meist manchmal, selten oft

Archiv für das Schlagwort ‘Foto’

30

«30» weiterlesen

Wubi im Schrank

«El Conquistador» weiterlesen

… und hier ist die Zusammenfassung meines Aufenthalts in alphabetisch geordneten Schlagwörtern, mit Fotos gewürzt und auf der Wahrheit beruhenden Anekdoten verfeinert.

 

abfertigungshalle

Amok

möchte ich laufen, wenn bei der Gepäckausgabe am Flughafen die Leute mitsamt ihrer kompletten Familie und quergestelltem Koffer-Kuli (das sind die riesigen Einkaufswagen-ähnlichen Gefährte, auf die man das zu 90% sowieso unnötig in den Urlaub mitgebrachte Zeug stapelt, um daraufhin derlei vollgepackt das wegen der willkürlichen Richtungsänderungen unsteuerbare Gefährt in die Hacken ausnahmslos jeder am Wegesrand stehenden Omi fährt) das Laufband blockieren. JA SACHT MA, HERRSCHAFTEN, ISCH GLAUBET HACKT! Da naht schon mein Gepäck und ich komme nicht dran, weil ihr hier rudelweise Maulaffen feilhaltet und euch breitmacht als gäb’s niemand anders auf der Welt? Argh!

Ich konnte die Aufregung über blöd geparkte Autos (“Wenn der da nicht so stünde, könnten da zwei andere reinpassen”) nie nachvollziehen. Bis dato.

 

«Ich war in Spanien» weiterlesen

ostkreuz
Foto: Die Spaziergängerin auf A von grapf

Wunderschön finde ich das Blog Ostkreuz Guide. Die Fotos schaffen es sehr gut, die Morbidität des Ortes einzufangen, diesen Resthauch Eau de Ost, den ich vor vielen Jahren – vor der Ver-Mitt-ung der Umgebung – noch in seiner vollen Pracht zu erschnuppern imstand war. Ernsthaft – wenn’s Winter draußen ist, die Schwaden der Kohleöfen die Umgebung einnebeln und das vertraute Türenschließgeräusch der S-Bahn ertönt, kann ich mich für einen kurzen Moment in meine gräulich vernebelte Erinnerung zurückversetzt fühlen. Ich war damals im Kindergartenalter, weswegen mir das “Feeling” ehrlicherweise nicht mehr derart präsent ist, dass ich mich erinnern könnte wie etwas genau aussah. Aber die mit bestimmten Sinneswahrnehmungen assoziierten Erinnerungsfetzen bleiben und der Bahnhof Ostkreuz ist ein “Trigger” dafür. Diese Form der DDRinnerung hat seine Vorteile: Ich bin kaum anfällig für “Ostalgie”, das Super Illu-Abo bleibt unbestellt. Möglicherweise ändert sich das jedoch, wenn der alte Bahnhof Ostkreuz abgerissen bzw. umgebaut wird. Gebe Gott, dass dort nicht so ein klötzernes Ungetüm wie an der Papestraße am Südkreuz entsteht. Wird es aber bestimmt, denn wie ich unsere architektonischen Entscheider kenne, fehlt ihnen der längerfristige Blick, der besagt, dass Glasarchitektur nicht nur dereinst aus der Mode kommen wird, weil alle Gebäude so aussehen, sondern auch dass es zu Reinigen unpraktisch ist, instabil und mit zunehmender Abstumpfung der gläsernen Fassade auch immer unansehlicher. Zumal Taubendreck auf Glas von zwei Seiten sichtbar ist. Oh tempora, oh mores…

Äh, ja die Fotos. Gern gesehener Gast auf denen: der unheimlich phallische Wasserturm um die Ecke. Ey komm, könntest Du das Ding irgendwie anders assoziieren?

Das ist ja schon bemerkenswert, was ich mit einem kleinen so dahingeschluderten Textchen erreiche. Man kommt nix ahnend nach Hause, da hat die Liebste dankenswerterweise bereits unzählige Kommentare “moderiert” und tausende Leute haben den Quatsch gelesen. Nun, ich bedanke mich bei allen, die mitmachen und denen, die’s doof finden und das glauben, hier lowerden zu müssen, werfe ich folgendes ins Gesicht:

Ich hätte niemals nicht damit gerechnet, dass die Aktion eine solche Aufmerksamkeitsschwemme nach sich zieht. Ich habe nur gesagt, dass und warum ich die SpOnner doof finde, welche Konsequenzen ich (endlich!) draus ziehe und ich mich über Mit-Macher freue. Nu nehmt das mal nicht so dicke. Ist doch meine Sache, wenn ich die Links rausnehme und eure, wenn ihr sie drinlasst – oder meinetwegen als Soli-Aktion in jeden Artikel zehn SpOn-Links packt.

Viel wichtiger allerdings: Wir sind heute nochmal in der Richard-Sorge-Straße gewesen und haben die deplazierten Tiere bei Tageslicht fotografiert.

Erfindung, die noch erfunden werden muss: Eine Tastatur, die auf Zuruf, ähnlich der Tastensperre eines Handys, keine Eingaben mehr akzeptiert. Verkaufspotential bei Millionen von Katzenbesitzern weltweit vorhanden.

Eitle Dame, den Monitor betrachtend

friedrichshain brewery

(mehr Fotos von der Ruine bei Flickr und im Wikipedia-Artikel Ruine)

An die Friedrichshainer, Prenz’lberger und In-der-Nähe-Wohner unter euch: Die absolut fantastische Ruine der alten Brauerei in der Richard-Sorge-Straße ist momentan wieder problemlos zugänglich, weil jemand nettes den Absperrzaun einen Spalt weit geöffnet hat. Nehmt ‘ne Kamera mit, lasst aber die Enten in Ruhe.

Das Gelände der Brauerei befindet sich Richard-Sorge-, Ecke Kochhannstraße, Tramstation Petersburger/Landsberger. Von dort Richtung Krankenhaus in die Landsberger, dann in die Richard-Sorge-Straße links einbiegen. Die Hütte kommt dann rechterhand. Bei Orientierungsproblemen: Hier ist es (Reinzoomen, ggf. in die Kartenansicht schalten).

Für die, die das nicht kennen: Flickr ist eine Fotocommunity, die vor anderthalb Jahren von Yahoo! gekauft wurde. Man kann da seine Bilder hochladen (mit externen Programmen auch per Drag&Drop), ordnen, taggen, mit verschiedenen Leserechten und Lizenzen versehen, und so weiter. Flickr ist Web 2.0, eine echte Prollseite. Totale Scheiße, niemand braucht das.

Hier übrigens ein Auszug aus meinem Flickr-Portfolio.

TeppichDecke mit MusterBunte GardineBodenmosaikTascheHimmelWolkenDawn; sunbeams000_1320000_1022000_10881upower FriedhofsmauerBlumenbild, Stromzählerkasten100_2938Fliege auf MonitorMalo, starr schauendWubi, guckendKatze, faulenzendWubi, BauchkraulerChillende KatzenKrumme Lanke 2PetroleumlampeMisslungenes FotoFüßeAlte Grabsteine 2

Draufklicken macht größer.
Auf der jeweiligen Flickr-Seite “All Sizes” klicken, dann ist das Foto technisch sogar Desktop-Hintergrund-geeignet. Alle Fotos von meiner Liebsten und mir sind übrigens hier einsehbar.