meist manchmal, selten oft

Bin ja gerade mittelschwer begeistert von A Golden Pony Boy. Okay, der Bandname ist albern, aber schöne Musik machen die Herrschaften. Kommen aus Berlin, klingt ein bisschen wie Death Cab for Cutie und Maximilian Hecker, die Stimme des Sängers erinnert mich an die der viel zu früh verblichenen I Was A Cub Scout. Hier ein Video, in dem Anfangs auch am Bersarinplatz rumgefahren wird, wo ich bis vor Kurzem ja quasi um die Ecke von wohnte.

Meine Güte, die Burschen sind erst 19. Daher sind die hier vorgetragenen Gefühle auch kein Kitsch, sondern Authentizität, weil man in dem Alter ja nur entweder emotional verarmt oder emotional überschwappend sein kann. Trotzdem befremdlich, die Arbeit von so viel jüngeren Menschen gut zu finden, aber so fühlt sich ja auch jeder über-35-jährige Sonnabends im Fußballstadion. Wem’s gefällt: Ein Album gibt’s von A Golden Pony Boy noch nicht, aber ‘ne EP. Mein Exemplar des nämlich “Fame to the Fameless” heißenden Werks bezog ich über diesen 10€-Musik-Download-Gutschein, als DRM-freie MP3s. Man darf sich aber auch andere Musik aussuchen.

(Disclaimer: Ich schreibe beruflich für das unten verlinkte Blog, wir kriegen da Geld für, wenn ihr euch bei dem Musikdienst anmeldet. Ist aber seriös, das Ding. Vista Bescheid.)

Andrew erzählt gerade folgenden Witz:

Ein Bettler klingelt an der Haustür einer Millionärsvilla. Eine gut situierte Dame öffnet die Tür. “Ja?” “Gnä’ Frau, ich habe seit 3 Tagen nichts gegessen!” “Sie müssen sich zwingen, guter Mann”.

Da weiß ich auch einen:

Ein reicher Mann steht im Autohaus und möchte sich einen Lamborghini kaufen. Das von ihm favorisierte Modell kostet 240.000 Euro. Der Mann schaut in sein Portemonnaie und stellt bedauernd fest, dass er nur 239.999 Eur dabeihat. Er geht auf die Straße, wo ein Obdachloser sitzt. Der reiche Mann spricht den Bettler an: “Verzeihen Sie, hätten Sie einen Euro für mich? Ich möchte mir einen Lamborghini kaufen”. Der Bettler drückt ihm zwei Euro in die Hand und meint “Bring mir einen mit”.

habt Dank für’s Vorbeikieken, obwohl ich in der Retrospektive sicherlich auch veritablen Quatsch eben bei Fritz Trackback erzählt habe. Man ist halt schon ein Nervenbündel, wenn man gerade mitten im Umzug ist und dann auch noch das Radio ein Gespräch mit einem führen will.

Falls es euch interessiert, was ich so mache: Stöbert doch einfach in diesem Blog mal ein bisschen rum. Ich schreibe auch wieder mehr, wenn wir in der neuen Wohnung Internet haben. Einstweilen könnt ihr meinen Feed abonnieren. Auf Twitter kennt man mich als @fraencko. Auch schön ist unser Gemeinschaftsblog Craplog.de, das einzig der Verbreitung von schlechter Laune dient. Wenn etwas ärgerlich, blöd oder nervig ist, ziehen wir darüber dort her, unter anderem im legendäry „Verbietet Sarah Connor“-Eintrag mit 300 Kommentaren. Beruflich schreibe ich für das LoadBlog, einem schnieken Medium mit Tipps für Windows, Mac und Handys, empfehlenswerten Links und kostenlosen Downloads überall im Netz.

Und jetzt wird umgezogen. Ich reiche den Interview-Nervenbündel-Staffelstab weiter an Basti (oder Goron).

idiot

Habe ich schon erwähnt, dass wir gerade umziehen? Natürlich nicht, zumindest nicht hier. Wir ziehen gerade um. Dabei unvermeidlich ist wohl das Ausmisten. Und dabei kommen Sachen zum Vorschein, Artefakte aus längst vergangenen, mitunter infantileren Zeiten. Zum Beispiel diese Zeichnung von als Tokiotel gerade die Doofmänner der Stunde waren.

«Frühwerk» weiterlesen

M

M

M

Du einzigartiges kleines Kerlchen hast dich in unsere Herzen geschnurrt, geklettert, gekämpft. Und da bleibste auch.

Danke für drei wundervolle Jahre. Wir werden dich vermissen.

klientelpolitik„Vorwurf der Klientelpolitik“? Sowas Albernes habe ich ja schon lange nicht gehört. Die Grünen machen Klientelpolitik, wenn sie kostenlose Kindergärten fordern, weil sie wissen, dass ihre Wähler das wollen. Bei der CSU ist es das gleiche, wenn sie auf Biegen und Brechen Landwirtschaftssubventionen verteidigen, da werden die dann für wiedergewählt, von den Bauerinnen und Bauern. Klientelpolitik ist was ganz Normales, da kann man nix gegen sagen, das ist der Grund, warum es Parteien gibt.

Wenn ein Regierungsangehöriger in Waziristan oder Tadschikistan oder sonstewo von einem Geld nimmt und demjenigen einen unfairen Vorteil verschafft, sagt man jedoch nicht: Der macht Klientelpolitik. Da sagt man dann: Das ist ein korruptes Sackgesicht. Und das finde ich sollte man auch hier sagen, bei uns, in der Zivilisation.

PiDer Verfasser des schönen Blogs nach21 – wenn ich noch ne Blogroll hätte, wär der da auch drauf – schreibt einen lesenswerten, wenngleich mit zuwenig (keinen) Absatzmarkierungen versehenen Artikel über Verschiedenes, darunter einen gerade stattgefunden habenden Weltrekord über die Berechnung der Kreiszahl p.

Zunächst einmal, dieser Text hat mir gefallen. Er atmet die Luft des Schreibenwollens ohne das Schreibenmüssen ein, das Ankommen ohne Zielhaben, des Verfassens ohne Nachdenken über Stil und Zielgruppe, etc. bla. pp. Nee, wirklich, gefällt mir.

«Zur Rezeption von Pi» weiterlesen

Frank als Zombie

changeDas Jahr 2010 ist da. Woran denkt man da, außer an neoliberaler Agendapolitik und die Band Echt? Genau, neues Jahrzehnt und, hier… äh- Änderungen. Ist ja schon ein Anlass, so eine nagelneue vorletzte Stelle in der Jahreszahl und da will man natürlich, dass irgendwas neu wird, vielleicht sogar besser. Ich gehe mit gutem Beispiel voran — hier drei Dinge, die heute anders sind als gestern.

  • Wir haben einen neuen Wasserkocher! Der alte hat zwar noch treu seinen Dienst verrichtet, war aber dauerverkalkt (Berlin besitzt bezüglich Wasser ein noch höheren Härtegrad als in puncto Rapmusik) und sah bei weitem nicht mehr so repräsentabel aus wie im November 2006. Vor allem leuchtete er nicht mehr in diesem hypnotischen Blau, weil kaputt. Nun haben wir uns ein neues Gerät desselben Typus angeschafft, der auch wieder leuchtet, und man kann darüber – wie Nadine vielleicht bestätigt – ausschließlich froher Dinge sein.
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