ja… so aus, als ob sie kurz davor stand ihre hübschen Beißerchen in irgendjemandes Handfleisch zu schlagen. Möglich?

    @Querdenker
    Falls dich noch andere lange Diskussionen über Kindererziehung interessieren, kann ich einen Abstecher zu diesem Beitrag Franks empfehlen: Schwäbische Gehirnströme und Erziehungsfragen. Vielleicht zum Wartezeit überbrücken. 😉 Ist zwar schon ein Jahr her, aber thematisch passt’s wie ich finde.

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