Heute ist Karfreitag. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als das Citronengras ein dämliches Wortspiel anbrachte um — wie so oft — Nostalgia aufzuschäumen, diesmal ernste Feiertagszelebration.
Am Karfreitag wurde unser barmherziger Vadder sein Sohn an den Marterpfahl genagelt, woraufhin er elendig abnippelte. Nett jedoch: Er nahm unser aller Sünden, siehe Adam und Eva, siehe Sintflut und Babylon, mit ins Grab, weswegen wir heute weltweit in Frieden und Glückseligkeit dahinvegetieren.
Doch schief gewickelt: Christus ist gar nicht am Kreuz gestorben. Das war nämlich nur eine hartnäckige Verschwörungstheorie, die im Internet verbreitet wurde. Nähere Informationen in diesem Video, welches ich dem guten Pantoffelpunk widmen möchte.
Frohe Ostern!
Die evangelikalen Christen verstehen es recht geschickt, ihre restaurative Ideologie so zu verpacken, dass Jugendliche glauben, christlicher Fundamentalismus sei irgendwie hip. Da gibt’s Festivals mit christlichen Rockbands, Happenings und Events. Friede, Freude, Eierkuchen und tragt die Message of Jesus hinaus in die Welt. Knallhart wird dabei jedoch gegen Aufklärung, Evolution, Schwangerschaftsabbrüche und ein liberales Sexualitätsverständnis agitiert.
So verbirgt sich auch hinter der Stylo-Fassade der Website des evangelikalen Jugendevents “Christival” eben auch eine Veranstaltung mit dem Namen “Homosexualität verstehen”. In der Beschreibung heißt es: