meist manchmal, selten oft

Ursula von der Laien 1

Ursula von der Laien 2

Okay okay, abseits von allen Plattheiten (für eine solche halte ich auch die “Stasi 2.0″-Parole und manch andere Plakatäußerung einiger sich für meinen Geschmack gelegentlich doch etwas zu militant gerierenden Datenschützer) ist der Zweck ein Richtiger: Morgen früh um Neune wird gegen den Windmühlenkampf der Ministerien gegen Kinderpornographie protestiert. Wobei “gegen gegen” hier nicht automatisch “für” heißt. Die Wahl der Mittel ist das Arsch, liebe Frau von der Leyen. Man schafft nicht einfach mal die Infrastruktur für Zensurvorhaben heran, nur um damit ein Phänomen zu bekämpfen, das man so gar nicht bekämpft bekommt. Aber bevor ich mich hier weiter verklausuliere, das Wichtigste noch mal prägnant zusammengefasst:

  • Jemand, der im Internet – auf welchem Weg auch immer – versehentlich auf Kinderpornographie stößt, ist zu Recht wohl in der überwältigenden Zahl solcher Fälle angeekelt, wird davon nicht automatisch pädophil. Die Frage ist: Wovor will man eigentlich die Internetnutzer schützen?
  • DNS-Filter können easy-peasy umgangen werden. In 27 Sekunden.
  • Einfacher und effizienter könnten KiPo-Seiten per Abuse-Request beim Hoster gesperrt werden (viele Seiten liegen in Deutschland). Solche Maßnahmen finden nicht oder nur sehr zäh statt.
  • Wer KiPo will, bekommt es sicherlich auch auf anderen Wegen (über Darknets, persönliche Treffen)
  • Glaubt man RA Udo Vetter, existiert auch eine Kinderpornoindustrie nicht so, wie immer proklamiert wird
  • Wer heute die Möglichkeit zum Sperren von Kinderpornoseiten schafft, sperrt morgen Warez- und Islamisten-Seiten, übermorgen vielleicht schon die von politisch unbequemen Parteien oder andere unliebsame Inhalte. Da muss man gar nicht ’33 bis ’45 heranzitieren: Wer garantiert, dass wir nicht in einigen Jahren Rechtspopulisten wie einen Jörg Haider oder Silvio Berlusconi auch in unserer Regierung haben, die diese Möglichkeit nutzen würden? VT? Pustekuchen.

Also: Ab ins Bett, morgen früh um Neun an der Friedrichstraße. Details gibts beim CCC, Aktuelles bei Twitter.

Enten I

Enten II

(Inspired by blong)

Hat immer recht: RamboWer denkt, dass er als Nicht-Autofahrer vom Konjunkturpaket der Bundesregierung nicht profitiere, irrt. Er profiert nämlich auch als Pazifist nicht vom Konjunkturpaket der Bundesregierung.

So beschafft das Verteidigungsministerium 1000 Maschinenpistolen für rund 3 Mio. Euro mit Mitteln des Investitions- und Tilgungsfonds. Der Auflistung der Regierung zufolge sollen aus dem Konjunkturprogramm auch 37 Mio. Euro für die Nachtsichtfähigkeit des Kampfflugzeuges “Tornado” bereit gestellt werden. Außerdem sei die Beschaffung von zehn Spähwagen vom Typ “Fennek” und 20 Transportfahrzeugen vom Typ “Dingo 2″ geplant.

Vorgesehen sei zudem die Anschaffung von sechs geschützten Straßentanksattelzügen und 25 schweren Straßentankwagen. 17,4 Mio. Euro sind für die Verbesserung des Transportpanzers “Fuchs” geplant. Weitere 4,2 Mio. Euro sollen für Feldlagerkomponenten wie Zelte, Großzelte, Stromerzeuger, Wasseraufbereitungsanlagen und Sanitäranlagen und der Kauf eines chirurgischen Instrumenten ausgegeben werden. (ftd)

Eintausend MPs, holla die Waldfee… Könnte man das nicht auch billiger haben, wenn man die Rekruten Schießen einfach mit Killerspielen trainieren lässt?

