Mutterwertschätzung is the new Autobahn

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Auch ein Herman

Über Eva Hermans Geschlechterrollenrevisionismus habe ich mich vor anderthalb Jahren mal in einem Kommentar im FUCKUP-Blog ausgelassen. Muss ich dazu noch etwas ergänzen? Eigentlich nicht, denn das Thema ist ja auch schon wieder „durch“ auf der Karte der Tagesaktualitäten, aber trotzdem – ich finde, da muss noch etwas Mostrich meinerseits drauf.

Grundsätzlich vertritt Eva Herman – mit einem „r“ und einem „n“ – also die Position, es gäbe eine metaphysisch (weiß nicht ob sie das religiös oder genetisch begründet) legitimierte Geschlechterordnung und jemand – natürlich die doofen 68er – trügen Schuld am Fall jener Mauer zwischen den durch die Evolution unverrückbar eingepflegten spezifisch männlichen und weiblichen Verhaltensweisen.

Das ist nicht nur völliger Blödsinn, das ist auch eine komplett illiberale Einstellung. Denn Herman plädiert somit nicht für die Wahlfreiheit des Lebensstils, sondern für Unterordnung in eine externe Ordnung. Frauen sollten ihr zuliebe nicht die Möglichkeit haben – platt ausgedrückt – sich für den Herd zu entscheiden, sondern hätten sich gefälligst in die Vorbestimmung zu fügen. Dass sie das als Normativ versteht, verkleidet sie passabel, aber die Militanz, mit der sie den (bei weitem nicht optimalen) Status Quo der Gleichstellung von Frauen und Männern angreift, enttarnt’s doch.

Ach, und dann noch dieser Fauxpas.

In diesem Zusammenhang machte die Autorin einen Schlenker zum Dritten Reich. Da sei vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges (gemeint sind „Mütter, Familien, Zusammenhalt“, siehe hier, wahlweise auch die „Wertschätzung der Mütter“, siehe hier -maloXP ) eben auch sehr gut. (Hamburger Abendblatt vom 7.9.)

Die Zitate variieren, aber die Stoßrichtung sollte klar sein. Die Familie galt immerhin noch was in der braunen Periode! Man sollte meinen, jemand der in der Öffentlichkeit steht, sollte zumindest ein gewisses Quentchen an Wissen zu einem Thema haben, zu dem sie/ er sich außerhalb des privaten Kreises äußert. Hier fünf Nachhilfeminuten: Im ideologischen Überbau des Nationalsozialismus gab es zwar eine gewisse platonische Umarmung der Mutterschaft (z.B. über das Mutterkreuz), die hatte aber eher den strikt funktionalen Grund, dass man auf Arierbabynachschub angewiesen war, wollte man den Lebensraum der ja ach so privilegierten eigenen „Rasse“ ausweiten. Realpolitisch hatte die Familie, oder sagen wir: der Zusammenhalt ausserhalb der so genannten Kameradschaft in den NS-Institutionen, einen etwas schlechteren Stand. Wer der Abstraktion fähig ist, darf aus Hitlers eigenen Worten mal versuchen herauslesen, wie sehr Führerchen anderen pädagogischen Instanzen als der eigenen Indoktrinationsmaschine traute.

Da kommt eine neue deutsche Jugend, und die dressieren wir schon von ganz klein an für diesen neuen Staat … Und wenn nun dieser Knabe und dieses Mädchen mit ihren zehn Jahren in unsere Organisation hineinkommen … dann kommen sie vier Jahre später vom Jungvolk in die Hitlerjugend, und dort behalten wir sie wieder vier Jahre. Und dann geben wir sie erst recht nicht zurück in die Hände unserer alten Klassen- und Standeserzeuger, sondern dann nehmen wir sie sofort in die Partei oder in die Arbeitsfront, oder in die SA oder die SS, in das NSKK und so weiter. Und wenn sie dort zwei Jahre oder anderthalb sind und noch nicht ganz Nationalsozialisten geworden sein sollten, dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder sechs oder sieben Monate geschliffen … Und was dann nach sechs oder sieben Monaten noch an Klassenbewußtsein oder Standesdünkel da oder da noch vorhanden sein sollte, das übernimmt dann die Wehrmacht zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre. Und wenn sie dann nach zwei Jahren zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, sofort wieder in die SA, SS und so weiter – und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben.[1]

