Nachruf

Augusto Pinochet, ehemaliger Präsident Chiles (1973-90) ist tot. Schön, dass er noch so alt geworden ist. Nicht, dass ich einem der größten Arschlöcher der jüngeren Weltgeschichte ein langes Leben gegönnt hätte. Aber zu wissen, dass er die Wiederauferstehung des südamerikanischen Sozialismus noch mitbekam, den er mit Mord und Folter in vielen tausend Fällen versucht hat zu bekämpfen, dürfte vielen Angehörigen der Opfer Genugtuung bringen. Genauso kann man den Putsch gegen Hugo Chavez im Jahr 2002, der ebenso wie Pinochets Staatsstreich gegen Allende ’73 vom US-Geheimdienst unterstützt war, aber diesmal glücklicherweise misslang, als späte Rache der Geschichte sehen. Möge er mit Maggie Thatcher in der Hölle Bridge spielen.

Pinochet starb im Alter von 91 Jahren am 10. Dezember in Santiago de Chile an den Folgen eines Herzinfarkts.

1 Kommentar

  1. Vor dem Präsidentenpalast steht nun eine Statue von Allende. Und Pinochet hat das noch mitbekommen. Das ist die schönste Strafe.

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