These feeds are made for being read

feeds

Momentan versuche ich, meine Bloglesegewohnheiten umzustellen. Anstatt auf allen Rechnern verteilt Feeds im Firefox als Dropdown-Menü zu abonnieren, habe ich jetzt den Versuch unternommen, lokal und browsertechnisch unabhängig zu werden. Statt obige Feedwüste, zumindest etwas lesbarer gemacht mit dem sehr nützlichen Firefox-Plugin LiveClick, weiter zu pflegen, installierte ich mir den Open Source-Online-Feedreader Gregarius (bei vcpi entdeckt – Danke!) mit dem sehr übersichtlichen Liliana-Theme. Das war ähnlich trivial wie eine WordPress-Installation. Trotzdem muss ich mich an diese Art, Feeds zu lesen, noch gewöhnen. Einerseits ist das schön übersichtlich – ungelesene Beiträge oben, AJAX, schnelle Übersicht, wo’s neue Posts gibt, hinzufügen von neuen Feeds per Bookmarklet, trafficarme WAP-Version zum mobilen Lesen[1] und so weiter. Andererseits kann man natürlich nicht mehr die Kommentare bei Blogposts sehen und auch das fehlende „Outfit“, das Design-Drumherum der einzelnen Blogs, lässt Identity lacken. Aber schon Urgroßtante Irmgard gab mir folgende Weisheit mit auf den Lebensweg: Man kann eben nicht alles haben.

Gregarius Screenshot

Wer mag, kann mal reinschauen und sich selbst ein Bild machen:

greg.citronengras.de

Ist natürlich „beta“, am Outfit schnibbel ich sicher noch rum und die Feeds sind auch noch nicht komplett. Aber so ungefähr kann man sich das vorstellen.

P.S.: Kleine Frage. Die aktuelle Version von Gregarius ist schon steinalt, obwohl das Programm immer noch gepflegt wird. Weiß einer, wie man ein SVN-Build erstellt? Irgendwie stelle ich mich dafür zu blöd an.
//edit: Problem gelöst! Hier auf „Zip-Archive“ klicken. Yay!

  1. toll in Verbindung mit der 90°-Displaydrehfunktion in der neuen Beta von Opera Mini [zurück]