meist manchmal, selten oft

Archiv für das Schlagwort ‘Killerspiele’

Team Fortress 2 ist neben Lohn, Brot und Doppelplusunlust Hauptgrund für meine Abstinenz in Sachen Bloggen momentan. Auf die Gefahr hin, dass es die wenigsten interessiert, hier ein paar Impressionen aus diesem phänomenalen FPS (dt.: Killerspiel), das einen so verdammt herrlichen Stil, Spielwitz und hintergründigen Humor besitzt, dass ich seit Monaten daran hängenbleibe, bei jedem vorbeifahrenden Teltow-Fläminger Auto in Verzückung gerate und sogar GTA IV zeitweise im Boden der Zeitverschwendungsoptionen verscharrt halte.

Tipp: Lest auch das tolle TF2-zentrierte Weblog ubercharged.net.

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Team Fortress 2

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RauchenhitmanbombePOlizeiahmadinejad

Der Spiegelfechter hat eine hübsche Polemik über die Maßnahmen zum Schutz einer Gesellschaft geschrieben, die zuvor, scheint’s, hilflos röchelnd vor den Nikotinfaschisten im Staube kroch.

[Eine skurrile Situation], die in Niedersachsen schon Normalität ist: In einer neuerdings schlechter gefüllten Kneipe musste eine Trennwand gezogen werden, um den Rauchern ein Habitat zu schaffen. In dieser Rauchzelle sitzen Raucher und Nichtraucher eng beieinander und haben ihren Spaß so wie früher – der einzige Unterschied ist die schlechtere Luft, da sich der Rauch trotz Lüftung auf einen kleineren Luftraum verteilt, womit niemanden ein Gefallen getan wurde. Der große Nichtraucherbereich, samt Theke, ist fast menschenleer. Die wenigen Gestalten an der Theke bekunden auch, ihnen wäre es lieber, wenn wieder geraucht werden dürfte – die saubere Luft sei zwar nett, ersetze aber nicht die verlorene Gemütlichkeit und der neuerliche Separatismus der Masse spalte die Gesellschaft. Ist es das, was die Politik will?

«Klinke: Hand. Hand: Klinke.» weiterlesen

Piratenpartei-Schachspiel am Potsdamer Platz, mit menschlichen Figuren und Kunstblut – das klingt so lustig, ich glaub da gehe ich morgen hin.

Schon ziemlich albern: Das reflexhafte Suchen nach irgendetwas oder -jemandem, der oder die

  1. schuld an durchgebrannten Sicherungen wie der Emsdettener ist und
  2. nach Möglichkeit keine Gruppe ist, der man selbst angehört.

Das treibt mitunter groteske Blüten. Neben der zeitgeistkonformen Ausmachung der sogenannten Gammelspiele Killerfleische Killerspiele als Kasus Knaxus des Scheiterns unserer Jugend im Moralischen, macht der Vorsitzende des Rats der evangelischen Kirchen in Deutschland, Bischof Ruprecht Huber ein anderes Medium als Wurzel allen gesellschaftlichen Übels aus: Das Internet! Also, geneigter Leser, mach sofort den Monitor aus, sonst verfärbst Du dich gleich noch grün, die anwachsenden Muskeln lassen deinen Schlüpfer platzen und wegen des Mark erschütternden Schreies während dieser Transformation rufen die Nachbarn noch die Polizei…

Das das völliger Unsinn ist, dürfte selbst den ganz strengen Protestanten einleuchten. Ich schlage vor, wir eruieren jetzt mal gemeinsam, was es vor 22 Jahren war, das den Jugendlichen die Realität vergälte, sie Amok laufen liess. Nämlich VHS-Videokassetten! In der köstlich-populistischen-öffentlich-rechtlichen Doku “Mama, Papa, Zombie” von 1984. Ruhig bis zum Schluss schauen, der kollektiv betroffene Elternabend gegen Ende bei der Testvorführung eines Zombiefilms ist besonders sehenswert. [via]


Mama, Papa, Zombie
Uploaded by tschakka