Eva Herman setzt aber auch auf den falschen Dampfer, wenn sie der Meinung anhängt, traditionelle Geschlechterrollen seien realpolitisch in der NS-Zeit bleiernes Dogma gewesen. Tatsächlich war die Position der Frau im Nationalsozialismus im historischen Kontext vergleichsweise fortschrittlich. Hitler etablierte Frauensport in der Breite, um sein Ideal des arischen Musterathleten zu verwirklichen. Er nahm z.B. progressive Konzepte aus verbotenen oder in die HJ eingegliederten Jugendorganisationen wie dem Wandervogel und der Pfadfinderbewegung, zu denen auch zaghaft frauenemanzipatorische Elemente gehörten und steigerte damit die Attraktivität der Hitlerjugend. Für viele heranwachsende Mädchen war der BDM die erste Möglichkeit, die Natur auf Fahrt und Lager zu erleben, und damit dem bleiernen Mief daheim zu entkommen, freilich in militaristisch durchorganisiertem und indoktrinierenden Rahmen, was bis heute mitunter gerne verschwiegen und übersehen wird von den Damen, die uns O-Ton-Einblicke in ihre „ja auch teilweise ganz schön“ gewesene Jungendzeit zu geben noch imstande sind. Ab 1938 richtete sich etwa der BDM pragmatisch auf die nahende Kriegssituation ein. Mit Arbeitseinsätzen und Sanitätskursen statt Handarbeitskreisen wurden die Mädchen damals darauf vorbereitet, relevante Rollen in Kriegseinsätzen zu spielen sowie die an der Front kämpfenden Männer in Industrie und Landwirtschaft zu ersetzen. Was dann ja für ein guten Teil aller Frauen im NS Realität wurde.

All diese Aspekte könnte man heranziehen, um Dinge zu finden, die ja auch „nicht ganz schlecht“ waren, dazu muss aber großzügig der Sinn gebende Kontext übersehen werden, mal ganz abgesehen davon, dass es schon äußerst fraglich ist, warum überhaupt man nach positiven Aspekten in einem totalitären System suchen sollte. Das hat in meinen Augen immer etwas von einem Entlastungsversuch. Ich bin mir sicher, auch Marc Dutroux oder Osama Bin Laden haben mal einer Omi über die Straße geholfen. Na und? Warum sollte das in der Bewertung ihrer Taten eine Rolle spielen?

Aber zurück zur ja in der Sache gründlich daneben liegenden Eva Herman. Unverfänglicher, politisch korrekter und auch sachlich richtiger wäre es gewesen, wenn Herman sich in die Zeiten des so genannten Wirtschaftswunders zurückgesehnt hätte, um ihrer reaktionären Verkrampftheit Ausdruck zu verleihen, so wie es ja auch der „Spiegel“ unlängst tat. In der Ära Adenauer gab es nämlich einen ordentlichen Gender-Rollback und feines Wiederaufgekoche der tradierten Ordnung, bis das ja ach so schmierige Hippie-Drecksgelumpe ’68 wagte, alles schon wieder auf den Kopf zu stellen.

