Eine Anwältin und ein nacktes Kind auf einem Fahrrad in München

Fahrrad mit Kindersitz
Symbolbild: elecnix (cc)

Wer mich kennt weiß, dass ich eine naive, ja geradezu esoterische Sichtweise hinsichtlich der Rechte von Kindern pflege. Denn ich halte es für richtig, dass Kindern das Recht auf eine eigene Persönlichkeit zugestanden wird, mit allen Konsequenzen, ohne Gewalt psychischer und physischer Art.

Was mich gestern in dem Zusammenhang wirklich aufgeregt hat, war dieser Fall:

Mit blau angelaufenen Mundwinkeln sitzt ein 1 1/2 jähriges Mädchen nackt auf dem Kindersitz eines Fahrrades. Die Mutter, eine 32-jährige Rechtsanwältin aus Schwabing, radelte mit dem schlotternden Kind am letzten Montag bei windigen Wetterverhältnissen und 11 Grad Außentemperatur durch die Sandstraße, als sie einer Polizeistreife auffiel.

Den Polizisten erklärte die Juristin, dass sich ihre Tochter nichts anziehen lassen wollte. Da das Kind eigene Persönlichkeitsrechte habe, akzeptiere sie als Mutter dessen Wunsch. Außerdem meinte die 32-Jährige, sei es für das Kind nicht zu kalt, es sitze ja in ihrem Windschatten. Auf weitere Diskussionen wollte sie sich nicht einlassen.

Die Mutter wurde von den Beamten aufgefordert, ihrer nackten Tochter sofort Kleidung anzuziehen. Dieser Aufforderung kam sie ohne weiteren Widerspruch nach und zog dem Kind eine mitgeführte dicke Jacke über. Anschließend konnten Mutter und Kind die Fahrt fortsetzen. Die Beamten der Streife der Polizeiinspektion 42 (Neuhausen) erstellten eine Anzeige wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen.

So weit, so furchtbar. Udo Vetter vom lawblog greift das Ereignis nun auf, zitiert einen kommentierten Gesetzestext zum Thema, erklärt indirekt wie albern der Vorwurf der Kindesmisshandlung sei und schließt mit dem Vorwurf, dass für die juristische Bearbeitung des Falls mal wieder unnötig Steuergelder verschwendet würden.

Dieser letzte Hinweis an sich ist schon zynisch. Es scheint dieser Tage obligat zu sein, den Hinweis auf volkswirtschaftliche Kosten in Kontexte einzubetten, in denen sie absolut nicht zu suchen haben. Okay, ich verstehe ja, dass Knete für viele unserer Mitmenschen der letzte verbliebene Schlüsselreiz für emotionale Reaktionen ist, aber den Anstand, diesen nicht zu triggern, wenn es um Menschenwürde und Kinderrechte geht (auch wenn der Sachverhalt hier durch den Tunnelblick der Juristerei gefiltert wird), sollte jemand, der sich nicht unbedingt als Boulevardblogger versteht, schon mitbringen.

Ein anderthalb Jahre altes Kind wird also nackt bei nicht gerade sommerlichen Temperaturen von seiner Mutter auf dem Fahrrad durch die Stadt kutschiert. Zunächst einmal sollte in der Betrachtung keine Relevanz besitzen, wie die Mutter sich rechtfertigt. Das Kind ist durch die Handlung der Mutter einer gesundheitlichen Gefahr ausgesetzt. Abstrus ist es, wenn lawblog-Kommentator Ben in Kommentar 13 meint[1], dass er selber bei 11 Grad Celsius noch im T-Shirt ins Büro radelt. Erstens ist er kein Kleinkind respektive Baby, zweitens wird ihm nur durch die Muskelbewegung warm. Es ist eine elterliche Pflicht, für das gesundheitliche Wohl des Kindes zu sorgen bzw. es nicht mutwillig zu gefährden. Im Sinne der Ausführungen, die Vetter zitiert,

Gesundheitsschädigung: “Böswillig ist diese Vernachlässigung, wenn sich jemand gegen die Pflicht aus schlechter Gesinnung, aus einem verwerflichen Beweggrund, zB Hass, Geiz, Eigennutz, Sadismus, auflehnt. … Bei der letzten Begehungsform muss sich der Vorsatz auch auf die Gesundheitsschädigung erstrecken; es genügt nicht, dass diese nur als objektive Folge der böswilligen Vernachlässigung der Sorgepflicht eingetreten ist.”[2]