Lobet, preiset und hudelt ihn, den ungezügelten, grenzenlosen, deregulierten (usw.) Turbokommupitalismus chinesischer Prägung! Weil sich der Chines’ an sich nämlich keinen feuchten Kehricht um den international akzeptierten Common Sense schert, was Urheberrecht und Piraterie angeht, entwickelt er wundervolle Geräte wie dieses:

chinavision

Es heißt etwas hakelig “Multi Platform Portable Gaming Entertainment Station CVFH-N03-4G” und wird, so weit ich das verstehe, von einer Firma vertrieben, die sich ziemlich plakativ “Chinavision” nennt. Es sieht ein wenig aus wie ein alter Nintendo DS und man kann darauf per eingebautem Emulator Roms von Spielen für geschichtsträchtige Konsolen wie dem NES, SNES, Game Boy (Advance) und Mega Drive zocken. Das ist schon ziemlich schnafte. Unterwegs mal schnell eine Partie Rock’n'Roll Racing, durch Sonic 2 rasen, mal wieder Super Mario Land durchspielen? Traumhaft. Ein Video- und MP3-Player und ein eBook-Reader sind auch drin, es hat 4 GB internen Speicher (reicht für die 20 besten Spiele aller unterstützten Konsolen) und einen Mini-SD-Karten-Slot, das Teil kostet wohl nur 65 Tacken. Allerdings glaube ich an die Qualitäten des Geräts erst, wenn ich irgendwo einen unabhängigen Test gelesen habe. Denn mit Turbochina verbindet man dann ja doch — no offense — Stereotypen von mangelnder Produktqualität.

Lustig ist auf jeden Fall die Produktbeschreibung:

Die Multi-platform handheld gaming entertainment station wird oft liebevoll das Delightfully Small (DS) gaming entertainment system genannt.

Aha. Und weil man an Superlativen nie sparen sollte:

Jedem fallen im Handel heutzutage die so genannten “MP5-Player” auf. Nun, dieses Gerät ist so gut, dass wir es “MP10-Player” nennen könnten.

Na wenn das kein Kaufargument ist. Stellt sich jemand mal bitte als Versuchskaninchen zur Verfügung und berichtet, ob sich der Kauf lohnt?

Nachtrag: Hier gibt’s ein Video.

Nachtrag Zwo: Habe noch etwas weiter recherchiert und für Gulli einen Artikel über das Ding verfasst.

Blumen & PflanzenRechtschreibfehler, fehlerhafte Zeichensetzung, Leerzeichen und Bindestriche an obskuren Stellen, Grammatik von Anno Dunnemal — Fehler fallen einem auf, wenn man viel liest. Ich persönlich verdiene mit einem Tippmalheur-sensiblen Auge sogar mein täglich Brot (Wobei ich bei eigenen Texten Fehler wesentlich öfter übersehe als bei denen von anderen, seufz). Durchaus blöd, ich habe da ein nervöses Reizschema: Ein Rechtschreibfehler in einem geschriebenen Text, in einem Buch gar, ist für mich wie ein Stachel im Fleisch der Lesbarkeit und schon mal ein kleines, aber unterbewusst wirksames Kriterium dafür, ob ich einen Text seriös/schön/gut finde oder nicht. In Blogs ist es im Prinzip einfacher, jemanden mit der Nase auf seine Nachlässigkeiten zu stoßen, dank des direkten Drahts zum Verfasser und weil das Bearbeiten eines Texts sehr einfach ist. Bloß hat das Monieren von Rechtschreibfehlern etwas Oberlehrerhaftes und ist hinter vorgehaltener Hand als Querulantentum verschrien. Und womit? Mit Recht! Da gibts kein Vertun, kaum etwas ist spießiger als bei anderen Leuten das Einhalten des Duden anzumahnen. Bloß ist der Fehler trotzdem da und brennt sich keck in des Lesers Netzhaut.

