Zocken online, jemand?

Wenn man Fragebögen in Computerspielzeitschriften ausfüllt, was ich z.B. nie mache, wird einem stets die Frage nach den Lieblingsgenres gestellt. Üblicherweise steht da neben Echtzeitstrategie, 3D-Shooter und Jump’n’Runs auch Browsergames zur ankreuzenden Wahl. „Albern“ denkt der Geek von Welt mutmaßlich und lässt das Kästchen frei von Kulitinte.

Doch das muss nicht sein. Ein Beispiel, dass man durchaus auch im Webbrowser zockenderweise Spaß haben kann – ohne Drogenräusche, Selbstsex oder andere ablenkende Sinnstifter – ist Travian. Was Du brauchst ist nichts weiter als den Computer, an dem Du gerade sitzt, einen modernen Webbrowser, die DSL-Leitung an der Du gerade hängst und den Geist, der deine Hand lenkt.

travian

Jedem, der sich des Faibles für die Siedler auf Brettern oder Bildschirmen oder den diversen Civilizations noch nie erwehren konnte, sei es ans Herz gelegt. Handeln, Kämpfen, Bauen, Allianzen schmieden, Erzfeindschaften mit 14jährigen Schwaben pflegen und das auf riesigen Spielfeldern mit Tausenden anderen.

Doof ist die mangelhafte Dokumentation des Spiels, man kommt aber trotzdem rein. Toll ist, es reicht eigentlich, wenn man sich zwei, dreimal am Tag um seine Siedlung kümmert, der Rest ist Hobby Erntezeit. Ach ja: Kost‘ nüscht.
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