Frau Herman hat nun demnächst noch mehr Zeit für die Zubereitung aufwändiger Ernährungsarrangements und stilsicherer Inneneinrichtung – den Platz in der Gesellschaft, den sie sich selbst ausgesucht hat. Um ehrlich zu sein kann ich die Reaktion des NDR verstehen, Herman zu kündigen. Nur frage ich mich, warum das erst jetzt geschah. Vermutlich hätte die Dame in ihrer Talkshow einen Eid auf Wilhelm II. schwören, für private Rentenversicherungen werben und dabei lebende Mehlwürmer verspeisen können und es wäre egal gewesen. In dem Moment aber, in dem sie, bildlich gesprochen, den Zweifingerbart irgendwie falsch in den Mund nahm, hatte sie ihre Kündigung unterschrieben. Noch bigotter aber die Reaktionen der Printmedien. Da wird allerorten die übliche, wohlbekannte und leider viel zu unsubstantielle Empörung geäußert, wie sie bei solchen Äußerungen usus ist, während noch vor einem Jahr mit Bernhard Bueb in „Bild“ über „Spiegel“ bis hin zur „FAZ“ jemand hofiert wurde, der eine Sicht auf Familie und Kinder vertritt, die schon sehr nah bei der „schwarzen Pädagogik“ in der Tradition von z.B. Johanna Haarer steht. Diese schrieb zu Zeiten des Nationalsozialsmus Erziehungsratgeber, die eine disziplierende, unemphatische, „abhärtende“, geradezu sadistische Erziehungshaltung vertraten und interessanterweise bis in die 80er Jahre hinein verkauft wurden (entschärft zwar um die wirklich pikant drittreichig anmutenden Stellen, aber immer noch vom gleichen Geiste beseelt)[2]. Bernhard Bueb war immerhin so klug und vermied es, seine Pamphlete in einen direkten Zusammenhang zur NS-Ideologie zu setzen, folglich war man nicht „erschüttert“ oder „empört“ über die mal wieder „ungeheuren Entgleisungen“, sondern stattdessen begeistert in den Redaktionen der Republik. Eva Herman war schlicht zu doof, solche Anfängerfehler zu vermeiden. Dabei wäre es so einfach gewesen! Sie hätte ihr merkwürdiges Theoriegebilde nämlich nur, wie ein Kommentator der Berliner Zeitung gestern ganz richtig schrieb, als antifaschistisches verkaufen müssen und wäre flugs auf der moralisch richtigen Seite gewesen. Und dann hätte es, ergänze ich, vermutlich auch zur leitmedial gestützen Buchvermarktungskampagne gereicht. Aber das Werk wird sich ganz gewiss auch so verkaufen.

  1. zitiert nach dem in der nächsten Fußnote verlinkten Buch von S. Chamberlain, 4. Aufl., S. 169 [zurück]
  2. Eine hervorragende Sezierung der Werke Haarers stellt das Buch Adolf Hitler, die deutsche Mutter und ihr erstes Kind von Sigrid Chamberlain dar [zurück]

9 Kommentare

  1. Grundsätzlich ack, aber:

    „es gäbe eine metaphysisch (weiß nicht ob sie das religiös oder genetisch begründet) legitimierte Geschlechterordnung“

    Mal abgesehen davon, dass Genetik alles andere als metaphsisch ist: Es gibt nunmal gewisse Unterschiede zwischen Männern und Frauen, nicht nur rein körperlich, sondern auch im Verhalten. Das diese Unterschiede unabhängig vom Individuum Einfluss auf das Verhalten der Masse haben, ist nur logisch. Es gibt gewisse Geschlechterrollen abseits der historisch-sozialen Prägung (beliebtes Beispiel: Eine Untersuchung an jungen Schimpansen. Die männlichen spielten lieber mit Autos, die weiblichen mit Puppen. Bei Schimpansen!). Nur: diese dürfen sich eben nicht, wie Frau Herman das fordert, auf die individuellen Möglichkeiten des einzelnen auswirken.

  2. Mal abgesehen davon, dass Genetik alles andere als metaphsisch ist

    In dem Moment, in dem sie alles begründendes Kausalschema wird, schon.

    Es gibt nunmal gewisse Unterschiede zwischen Männern und Frauen, nicht nur rein körperlich, sondern auch im Verhalten.

    Diese Annahme, als Alltagswissen klassifiziert ist einer der Hauptkritikpunkte feministischer Theorie. Ich will das jetzt nicht breit ausführen, bin da auch mit vielem nicht einverstanden, deswegen skizziere ich hier nur mal kurz einige Kritikansätze, die sich durchaus auch widersprechen:

