meist manchmal, selten oft

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Blumen & PflanzenRechtschreibfehler, fehlerhafte Zeichensetzung, Leerzeichen und Bindestriche an obskuren Stellen, Grammatik von Anno Dunnemal — Fehler fallen einem auf, wenn man viel liest. Ich persönlich verdiene mit einem Tippmalheur-sensiblen Auge sogar mein täglich Brot (Wobei ich bei eigenen Texten Fehler wesentlich öfter übersehe als bei denen von anderen, seufz). Durchaus blöd, ich habe da ein nervöses Reizschema: Ein Rechtschreibfehler in einem geschriebenen Text, in einem Buch gar, ist für mich wie ein Stachel im Fleisch der Lesbarkeit und schon mal ein kleines, aber unterbewusst wirksames Kriterium dafür, ob ich einen Text seriös/schön/gut finde oder nicht. In Blogs ist es im Prinzip einfacher, jemanden mit der Nase auf seine Nachlässigkeiten zu stoßen, dank des direkten Drahts zum Verfasser und weil das Bearbeiten eines Texts sehr einfach ist. Bloß hat das Monieren von Rechtschreibfehlern etwas Oberlehrerhaftes und ist hinter vorgehaltener Hand als Querulantentum verschrien. Und womit? Mit Recht! Da gibts kein Vertun, kaum etwas ist spießiger als bei anderen Leuten das Einhalten des Duden anzumahnen. Bloß ist der Fehler trotzdem da und brennt sich keck in des Lesers Netzhaut.

Wie kommt man raus aus dem Dilemma? Schon seit längerer Zeit trage ich mich mit der Idee herum, dass man für Korrekturvorschläge eine technisch saubere und von den Kommentarbereichen getrennte Lösung entwickeln könnte. “Man” heißt hier: Ich nicht, denn so etwas kann ich leider nicht programmieren. En Detail stelle ich mir das so vor: Der Blogbetreiber hat ein speziell für diesen Zweck entwickeltes WordPress-Plugin auf seinem Blog installiert. Den “Meckern!”-Knopf (kann auch “Korrigieren” o.ä.) hat er sich als Widget in die Sidebar gezogen. Der Leser eines Textes stößt nun auf einen Rechtschreibfehler. Er markiert den fehlerhaften Text und klickt auf den “Meckern!”-Knopf. Nun öffnet sich ein schniekes kleines Ajax-Fenster, das den markierten und den umgebenden Text in einem Eingabefenster zum Bearbeiten darstellt. Dort kann der Leser mit Korrekturambitionen den Text um Fehler bereinigen, wonach er den dicken, roten Button “Einreichen” anklickt.

Der Verfasser des Texts bekommt nun den Korrekturvorschlag per E-Mail (oder wahlweise im Admin-Bereich von WordPress) präsentiert, wobei ursprüngliche Version und korrigierte Version angezeigt werden, die Änderungen fett gedruckt. Hier hat der Autor mehrere Optionen: Entweder kann er die Änderungen übernehmen, sie verwerfen oder den Abschnitt bzw den Text komplett zum eigenen Bearbeiten aufrufen. Zack, mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Leserbindung wächst, die Texte sind fehlerfrei(er), somit professioneller und im Kommentarbereich erspart man sich die Kommentare wie “es heist DAS blog du hirni!!!”.

Bitte sehr, die Idee gehört Dir.

In der Rubrik “Ideas never realized” veröffentliche ich hin und wieder Ideen aus verschiedensten Bereichen die ich mal hatte, zu deren Realisierung mir aber leider die Ressourcen, die Lust und/oder das benötigte Fachwissen fehlen. Einfach, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Sie sind im Sinne der auf dieser Seite verwendeten Creative Commons-Lizenz frei. Soll heißen: Wenn du diese Idee aufgreifen möchtes, tu dir keinen Zwang an. Wenn Du sie jedoch kommerziell nutzen willst, damit also Knete machst oder machen willst, bitte ich um Kontaktaufnahme zum Zweck einer Absprache zur Gewinnbeteiligung *lechz*.

wordpress-wNach monatelanger Fäule habe ich endlich mal die Liste der WordPress-Plugins aktualisiert, die auf Citronengras.de benutzt werden. Was KISS angeht *räusper* nur soviel: Bin ganz schön überrascht, dass das mittlerweile so eine Plugin-Schwemme ist, die Installation aber weder ächzt, noch dass WordPress-Updates sich bis jetzt irgendwie problematisch gestaltet hätten. Oh oh, ich unk’ schon wieder. Wie dem auch sei: Vielleicht ist für den einen oder anderen ja ein Quentchen Inspiration dabei. Ich für meinen Teil find’ solche Listen bei anderen immer ganz interessant. Nördig, wa?