Wie kommt man raus aus dem Dilemma? Schon seit längerer Zeit trage ich mich mit der Idee herum, dass man für Korrekturvorschläge eine technisch saubere und von den Kommentarbereichen getrennte Lösung entwickeln könnte. “Man” heißt hier: Ich nicht, denn so etwas kann ich leider nicht programmieren. En Detail stelle ich mir das so vor: Der Blogbetreiber hat ein speziell für diesen Zweck entwickeltes WordPress-Plugin auf seinem Blog installiert. Den “Meckern!”-Knopf (kann auch “Korrigieren” o.ä.) hat er sich als Widget in die Sidebar gezogen. Der Leser eines Textes stößt nun auf einen Rechtschreibfehler. Er markiert den fehlerhaften Text und klickt auf den “Meckern!”-Knopf. Nun öffnet sich ein schniekes kleines Ajax-Fenster, das den markierten und den umgebenden Text in einem Eingabefenster zum Bearbeiten darstellt. Dort kann der Leser mit Korrekturambitionen den Text um Fehler bereinigen, wonach er den dicken, roten Button “Einreichen” anklickt.

Der Verfasser des Texts bekommt nun den Korrekturvorschlag per E-Mail (oder wahlweise im Admin-Bereich von WordPress) präsentiert, wobei ursprüngliche Version und korrigierte Version angezeigt werden, die Änderungen fett gedruckt. Hier hat der Autor mehrere Optionen: Entweder kann er die Änderungen übernehmen, sie verwerfen oder den Abschnitt bzw den Text komplett zum eigenen Bearbeiten aufrufen. Zack, mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Leserbindung wächst, die Texte sind fehlerfrei(er), somit professioneller und im Kommentarbereich erspart man sich die Kommentare wie “es heist DAS blog du hirni!!!”.

Bitte sehr, die Idee gehört Dir.

In der Rubrik “Ideas never realized” veröffentliche ich hin und wieder Ideen aus verschiedensten Bereichen die ich mal hatte, zu deren Realisierung mir aber leider die Ressourcen, die Lust und/oder das benötigte Fachwissen fehlen. Einfach, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Sie sind im Sinne der auf dieser Seite verwendeten Creative Commons-Lizenz frei. Soll heißen: Wenn du diese Idee aufgreifen möchtes, tu dir keinen Zwang an. Wenn Du sie jedoch kommerziell nutzen willst, damit also Knete machst oder machen willst, bitte ich um Kontaktaufnahme zum Zweck einer Absprache zur Gewinnbeteiligung *lechz*.

Bild

Schon seit einiger Zeit frage ich mich, woher das Idiom “eingefleischter Fan” stammt, denn etwas einzufleischen ist nun wirklich ein merkwürdiges Bild. Der Lösung näher gekommen bin ich nun: Auf einem US-amerikanischen Barbecue-Fanblog wird das Geheimnis des Einfleischens erklärt. Um genau zu sein, und das ist der Gipfel der fettgetränkten Lässigkeit, wird hier Fleisch eingefleischt. Und zwar doppelt, also quasi eingefleischtes Einfleischfleisch. Es ist so abartig. Ladies and Gents: die Bacon Explosion! [natürlich dem Wurstblog entnommen]

Die folgende Geschichte schrieb ich gestern Abend für ein informelles Literaturprojekt. Sie besitzt eine derb-fäkale Note. Ich bitte um Verzeihung und die Zartbesaiteten unter meinen Lesern darum, wegzulesen.

„Macht dann Dreizehn Fümmunneunzich.“

Sie war jetzt in einer Phase angelangt, in der sich alles in ihrem Unterleib verkrampfte. Trotz des enormen Drangs, sich der in ihr angestauten Exkremente endlich zu entledigen, brachte Frau Wesolowski es noch fertig, zu kassieren. Nun gut, dies war im Grunde nichts Bemerkenswertes, da sie das Kassieren im Traum beherrschte – und das im wahrsten Wortsinne. Ware um Ware über den Scanner ziehen, Summe ansagen, das Geld annehmen, eintippen und Rückgeld herausgeben (im Falle von Kartenzahlung stattdessen das obligat genuschelte „Pin eingeben, mit Grün bitte bestätigen“), einen schönen Tag wünschen – es war ein Automatismus, den man sich nach dreiundzwanzig Jahren Tätigkeit als Kassiererin nun mal angeeignet hat. Eine Art zu Handeln, die sich so tief in ihre Instinkte eingefräst hatte, dass Frau Wesolowski die Abfolge dieses Kreislaufs selbst dann ohne zu zögern hätte hervorbeten können, wenn man sie nachts um halb drei aus einer REM-Tiefschlafphase geweckt hätte.