    • Es gibt zwar biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die rechtfertigen aber keinesfalls die gesellschaftliche Zweiteilung. Eine moderne Gesellschaft sollte in der Lage sein, diese zu überwinden. Allerdings setzt die Männergesellschaft („das Patriarchat“) alles daran, den Status Quo beizubehalten
    • Es gibt „Geschlecht“, aber nicht in bipolarer Ausprägung, sondern vielmehr vorstellbar als eine Art Kontinuum. Menschen sind nicht „männlich“ oder „weiblich“, sondern „eher männlich“ oder „eher weiblich“, da z.B. Testosteron und Östrogen in variierenden Mengen auch bei beiden Geschlechtern vorhanden sind.
    • Es gibt ein biologisches („sex“) und ein soziales Geschlecht („gender“). Letzteres beschreibt die gesellschaftlich an das Geschlecht geknüpften Erwartungen, Normen usw., also das was ich hier sozialwissenschaftlich etwas unpräzise „Rolle“ nenne. Sex und Gender stimmen nicht immer überein (z.B. bei Transvestiten).
    • In der Menschheitsgeschichte variierten die Tätigkeitszuweisungen (Bsp.: Berufsbilder Sekretär, Schriftsetzer etc.), ebenso wie zwischen einzelnen Kulturen. Folglich sind die biologistischen, früher religiösen Begründungen, warum einige Tätigkeitsbereiche für Frauen besser geeignet sind (z.B. Kindererziehung) als für Männer und vice versa (z.B. Einparken) reine Konstruktionen.
    • Geschlecht im Sinne von Gender ist eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Wer früh mit technischem Spielzeug wie LEGO konfrontiert wird, kann auch später als Bauingenieur leichte Dinge zusammensetzen. Verhaltensweisen werden unterschiedlich gedeutet (z.B. Mädchen, das sich balgt – Junge, der sich balgt), Geschlechtsuntypisches Verhalten sanktioniert. Eine geschlechtsneutrale Sozialisierung ist unmöglich, da sie zum Teil unbewusst und zum Teil unkontrollierbar geschieht. Wenn die Eltern dem Mädchen die Barbiepuppe nicht in die Hand drücken, dann tut’s die Oma. Oder die Kindergärtnerin. Oder die Freundin.

    Soviel dazu. Ich bin eindeutig schwer gendergeschädigt aus dem letzten Semester. 😉

    Das mit den Schimpansen interessiert mich. Woher stammt das? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Affen für sie abstrakte Gegenstände (wie eine Banane) nach einer nur uns Menschen bekannten Funktion unterschiedlich bewerten. Woher soll denn das Tier wissen, das Gegenstand X ein Auto, also etwas technisches und Gegenstand Y eine Puppe, also ein stilisiertes Element aus einem sozialen Gefüge darstellen soll? So klug sind die Viecher dann doch nicht, oder?

  3. Oh MANN,

    das hörst/ liest du wahrscheinlich ständig, aber diese Website ist echt preisverdächtig!!
    I WANNA FUCK WITH YOUR BRAIN, MAN!

    Nachdem ich hier kürzlich rein aus Versehen gelandet bin (ja, das geht) und mich schon allein durch den geradezu beängstigenden Mangel an Rechtschreibfehlern in deinen Texten überaus angezogen fühlte, dann auch noch vom strahleden Inhalt geblendet wurde, bin ich diesmal bewusst hier, um meine Gier nach Inhalt, Diskussion, Individualität und nicht- formatierten Meinungen zu stillen.

    Danke für den schönen Kommentar bez. Herman, es ist nicht zu fassen – ‚tschuldige den leichten Sexismus meinerseits, aber es ist nicht zufassen, dass du ein Kerl bist, es kommen einfach zu wundervolle Dinge aus deinem – deinem Keyboard??!!!

    Bez. der Schimpansen: Oh ja, und dann hat man denen zwei Autoschlüssel gegeben, einen von ’nem Golf und einen der A-Klasse, und letzteren haben sie sich dann rektal eingeführt, was beweist, das Standesunterschiede zwischen Menschen ebenfalls genetisch bedingt sind, weshalb sämtliche Demokratien wieder zu Monarchien werden und das Bürgertum dem zu Unrecht gelittenen Adel Reparationszahlungen in Form von Kniebeugen zu leisten hat, danke vielmals.

    Anfang des 20. Jahrhunderts hat ein renommierter Mediziner „bewiesen“, dass Frauen von sportlicher Betätigung Krebs kriegen. Oder, wie der geniale Terry Pratchett den grundlegenden Unterschied in seiner maßgebenden „Nomen-Trilogie“ verarbeitet: „Wenn Frauen versuchen zu lesen, explodiert ihnen erwiesenermaßen der Kopf.“

    Deshalb sollte Frau Herman alsbald mit gutem Beispiel vorangehen, sich eine Küchenschürze an- und das Mündchen zuschweißen lassen, ihren Computer gegen eine hübsche Häkelarbeit („Eigner Herd ist Goldes Wert“o.Ä.) oder wahlweise auch eine gerahmte Anne-Geddes-Fotografie tauschen und zusehen, dass ihre kleinen Mädchen rechtzeitig Handarbeiten, Haushaltsführung und Heucheln erlernen, damit sie sich später auch einen reichen Ehemann angeln können, mit dem ihr Leben dann endlich auch so glücklich, vollständig und erfüllt wäre wie das der häuslichen, genügsamen, 4-fach geschiedenen Mutterkuh Eva.