Prolliges WordPress-Logo: ShadowKris (cc)

WordPress 2.5 verzögert sich und das ist komplett okay für mich. Lieber erstmal testen, flicken, testen und flicken. Lassen! Bei 2.51 steig’ ich dann ein. Dafür soll YouTube den Tag über mit einer dicken Neuerung rauskommen. Ich tippe mal schwer auf höher aufgelöste Videos mit besserem Ton, die jetzt schon (inoffiziell) funzen gehen.

[Update:] Okay, knapp daneben: YouTube öffnet die APIs ein wenig. Langweilig. Immerhin beweist die TechCrunch-Überschrift, dass der Deppenapostroph keine spezifisch deutsche Eigenheit ist.

[Update 2:] Ich hatte doch recht. Im Userprofil kann man bei YouTube jetzt einstellen, wenn man die Videos in besserer Quali schauen will.

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Foto: 123 look at me (cc)

Die Ausgangslage: Neben dem Hauptblog haben viele, die mit Leidenschaft und Ausdauer bloggen, irgendwann eine Sammlung von Zweit- oder Gruppenblogs, in denen ebenfalls veröffentlicht wird. Wenn man für mehrere Blogs parallel schreibt, kommt man irgendwann an den Punkt, an dem man aufgrund von thematischen Überschneidungen überlegt “Hm, in welchem von den fünfen soll ich das Geschriebene nun veröffentlichen? Passen tät’s überall”. Die naheliegendste Lösung wäre selbstverständlich, den Artikel in mehrere, gar alle Blogs gleichzeitig zu posten! Mit Blogging Clients wie BlogDesk ist das eine Frage von ein, zwei Klicks und damit vollkommen unkompliziert.

Das Problem: (Im folgenden gehe ich der Einfachheit halber nur von zwei verschiedenen Blogs A und B aus) Wir haben den gleichen Beitrag, aber verschiedene Blogs mit einer unterschiedlichen Klientel und unter jedem Artikel einen eigenen Kommentarbereich. Die Kommentatoren auf Blog A bekommen nicht mit, was die Kommentierenden in Blog B schreiben und vice versa. Blöd ist das, weil Leser verschiedener Blogs oft auch verschiedene thematische Schwerpunkte haben und sich gegenseitig andere Perspektiven des gleichen Problems aufzeigen könnten, aber leider nichts voneinander wissen. Hier setzt meine Idee an.

«Ideas never realized (II): WordPress-Plugin zum Verschmelzen von Kommentarsektionen» weiterlesen

So, es ist vollbracht. Zumindest zu einem guten Teil. Zitronengras heißt Citronengras, aus einem twoday.net-Account mit antville-Software ist eine echte .de-Domain mit WordPress-Installation geworden. Und auch wenn ich noch nicht ganz fertig bin, kann ich hier mal innehalten, verschnaufen und ein erstes Fazit ziehen. Klingt das sehr pathetisch? Du ahnst ja nicht, was ich hinter mir habe!

Das folgende Gedächtnisprotokoll setzt sich damit auseinander, wie ich den Umzug erlebt habe. Es stellt keine Garantie dar, dass diese Probleme bei Dir auch auftauchen. Ich möchte lediglich mögliche Tücken dokumentieren und von vornherein Lösungswege zeigen. Die Beschreibung des Umzugs versteht sich als Ergänzung und Kommentar zu einer kleinen aber hervorragenden Anleitung auf fellowpassenger.de, sie soll sie aber nicht ersetzen. «Erfahrungsbericht: Mein Blogumzug von twoday.net nach WordPress» weiterlesen