„Fuffzehn, macht ein Euro fünf zurück.“

Nein, Kassieren – das konnte sie. Aber so dringend auf die Toilette zu müssen, ohne dass auch nur im Mindesten eine Chance bestanden hätte, diesem Bedürfnis innerhalb der nächsten Dreiviertelstunde nachzukommen, das war einfach zuviel. Frau Wesolowski war dabei nicht nervös, jedenfalls nicht mehr. Als es angefangen hatte zu drücken und sie die bis zum Gondelkopf am hinteren Ende des Getränkegangs reichende Schlange hinter dem aktuellen Kunden sah, das war vor etwa einer Stunde, da lief es ihr noch eiskalt den Rücken herunter und eine vage Ahnung von Verzweiflung hatte sie beschlichen. Mittlerweile nahm sie die auf- und abebbenden Gezeiten aus Drücken und Ziehen, Schmerz und Krampf, beinahe gleichgültig wahr, wie ein Mörder, der sich angesichts des unzweifelhaft begangenen Verbrechens im Angesicht des Strangs in sein Schicksal fügt. Aus dem wilden Wollen war ein resigniertes Nicht-Können geworden. Stattdessen machte sie sich Gedanken, wer denn nun eigentlich die Schuld an dem Schlamassel trug.

„Kundenkarte, Pfandbon? Sammeln Sie Treueherzen?“

War es die Schuld des latent wichtigtuerischen Marktleiters Herrn Diepenbrock aus Westdeutschland, der gänzlich unbedarft ihrer Kollegin Gitti eine Urlaubswoche genehmigt hatte, obwohl er doch wusste, dass ihre andere Kollegin Marleen zuverlässig zum Eintreten der Grippesaison stets für mindestens eine Woche ausfiel, so dass sie nun allein mit dem Chef und zwei minderjährigen Aushilfskräften den Laden schmiss, die zu nichts anderem als dem Stapeln von Getränkekisten zu gebrauchen waren? War es die Schuld der großen Regierungskoalition, die mit einem Handstreich die Ladenöffnungszeiten ausgeweitet hatte, ohne auch nur den entferntesten Gedanken an die berufliche Realität einer gewöhnlichen Supermarktkassiererin zu verschwenden? Moment – das könnte auch die vorherige Regierung gewesen sein, Frau Wesolowski war sich plötzlich nicht mehr sicher.
War es die Schuld der dauerjunggebliebenen Investoren, die unbedingt fünfzig Meter schräg gegenüber ihres Supermarktes ein Haus ockergelb anmalen und dort eine Jugendherberge eröffnen mussten, so dass Sie sich mehrmals täglich mit pubertierenden Nichtdeutschen abgeben musste, die sich nicht nur grundsätzlich in Schulklassengröße mit Getränken für den Abend eindeckten, sondern dies auch noch stets in unangemessen erhöhter Lautstärke kommentieren mussten?
War es die Schuld von Egon Krenz? Schließlich hatte er damals ohne Rücksprache mit dem ZK der SED öffentlich geäußert, dass die Grenzen nun geöffnet seien. Wer weiß, möglicherweise wäre dies, wenn der 9. November 1989 nur sachte anders verlaufen wäre, immer noch eine DDR-Kaufhalle der HO-Kette, in der man einer ohnehin kaum von übermäßigen Servicebemühungen verwöhnten Kundschaft durchaus einmal fünf Minuten zusätzliche Wartezeit für ein nur allzu menschliches Bedürfnis zumuten konnte.
Ist es die Schuld des Vaters? Er war es gewesen, der vor etwas mehr als dreißig Jahren darauf bestanden hatte, dass seine Tochter Rosi einen ehrbaren Beruf erlernte, anstatt dieses brotlosen Unfugs mit Oboen und Panflöten.

Ach, es bringt doch einfach nichts, dachte Frau Wesolowski und ließ den Blick schweifen. Die Schlange ertreckte sich immer noch bis weit hinter die Waldmeisterbrause. Wider besseren Wissens nahm sie einen Schluck aus der Seltersflasche, die der Marktleiter ordnungsgemäß abgezeichnet hatte, natürlich quittiert mit der üblichen und selten variierten Phrase „Niemand nimmt an, dass hier jemand von der Belegschaft Waren entwendet. Aber es ist immer gut, auf Nummer Sicher zu gehen.“ Der zweite Satz ekelte sie besonders an.