    Aber mal ernsthaft: Fragt ihr euch auch, was dieser Frau wiederfahren ist? Was solchen Frauen überhaupt wiederfahren ist? Ich meine, man hat ja schon mehr Chancen, sich eine differenziertere Meinung über Rollen & Bestimmungen von Gottes Gnaden zu bilden, als es zum Beispiel noch unsere Großmütter hatten.
    Hat sie einen Papa-Komplex und strebt einfach nur danach, Papas liebes kleines braves Mädchen zu sein, obwohl Papa ein militantes despotisches ur-patriarchales Arschloch war?? Hat sie ihm einst auf dem Sterbebett versprochen, all die Sünde, Anmaßung und Unart, die sich heutzutage in den Weibern eingenistet hat, auszutreiben? Ist sie das wütende vernachlässigte Kind ständig zugedröhnter Hippie-Eltern, die vor ihren Augen fröhlich Unzucht getrieben haben, während sie sich selbst ihr Fläschchen aufwärmen musste? Ist sie gar eine zwischen sexuellen Frustrationen und Leistungsdruck bzw. Ansprüchen zerrissene Frau, der Mami schon im Kleinkindalter das chronische schlechte Gewissen bezüglich „dort unten“ eingepflanzt hat? Ist sie so entkräftet und frustriert von 3 (4?) gescheiterten Ehen mit irgendwelchen narzisstischen Machos, dass sie, nach endlosen Versuchen, auch als intelligenter Mensch repektiert, geliebt und geachtet zu werden, plötzlich ihr Heil im radikalen Nachgeben sucht? Oder äußert sie so schlicht ihr Coming-Out als leidenschaftlicher 24/7-Bottom??
    WIR WISSEN ES NICHT!!

    P.S.: Ich kenne den Begriff „Schwarze Pädagogik“ nur auf die Erziehungsideale und -maßnahmen des 19. Jahrhunderts (schön gespiegelt im „Struwwelpeter“) bezogen. Wusste nicht, dass es im Nazionalsozialismus seine Fortsetzung gefunden hat, obwohl’s natürlich nahe liegt. Alptraum-Rohstoff!!
    (Wusstet ihr, dass man im Viktorianischen England kleine Mädchen nicht nur mit den Händen ans Bett gefesselt hat, sondern auch beschnitten hat, damit sie sich selbst nicht anfassten?? Nur nebenbei.)

    Gruß & untertänigste Verbeugung an den Site-Betreiber: Jules

  4. Pingback: Nerdcore — Links vom 16. 9. 07: Professor of Punk, Alfred Hitchcock, KFC-Transformer und 33 lustige Antworten

  5. Jules hat ja eigentlich schon alles gesagt und das Ganze zu meinem Vergnügen auch noch satirisch ein wenig überspitzt („Deshalb sollte Frau Herman alsbald mit gutem Beispiel vorangehen,…“)
    Hinzufügen möchte ich einen persönlichen Dank, weil ich das den Geschenken zu meinem 50. einfach hinzufüge, auch wenn’s nicht so gemeint war – das gute Wetter am Samstag habe ich schließlich auch hinzugezählt.
    Ich bin beim Konsum geschriebenen Guts ein ziemlich verwöhnter Purist, ein Grund, warum ich z.B. den Spiegelfechter so hoch schätze.
    Dieser Artikel steht dem in nichts nach. Wie alt bist du nochmal? Sowas gibt Hoffnung.
    Genauso weitermachen und danke für den Beitrag, den ich gerne geschrieben, es aber verglichen mit diesem hier wohl versemmelt hätte. EuRo

  6. Pingback: Dauerfeuer Verarsche » Blog Archive » Herman denk mal

  7. Jules, du brauchst umbedingt auch so ein Dingens, wo du ins Internet reinschreibst, landläufig auch Blog genannt. Hammerkommentar!

    Dieses Thema ist ja komplett an mir vorbeigegangen. Glückseelige Informationslosigkeit für vier Wochen waren das bei mir 😉

  8. @markus:
    …blush… wimperklimer… hepburn-augenaufschlag: „Meenste äääääääscht???“ :))

    Danke für die Blumen, aber meine Computer-Aversion wird immer die Oberhand behalten.

    Gruß, J.

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