meist manchmal, selten oft

Archiv für das Schlagwort ‘Peterlicht’

Cover von Peterlicht - Melancholie und Gesellschaft

Ein kleiner Musiktip: Man kann das “Trennungslied” von PeterLicht, ein Vorgeschmack auf das am 5. September erscheinende Album “Melancholie und Gesellschaft”, als MP3 kostenlos in guter Qualität herunterladen. Dazu einfach hier bei Motor Music den Code “lipemo” eingeben. Langjährige Leser dieses Blogs wissen, dass ich ein Faible für den Kölner Liedermacher mit der naiv-weisen antikapitalistischen Attitüde habe und leiten daraus ab, dass ich mich auf die neue Platte wie Bolle freue.

Dass man bei YouTube jetzt auch mehrere Videos hintereinander in Form von Playlists embedden kann, ist toll. Oder ging das immer schon und mir ists nie aufgefallen? Ich nutze jedenfalls die Gelegenheit, mal Peterlichts Lesung bei der Verleihung des Bachmannpreises einzubinden, mit anschließender Diskussion. Den Text der Rede findet man bei Lui Basset. “Ein YouTube-Video”, mag da mancher ironisch sich ereifern, “Wie kreativ!” Mir ist das egal, Peter ist super.

Soeren Onez warf mir jüngst ein sogenanntes Stöckchen zu. Und auch, wenn ich so etwas öffentlich immer verurteile, wegen des Schneeballsystems und so, finde ich so Stöcke klammheimlich ja doch ganz nett. Durch den fest gesteckten Rahmen der vorgegebenen Fragen bieten sie einen Rahmen und Ventil für die zwangsweise in Konflikt stehenden zentralen Fragen des Bloggens: Die nach der Privatsphäre (“Wieviel gebe ich von mir preis?”) und der nach der Eitelkeit (“Wie stelle ich mich so dar, dass der Leser denkt, ich sei eine arschcoole Sau?”), aus der man ja durchaus auch Motivation schöpft. Darum pfeife ich jetzt mal die Kredibilität und beantworte einige Fragen nach Literatur. Zwei davon erfinde ich frech hinzu, weil ich sie interessant finde. Los also. «Bücherstock» weiterlesen

stirn

Der Terror ist der,
der der der der
das Unternehmen leitet



Aus Es bleibt uns der Wind (Du bist richtig hier) von PeterLicht


Da hier jetzt immer mehr Google-Anfragen nach den Lyrics von PeterLichts “Das absolute Glück” reinkommen, bitteschön:

Das absolute Glück
Als der allerletzte Mensch
An der Rampe zu stehen
Das absolute Glück

Als der allerletzte Mensch
Die Schritte zu setzen
Durch Flure und Zimmer
Das absolute Glück

Als das allerletzte Männchen
Durch die Städte zu gehen,
Die leer und offen sind
Das absolute Glück

Als der Allerletzte

Als der Allerletzte

Und wo Du bist, da kann kein anderer sein
Und würd ich wissen, wo das ist,
Dann würd ich wissen, wo kein anderer ist
Dann würd ich wissen, wo das ist

Das absolute Glück
Als der allerletzte Mensch
Am Rand zu stehn

Wo die Welt eine Scheibe ist
Beine baumeln lassen
In die Wärme des Weltalls
Und der letzte legt die Nadel in die Rille
Und wartet auf die Stille
Und jemand geht über den Rand
Als der Allerletzte

Und würd ich wissen, wo kein anderer ist
Dann würd ich wissen, wo Du bist
Und würd ich wissen, wo kein anderer ist
Dann würd ich wissen, wo Du bist


Nachdem ich mich heute morgen entschied, erneut die Uni zu schwänzen, wollte ich etwas sinnvolles tun. Also tippte ich in mühevoller Kleinarbeit die Texte der ersten beiden Lieder des fantastischen Albums Lieder vom Ende des Kapitalismus von PeterLicht ab, versah sie mit Zeitmarken und lud sie hoch. Nun kann jeder, der sich das tolle kleine Tool MiniLyrics installiert hat und eines der Lieder über einen beliebigen Audioplayer abspielt, im richtigen Rhythmus mitsingen.

Dann kam der Newsletter des Künstlers hereingeflattert, in dem stand, dass

  • Das absolute Glück seine neue Single sei (just eines der Lieder, von denen jetzt die Lyrics oben sind)
  • das Album auf Platz 79 in die Charts eingestiegen sei und
  • man sich das Video bei YouTube anschauen könne.

So ein Zufall, das! Und – hier isses, das Video:

/>

Andere wertvolle Links, falls man Peters Musik mag:

—–