Deutscher Indie muss nicht furchtbar sein

roteraupe

Hab ich gerade irgendwie aus Zufall entdeckt: Die „Rote Raupe“-Mixtapes. Gratis Musik für etwa, um mal ein Klischee zu bemühen, den Nachmittag am See. Vielleicht auch: Weinend in der Ecke kauern. Auf der letzten, nämlich der vierten Ausgabe befinden sich u.A. der große Mr. clickclickdecker, die Lokalmatadore delbo, die immer so seltsame Texte haben, Home of the Lame, mit denen bzw. dem man oasisUK feucht im Schritt kriegt und Tom Liwas prachtvolles „Für die linke Spur zu langsam“. Hör mal, wie schön das ist:

[audio:http://www.stadtphilosoph.de/tomliwa_fuerdielinkespur.mp3]

Apropos Weinend in der Ecke kauern: Da war heute ein Pärchen, die saßen auf der Treppe neben der Sparkasse, sie weinte und er tröstete sie. Wir fragten uns im Geheimen nach dem Grund für ihre Traurigkeit, wie man das eben so macht. Verlässt er sie? War etwa einer gestorben? Vielleicht haben sie kein Geld mehr? Meinte S so: „Vielleicht muss er in den Krieg.“ Stimmt, denk ich noch, das kann’s ja heutzutage auch sein.