finde ich einen Vorsatz durchaus gegeben. „Nur“ eine Vernachlässigung der Sorgepflicht wäre es gewesen, wenn das Kind aus eigenem kindlichen Antrieb nackt auf die Straße gekrabbelt wäre, aber die Mutter hat es mit hinausgenommen, also aktiv gehandelt. Über die Motive Sadismus und Hass maße ich mir nicht an zu spekulieren, das Motiv Eigennutz ist aber deutlich erkennbar: Die Mutter stellt das Wohl des Kindes auf massive Art hinter das eigene zurück. Sie verzichtet nicht auf das Außer-Haus-Gehen, sie zieht dem Kind nichts — gegen seinen Willen — an (dazu weiter unten noch etwas), sie lässt das Kind nicht unter der Obhut einer anderen Person daheim. Stattdessen wählt sie die einzige Option, die keine ist: Sie setzt das Kind nackt auf ihr Fahrrad. Welcher Grund es sein mag, aufgrund dessen die Mutter Haus verlassen will — ob es nun ein wichtiger Termin, ein privates Treffen oder was auch immer — sie stellt in einer Situation des Interessenkonflikts zwischen ihr und dem Kind das Wohl des Kindes nach hinten und nimmt billigend einen gesundheitlichen Schaden in Kauf.

Ein weiterer Faktor, der vom Gesetz eher nicht erfasst ist und auch in den meisten Kommentaren zu diesem Fall nicht berücksichtigt wurde, aber für mein Verständnis auch Misshandlung darstellt, ist der psychische Aspekt. Demütigung ist eine Form von Misshandlung. Auch wenn das Kleine die gesellschaftliche Norm „Scham“ noch nicht zu erfassen imstande ist, wird es doch die empörten, Unverständnis zeigenden, vielleicht auch belustigten Blicke der Passanten wahrgenommen haben. Bewusst oder unbewusst wird es diese frühkindliche Erfahrung speichern. Diese wird nachhaltige Auswirkungen auf die Psyche des heranwachsenden Menschen haben — ich wage zu behaupten, dass diese Erkenntnis entwicklungspsychologisch gesichert ist. Dazu kommt, dass sich die kindliche Wahrnehmung der Lebenswelt sich fundamental von der eines Erwachsenen unterscheidet. Für ein anderthalbjähriges Kleinkind ist die Mutter wichtigste Bezugsperson, Lehrerin, Schutz- und Lebensspenderin in einem. Sie ist unfehlbar, ihr ganzes Handeln auf das eigene Wohl gerichtet, denn ohne sie ist das Kind verloren. Von der Mutter in ihrer Funktion als Beschützerin nicht gehört, ja – enttäuscht zu werden ist für ein Kind nicht zu vergleichen wie wenn für einen Erwachsenen der Lieblingsfußballverein verliert — es ist die Erfahrung totaler Ablehnung der eigenen Befindlichkeit, eine Existenz bedrohende Gefahr, ein traumatischer Schock, der das Kind ohnmächtig (nicht im wörtlichen Sinne) werden lassen muss.

Gut möglich, dass das Kind in einigen Jahren, wenn es sich erinnert oder ihm von dem Ereignis erzählt wird, die Position der Mutter rechtfertigt („Es hat mir ja nicht geschadet“), ähnlich wie Menschen, die als Kind körperlich misshandelt werden, dazu neigen, die Angriffe auf ihre Integrität zu bagatellisieren. Das ist eine Abwehrreaktion für den als Kind nicht begreifbaren Bruch mit der elterlichen Schutzfunktion, ein psychoanalytisches Stichwort lautet Identifikation mit dem Aggressor :

In diesem Zusammenhang formulierte [Sándor Ferenczi] erstmals, dass die von den Kindern erlebte Angst und Hilflosigkeit sie zwinge, „sich selbst ganz vergessend sich mit dem Angreifer vollauf zu identifizieren“. Ferenczi zufolge ist das Kind erfüllt vom Wunsch nach zärtlichen, aber nicht nach sexuellen oder gewalttätigen Beziehungen zu den Erwachsenen. Solche Anmutungen übersteigen und überfordern die kindlichen Verständnis- und Verarbeitungsmöglichkeiten weitestgehend, was dazu führt, dass es einen Angreifer „introjiziert“, also in seiner (unbewussten) Phantasie in sich hineinnimmt, um ihn als äußere Realität zum Verschwinden zu bringen: Statt sich aktiv mit ihm auseinanderzusetzen, wozu es nicht fähig ist, macht es ihn zu einem fremden Teil seiner selbst, was bei wiederholten Gewalterfahrungen zu einer regelrechten Zerstückelung der Persönlichkeit (Ferenczi sagt „Atomisierung“) führen kann. Das überwältigte, emotional verwirrte Kind identifiziert sich dabei insbesondere mit den Schuldgefühlen des Angreifers; abgewehrt werden sie, indem es Hass entwickelt, der seinerseits aber wiederum Schuldgefühle beim Kind hervorruft und daher verdrängt und unbewusst gegen das eigene Selbst gewendet werden muss. So kommt es in der Folge beispielsweise häufig zu Depressionen, aber auch zu schweren Beziehungsstörungen und nach außen gerichteter Aggressivität, was zur Fortsetzung der Gewalt führt. (…)

Grundsätzlich gilt, dass eine Identifikation mit einem Aggressor als Abwehr gegenüber der Unfähigkeit des Opfers geschieht, einen Angriff auf die eigene körperliche und psychische Integrität zu verstehen und psychisch zu integrieren.

