meist manchmal, selten oft

Juppie! Endlich kann man sich alle South Park-Episoden legal online anschauen. Ein Modell, dass Schule machen sollte. Als Anspieltip für Unentschlossene möchte ich meine Lieblingsepisode “Smug Alert” empfehlen. Kampf dem Hybridauto-Smug!

oval

Abteilung: Nachrichten, die ich gerne mal lesen würde.
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wordpress-wNach monatelanger Fäule habe ich endlich mal die Liste der Wordpress-Plugins aktualisiert, die auf Citronengras.de benutzt werden. Was KISS angeht *räusper* nur soviel: Bin ganz schön überrascht, dass das mittlerweile so eine Plugin-Schwemme ist, die Installation aber weder ächzt, noch dass Wordpress-Updates sich bis jetzt irgendwie problematisch gestaltet hätten. Oh oh, ich unk’ schon wieder. Wie dem auch sei: Vielleicht ist für den einen oder anderen ja ein Quentchen Inspiration dabei. Ich für meinen Teil find’ solche Listen bei anderen immer ganz interessant. Nördig, wa?

Prolliges Wordpress-Logo: ShadowKris (cc)

Stars and Stripes
Foto: The Killer Biscuit (cc)

Oha: Das US-Rechtssystem ist in den Augen europäischer Businessanwälte schlechter als das von Russland. Naja, dafür hat man dort immerhin das beste Gesundheitssystem weltweit. [via, via]

Jetzt mal jegliche Ironie außen vorgelassen: Ich bin zuversichtlich, dass Westeuropa in seinen Bemühungen, dieses Niveau zu erreichen, große Fortschritte macht.

How Beijing Olympics Got Its Logo

zeigt sein wahres Gesicht. Feine Industrielle haben wir da.

Heute ist Karfreitag. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als das Citronengras ein dämliches Wortspiel anbrachte um — wie so oft — Nostalgia aufzuschäumen, diesmal ernste Feiertagszelebration.

Am Karfreitag wurde unser barmherziger Vadder sein Sohn an den Marterpfahl genagelt, woraufhin er elendig abnippelte. Nett jedoch: Er nahm unser aller Sünden, siehe Adam und Eva, siehe Sintflut und Babylon, mit ins Grab, weswegen wir heute weltweit in Frieden und Glückseligkeit dahinvegetieren.

Doch schief gewickelt: Christus ist gar nicht am Kreuz gestorben. Das war nämlich nur eine hartnäckige Verschwörungstheorie, die im Internet verbreitet wurde. Nähere Informationen in diesem Video, welches ich dem guten Pantoffelpunk widmen möchte.

Frohe Ostern!

hejab
Foto: princess hijab (cc)

Ich bin gestern mal wieder mit der U-Bahn nach Neukölln gefahren. Bei jenen circa 30 Prozent der auf Höhe Moritzplatz/Kotti zahlreich mitreisenden pubertierenden Mädchen, welche ein Kopftuch trugen, hatte ich zum wiederholten Mal den Eindruck, dass die normative Knute, unter der sie da auf spindeldürren Staken stehen, weniger das Elternhaus als eher der von Bravoviva überbrachte Zeitgeist ist. Denn genauso wie die Freifrisuren wissen diese Mädels, dass man sich modisch und figurbewusst anzuziehen hat, unter drei Pfund Makeup nix geht und man sich mit Kaugummiblasenknallen, vor allem über Lautstärke Selbstbewusstsein schafft. So weit, so nervig, so — für diese Altersklasse — normal. Mal platt bipolar: Das Problem mit dem Hijab haben nicht die, das haben wir. Das sollten sich die momentan ja aus dem Boden sprießenden einseitig auf “den” Islam fixierten Frauenrechtler mal hinter die Lauscher schreiben.

Ach ja, segensreiche Moderne, Großartigkeit der westlichen Zivilisation: Katholen blasen zur Exorzismus-Offensive, Schlecker in Fulda darf wegen Kirche keine Gummis verkaufen. Mein Lieblingssatz aus dem zweiten Artikel: “Bistumssprecher kann Erregung nicht nachvollziehen”. LOL, mir fielen die Bilder von der Wand. Es werfe im Clash of Cultures bitte der den ersten Stein, wer keinen an der Klatsche hat.

Das Wort “Pummel” kennen die meisten Deutschen. Es handelt sich um eine verniedlichende Bezeichnung für einen Menschen, der nicht dünn ist.

Welch menschenverachtende, gewaltverherrlichende Bedeutung dem Pummel hingegegen verbifiziert im anglophonen Sprachraum zugebilligt wird, kann der schockierte Leser von Citronengras.de im Online-Wörterbuch dict.leo.org nachschlagen.

[drüber gestolpert auf Lifehacker]

Ich würd’ ja mitbieten, aber mir fehlt der nötige Platz. [via]