At the Drive-In

Vielleicht sollte ich in Sachen Videos gerade mal etwas kürzer treten, aber das hier ist so charmant, dass ich es nicht unerwähnt lassen will. Hacken kann man nämlich nicht nur Naziforen, StudiVZ und den topgeheimen globalen Totalvernichtungscomputer der CIA, sondern auch „RL“-Kram. Hacken heißt nämlich nix weiter, als Lücken in Systemen zu suchen und sich zunutze zu machen (bzw. bei ethischem Hacken: Darauf hinweisen, dass man sich diese Lücken zunutze machen könnte). Ein schönes Beispiel ist die Pfeife, die Anfang der 70er einer Frühstücksflockenpackung in den USA beilag, mit deren Hilfe man kostenlos telefonieren konnte. Auch die neuen Pfandautomaten haben so ihre Angriffspunkte, auf dem letztjährigen Chaos Communication Congress gab es darüber einen lustigen und aufschlussreichen Vortrag. Hingegen ganz ohne Technik hackt dieser junge Franzose eine ganz alltägliche Situation, nämlich den Durchfahrschalter („Drive-In“) einer Burgerkette, bei der er sich ein zwar mittelfristig nicht sättigendes, aber immerhin-besser-als-nix-Mahl ergaunert. Ich finde, das geht moralisch noch klar, wenn man Hunger hat, ist das halt Mundraub. Und was für ein pfiffiger! Danke an EuRo.


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