„Die sind für Sie.“

Der aktuelle Kunde hielt einen Strauß Primeln in der Hand. Nicht hier gekauft, dachte Frau Wesolowski unwillkürlich, ohne die Situation auch nur im Ansatz zu erfassen.
Sie schwieg.
„Hier. Für… für sie.“ Der Mann streckte ihr die Primeln entgegen. Sie kannte ihn, wenn auch noch nicht so gut, dass sie eines der Produkte benennen könnte, die er regelmäßig in den Einkaufswagen zu legen pflegte. Er trug ein Jacket aus hellbraunem Leder, darunter einen schwarzen Rollkragenpullover. Er war mindestens zwanzig Jahre jünger als sie und hatte gut gepflegte Fingernägel, wie sie ohne besonders darauf zu achten bemerkte.
Normalerweise hielt Frau Wesolowski auch Taktiken für Situationen parat, die vom regulären Kassieren abwichen. Etwa, wenn Sie die Eingabenummer für ein neues exotisches Obst noch nicht kannte, ein larmoyanter Kunde sich über das in seinen Augen zu gering herausgegebene Rückgeld beschwerte oder sie von einem Alkoholisierten gebeten wurde, den Spirituosenschrank zu öffnen. Das hier jedoch war anders.
„Für… Wieso hab ich das denn verdient?“ Auch das noch, sie geriet ins Stammeln.

„Es ist, weil… Ich finde, Sie sind immer so freundlich. Ich wollte fragen, ob Sie mal etwas mit mir…“ Er unterbrach den Satz, der Mann war sichtlich aufgeregt. Das übliche Stimmengewirr in der Schlange hinter ihm war über mehrere Meter hinweg verstummt. Irritation lag im Raum wie das dick aufgetragene Billigdeodorant eines vierzehnjährigen Jugendherbergskunden. Frau Wesolowski spürte, wie sie rot wurde und keine passende Antwort fand.

Und dann geschah es. Einer besonders heftigen Blähung nicht unähnlich spürte Frau Wesolowski, wie sie die Kontrolle über ihren Schließmuskel verlor.

marxwirtschaft

Aus einer heute erschienenen gefälschten Ausgabe der “Zeit”, die man auf der ebenfalls gefälschten Seite die-zeit.net herunterladen kann. Und wer steckt dahinter? Die pfiffigen Globalisierungskritiker von Attac. Typisch. [via UPLOAD]

Eine der besten Fernsehserien dieser Tage ist Battlestar Galactica. Das mag daran liegen, dass die Sendung kein lascher Aufguss der 70er-Jahre-Sendung ist, sondern ein in sich geschlossenes Werk, welches ein durchaus nicht unrealistisches Science Fiction-Szenario mit einem Hauch Mystik, einem angenehmen geringen Pathosgrad, durchweg ambivalenten Charakteren und der Kraft von Parabeln auf die Gesellschaft unserer Zeit und Welt verknüpft. Und natürlich sind da ein Haufen hervorragender Darsteller, von denen Edward James Olmos als Admiral Adama nochmal eine Klasse für sich darstellt. [/Hymne]

Olmos ist das, was man plakativ eine “sozial engagierte” Figur des Zeitgeschehens nennen mag. Allerdings weniger im Sinne von Bono-Smug, der Mann saß u.A. einst drei Wochen im Knast, weil er gegen eine US-Militäraktion protestiert hatte. In einem Treffen mit Repräsentanten der Vereinten Nationen erläuterte er kürzlich sein Verständnis des Begriffs “Rasse”, und das kann man sich schon mal anhören. [via Sixtus @ Twitter]


YouTube direkt: Normal | HiQ | Download

Doom 1 Disketten

In einem Artikel auf Gulli.com tue ich meinen Unmut über Don Alphonsos Schmähkritik gegen Videospiele und Videospieler kund. Mal wieder ein Artikel, den keiner liest, weil er viel zu lang ist. Würde mich freuen, wenn der eine oder andere am Thema Interessierte einen Blick darauf wirft.

(Man verzeihe mir die opportunistische Beugung grammatischer Grundregeln in der Überschrift, aber für einen schlechten Wortwitz muss man auch mal Opfer bringen.)

Bild: VoxPelli (cc)