
Ein Kind reicher Eltern ist diesem Staat bis zu 25.200 Euro wert. Ein Sprössling von Hartz IV-Empfängern ist hingegen wertlos, so besagt es das heute vorgestellte Sparpaket der Nebelregierung Merkel-Westerwelle. Ich verstehe es nicht, dass jemand mit einem Monatseinkommen von 2.700 Euro und einem möglicherweise arbeitenden Partner 1.800 Euro des ohnehin unsozial verteilten Elterngelds für die ersten 14 Monate im Leben des ach so dringend benötigten Nachwuchses bekommt, während ein ALG II-Empfänger-Kind hingegen zukünftig komplett leer ausgeht.
FDP-Chef Guido Westerwelle hat der großen Koalition vorgeworfen, mit der Einigung auf einen Mindestlohn für Briefzusteller Instrumente der DDR zu übernehmen. «Wenn wir die Löhne künftig vom Staat festsetzen lassen, wie es jetzt durch die Koaltion bei der Post geschieht, dann ist mir das zu viel DDR», sagte er der «Landeszeitung für die Lüneburger Heide». «Das ist Planwirtschaft.» (der Westen)
Muss man das kommentieren? Nö.