Buchstabednreher

Heute musste ich einen Text übersetzen, in dem auf ein Produkt der Firma Microsoft verwiesen wurde. Da fiel mir auf: He, in der zu übersetzenden Fassung steht ja gar nicht Microsoft, sondern Mircosoft, also mit vertauschtem „r“ und „c“. Ich bin ja nu nicht der Typ, der sich in solchen Fällen die Flüstertüte schnappt, auf den Balkon stellt (fünfter Stock) und runterbrüllt: „Ein Armutszeugnis!“. Kann mir schon vorstellen, dass man das oft falsch schreibt. Ich selbst habe ja große Probleme mit dem Wort „Beispiel“, oft kommt da im Eifer des Geplänkels „Besipiel“ oder „Besispiel“ raus. Aber das nur am Rande. Jedenfalls zwackte mir da die Neugier am Hintern und ich recherchierte ein wenig. Wäre es möglich, dass Microsoft den „Mircosoft“-Fehler selbst macht? Und es ist. In der Supportdatenbank allein findet Google 142 Einträge für den Buchstabendreher.[1] Das Fehlerteufelchen ist lustigerweise ein wahrhaft globalisiertes.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Und was sagt uns das? Eigentlich überhaupt nix. Solche Fehler passieren und die Leute bei Microsoft kochen eben auch nur mit Wasser. Ich find’s niedlich.

  1. Auf der gesamten Microsoft-Seite zu suchen ist witzlos, weil man da auch allerhand Ergebnisse aus der Community-Sektion findet, da ist der Schaden natürlich fremdverschuldet. [zurück]