So say we all

Eine der besten Fernsehserien dieser Tage ist Battlestar Galactica. Das mag daran liegen, dass die Sendung kein lascher Aufguss der 70er-Jahre-Sendung ist, sondern ein in sich geschlossenes Werk, welches ein durchaus nicht unrealistisches Science Fiction-Szenario mit einem Hauch Mystik, einem angenehmen geringen Pathosgrad, durchweg ambivalenten Charakteren und der Kraft von Parabeln auf die Gesellschaft unserer Zeit und Welt verknüpft. Und natürlich sind da ein Haufen hervorragender Darsteller, von denen Edward James Olmos als Admiral Adama nochmal eine Klasse für sich darstellt. [/Hymne]

Olmos ist das, was man plakativ eine „sozial engagierte“ Figur des Zeitgeschehens nennen mag. Allerdings weniger im Sinne von Bono-Smug, der Mann saß u.A. einst drei Wochen im Knast, weil er gegen eine US-Militäraktion protestiert hatte. In einem Treffen mit Repräsentanten der Vereinten Nationen erläuterte er kürzlich sein Verständnis des Begriffs „Rasse“, und das kann man sich schon mal anhören. [via Sixtus @ Twitter]


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2 Kommentare

  1. Ich sitz zur Zeit noch in der dritten Staffel, die gehört mit zum besten, was ich überhaupt im Serienbereich gesehen habe. Und Olmos hat eine unglaubliche Präsenz, obwohl oder vielleicht grade weil er sehr reserviert spielt. Und in dem Video hier sowieso.

  2. Wahre Worte.

    Ich fand ihn schon bei Miami Vice* sehr cool und angenehm zurückhaltend und trotzdem sehr souverän.

    *Das war eine populäre Krimiserie als es bloß zweieinhalb Fernsehprogramme tagsüber gab, während es kurz nach Mitternacht gar keines gab bis etwa zum nächsten Mittag, und die beiden Wolfgangs im legendären WDR ComputerClub BTX-Neuheiten vorstellten.

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