Wertschöpfung

Gestern hierüber gestolpert:

Industriekommissar Günter Verheugen (SPD) schlägt wie der Europaabgeordnete Alexander Radwan (CSU) vor, [das Milliarden teure Satellitensystem] Galileo nach dem Vorbild von GPS militärisch zu nutzen. So ließe sich wenigstens ein Teil der Kosten für die Mitgliedstaaten wieder hereinholen.

Schade dass hier nicht genauer darauf eingegangen wird, wie denn ein geographisch besser orientiertes Militär mehr Kohle machen will. Aber da gibt’s sicher Wege, gell?

4 Kommentare

  1. Ganz so abwegig ist der Gedanke doch gar nicht. Für den Zivilbereich werden die Daten des GPS-Systems ja extra mit einer gewissen Unschärfe versehen. Im militärischen Bereich hingegen kommen die vollen Möglichkeiten der Satellitennavigation zum Einsatz und niemand weiss, ob die USA hierfür nicht eine Menge Geld von anderen Nationen verlangen. Wenn dem so ist, kann der Einsatz eines eigenen Systems sicher einiges an Kosten sparen helfen.

  2. Es ging mir in diesem steinalten Beitrag auch eher darum, im Subtext zu fragen, was das denn für Kriege sind, die die EU da demnächst führen will, bei denen sich Galileo rechnen soll.

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