Soeren Onez warf mir jüngst ein sogenanntes Stöckchen zu. Und auch, wenn ich so etwas öffentlich immer verurteile, wegen des Schneeballsystems und so, finde ich so Stöcke klammheimlich ja doch ganz nett. Durch den fest gesteckten Rahmen der vorgegebenen Fragen bieten sie einen Rahmen und Ventil für die zwangsweise in Konflikt stehenden zentralen Fragen des Bloggens: Die nach der Privatsphäre (“Wieviel gebe ich von mir preis?”) und der nach der Eitelkeit (“Wie stelle ich mich so dar, dass der Leser denkt, ich sei eine arschcoole Sau?”), aus der man ja durchaus auch Motivation schöpft. Darum pfeife ich jetzt mal die Kredibilität und beantworte einige Fragen nach Literatur. Zwei davon erfinde ich frech hinzu, weil ich sie interessant finde. Los also. «Bücherstock» weiterlesen