Reimeskunst

Zitate aus den Lyrics der nächsten Nr. 1 der deutschen Single-Charts, nämlich Xavier Naidoos „Danke“:

Der 4. Juli dieses Jahres war kein schlechter Tag
Der 4. Juli war nur einfach nicht euer bester Tag

Wir salutieren vor Kapitän Michael Ballack
Du hast trotz deiner Schmerzen krass geballert

Der nächste deutsche Held heißt Torsten Frings.
Spielt Mittelfeld und man weiß er bringts.

Glaub mir Lukas wir hatten voll die geile Zeit dir zuzusehen

Mertesacker (…) Kofferpacker (…) Motherfucker*

Du bist ne’ deutsche Bank, Tim Borowski
Die Gegner wollen siegen, doch du schockst sie

Und auch Robert Huth machte sich gut

Hätte das Mittelfeld gewankt hätten wir dich getankt

Richtig so, schnell noch abmelken, Xavier, bevor die WM schon wieder vergessen ist. Vielleicht kommst Du ja sogar auf den Soundtrack von Sönkes Film? Jedenfalls Hut(h *kicher*) ab vor deinem mehr oder weniger altruistischen Einsatz. Man kann sich richtiggehend vorstellen, wie Du nächtens vorm Notizblock gesessen hast und desparat nach Reimen auf Hitzlsperger (Spielfeldärger) und Metzelder (Feuermelder) gesucht hast.

Und weil Du, Xavier, ja der 23einhalbste Mann auf dem Platz warst (wegen Odonkor kamen deine Songs in der Kabine vor), hier noch etwas hinzugeraptes von mir:

Und der Xavier, das weiß jaider
der heißt Naidoo, weißt doo,
hat im Stadion uns vor Argentinien Gänsehaut-Atmo gemacht
und mit diesem lausigen Lied uns jetzt zum Kotzen gebracht.
Peace Yo.


* Der Reim „Motherfucker – Kofferpacker“ stammt übrigens ursprünglich aus Fischmobs Susanne zur Freiheit
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