Zurück zum Fall. Grotesk wird es, wenn man weiß, welches Ziel die Mutter hatte. Das steht nicht in der Presseerklärung der Polizei, aber die Mutter hat sich dazu in einer Yahoo!-Newsgroup (Anmeldung erforderlich, lokaler Screenshot) geäußert. Ich gehe davon aus, dass die Wortmeldung authentisch ist.

[Name, offenbar von einer Freundin] und ich wollten heute gemütlich mit Kindern auf das Oktoberfest- da kam die Polizei. Mit Blaulicht wurde ich angehalten- weil mein Kind ([Name des Kinds], die 16 Monate alt ist) nackt hinten im Fahrradsitz saß.

Der Polizist stieg aus und kam mit den Worten: „Das ist Körperverletzung!“ auf
mich zu. Er will das Jugendamt verständigen. Ich sagte ihm, dass sie nichts anziehen wollte (gerade ganz extrem, noch nicht mal eine Unterhose, da bekommt sie die totale Krise, trotz ablenken, draußen anziehen und den ganzen anderen Tricks.) Er meinte: „Da müsse sie dann durch.“

usw.

Jetzt muss ich abwarten, ob sich das Jugendamt meldet.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

Gibt es Beweise, Studien etc., dass kleine Kinder ein anderes Temperatur empfinden
haben?

Auf das Oktoberfest hatte ich dann keine Lust mehr … 🙁

Die Mutter wollte mit ihrem nackten Kind, das noch nicht einmal anderthalb Jahre, sondern 16 Monate alt ist, Ende September zum Oktoberfest! Nach der polizeilichen Reaktion bedauert sie zudem, dass es mit der Festivität nicht mehr geklappt hat und sucht nach wissenschaftlich haltbaren Erkenntnissen, dass die Kälte dem Kind nichts ausmacht. Da fällt mir ernsthaft nichts mehr zu ein. Der Fairness halber muss erwähnt werden, dass die Mutter in einem anderen Newsgroup-Thread behauptet, dass es an diesem Tag sonnig bei 16°C gewesen sei und das Kind keine blauen Lippen gehabt habe. Mal abgesehen davon, dass es für mich keinen Grund gibt, an der Version der Polizei zu zweifeln, denke ich, dass es auch keinen Unterschied macht.

An dieser Stelle ein Blick auf den Entwicklungsstand eine 16 Monate alten Kindes .

Vielleicht kann Ihr Kind schon einen Finger an die Lippen halten und „pssst“ sagen. Verstecken spielen, mit Bauklötzen experimentieren und Spiele wie „Wo ist meine Nase?“ sind jetzt sehr beliebt. Beim Anziehen hilft Ihr Kleines mit. Und ungefähr um diese Zeit beginnt es sich für das Treppensteigen zu interessieren – auch wenn es noch einige Monate Hilfe beim herauf- und herunterklettern braucht.

Ich weiß nicht, ob die Aktion der Mutter nun eine sadistische Strafe war oder einfach nur ideologisch verbrämte Gedankenlosigkeit — die Mutter behauptete, nur den Wunsch des Kindes zu erfüllen — die später zur Rechtfertigung intellektualisiert wurde. Eine angenehme Vorstellung ist beides nicht. Sowohl mancher dogmatische Verfechter der autoritären wie auch der antiautoritären Erziehung dürften ihr dennoch Beifall spenden. Erstere für die hochheilige Konsequenz, die die Mutter erzieherisch hat walten lassen, die anderen für die vermeintliche Rücksichtnahme auf die Wünsche des Kindes. Beide haben Unrecht.

Ich bin der Meinung, dass Menschen und ganz besonders Kinder so gut wie gar nicht in der Lage sind, aus Strafen zu lernen. Die einzige Möglichkeit, etwas durch Strafe zu lernen besteht darin, ihren Willen zu brechen. Gebrochene Willen sind das Fundament totalitärer Gesellschaften, das muss nicht mal gesondert erwähnt werden. Das Argument, den Willen des Kindes mit dieser Schlotterfahrt zu respektieren und es so mit den Konsequenzen des eigenen Handelns zu konfrontieren, halte ich aber auch für Mumpitz. Ein Kind von 16 Monaten mag zwar einen eigenen Willen besitzen, aber noch lange nicht die Möglichkeit, Konsequenzen des eigenen Handelns abzusetzen. Das Kind hat selbstverständlich ein Kälteempfinden, ist sogar wesentlich empfindlicher als ein Erwachsener, kann aber kaum äußern, wie unkomfortabel die Situation für es ist. Sowohl, weil ihm die verbalen Mittel fehlen, als auch, weil es emotional perplex ist von der, läppisch ausgedrückt, Kaltschnäuzigkeit der Mutter.

Es muss auch die Frage gestattet sein, warum sich das Kind anfangs überhaupt nicht anziehen ließ. Ich gehe davon aus, dass das der Ausdruck eines Protests ist, ein passiver Widerstand. Auch bei einem Kleinkind dürfte der Wunsch, sich ungeschützt der Kälte auszusetzen nicht aus dem Nichts kommen. Vielleicht ahnte es, dass es unter Menschen geht, ihm gefiel die Situation beim letzten Mal nicht (vielleicht waren beide zuvor auch schon einmal zwischen lärmenden und bierseligen Menschen auf der „Wiesn“?) und wollte zum Ausdruck bringen, dass es mit der Mutter lieber alleine geblieben wäre? Noch einmal aus dem Entwicklungsstand des 16 Monate alten Kindes:

Manchmal wird Ihr Kleinkind von Gefühlen überwältigt und bekommt einen Wutanfall oder Koller. Ihr Kind kann seine Tränen nicht einfach so stoppen – denken Sie daran, dass es nur einen Weg kennt, Dampf abzulassen. Im Gegensatz zu Ihnen kann es die Wut nicht im Fitnessstudio abbauen. Wenn es also zum Koller kommt, dann seien Sie geduldig und wenden Sie sich Ihrem Kind zu. Bieten Sie ihm Trost an oder lassen Sie es in Ruhe – je nachdem, was Ihr Kind gerade braucht.

Ein so junges Kind kann sich nicht argumentativ zur Wehr setzen, die einzige Möglichkeit, Unmut auszudrücken, ist sich zu verweigern und so an die Empathie der Mutter zu appellieren. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Kind nicht aus dem Nichts heraus „bockt“, „trotzt“ oder „zickt“. Schon solche Formulierungen lassen mir die Hutschnur platzen, denn sie sprechen dem Kind die Menschlichkeit und Autonomie ab. Solche Worte implizieren, dass das Kind aus einer naturgegebenen Boshaftigkeit gegenüber den Eltern agiert. Dass dieses Bild massiv in den Medien gefördert wird (etwa „BILD“: Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden), ist meinem Verständnis nach eine Art kollektiver Gewissenserleichterung dafür, dass für den Kinderhass in unserer Gesellschaft und ein Rattenschwanz preußischer und nationalsozialistischer Erziehungsideale (vgl. Sigrid Chamberlain, Alice Miller), den wir immer noch mitschleppen, uns als maßgeblichen Einflussfaktor des sozialen Handelns in unserer Gesellschaft aber viel zu selten bewusst machen.

Wie erzieht dann man ein Kind zu einem reifen Menschen? Ich weiß es nicht genau, bin ja schließlich noch kein Vater, aber ich denke, man muss ihnen ein positives Beispiel vorleben. Kinder lernen am besten durch Imitation, nicht nur von konkreten Handlungsweisen, sondern auch Offenheit, Neugier, Werte usw. Ein so kleiner Mensch braucht Hilfe und Unterstützung, Verlässlichkeit und Liebe, in jeder Lebenssituation. Man muss Kindern zugestehen, Fehler zu machen, ihnen dabei aber sanft den richtigen Weg weisen, zumal wir in einer komplexen Welt leben, die von der heißen Herdplatte bis zum Straßenverkehr eine Menge an „unnatürlichen“ Gefahren kennt. Das Konfrontation mit den Konsequenzen eigenen Handelns und dem Kind Autonomie zuzugestehen sind gute Prinzipien, aber man sollte als Elternteil darauf achten, dabei Augenmaß zu behalten. Als Elternteil aus einer Genervtheit heraus im Sinne von Laissez-faire die Aufgabe des Kindschutzes zu vernachlässigen und Grenzen, welches das kleine Lebewesen instinktiv auf Belastung testet, nicht zu ziehen ist genauso verantwortungslos wie es mit sinnlosen und willkürlichen Grenzen zur Subordinanz zu erziehen. Mitunter habe ich das Gefühl, dass es oft in Wirklichkeit die Eltern sind, die ihre Überforderung und Überlastung an den Kindern ausagieren und somit diejenigen sind, die „trotzen“. Wir müssen uns mehr Gedanken machen.

[vielen Dank für Recherche und Diskussion an meine Liebste, S.]

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  2. zitiert nach Vetter in: Schönke/Schröder, Strafgesetzbuch, Kommentierung zu § 225 StGB [zurück]