I Want You For Ukrainian Army

Weltfrieden ist, wie man ja weiß, nicht ohne bewaffnete Truppen zu erreichen. Da immer weniger junge Kerls sich jedoch in den Schützengräben des Planeten gegenseitig mit Splittergranaten, Mörsern, Streubomben, Bazookas, UZIs, Kalaschnikows und wie das Handwerksgerät der Bewehrten sonst noch heißen mag, gegenseitig bewerfen wollen, rückt auch das Ziel der Friedlichkeit zwischen den Völkern in immer weitere Ferne. Was also tun? In der Ukraine, man kennt und liebt sie für Beta-Carotin-gefärbtes Massenaufbegehren, Frisuren und einen Fußballspieler, hatte man eine Idee. Dem jungen Soldaten wird eine Werbespot-unterstützte Imagekur verpasst: Der Uberpimp, welcher schnieke Karren mit Sechsradantrieb fährt und häufiger der Vielweiberei als dem öden Kriegsgefecht frönt. Fazit: Fast so kuhl wie die estnische Werbung für Geflügelhackfleisch. Bestimmt wurden hernach die Verpflichtungsbüros gestürmt.

Auf der YouTube-Seite gibt es eine englische Übersetzung des Gesprochenen. Ich übertrag’s ins Deutsche, übernehme für die Richtigkeit aber teflon-like keine Haftung.

Mädel 1: Nimmst Du uns mit auf eine Fahrt mit dem BMW?
BMW-Fahrer: Sogar bis ans Ende der Welt.
Soldat: Hey, ich würde gerne etwas Wodka trinken, Mädels!
Mädel 1: Einen Moment …
Mädel 2: Wo lebst Du?
Soldat: Genau hier. Tagsüber auf der Arbeit, nachts in den Diskotheken.
Mädel 1: Welche Arbeit???
Soldat: Vertrag natürlich.
Blondine: Vertrag? Ehevertrag oder was?
Mädel 3: Der Armeeverpflichtungsvertrag, du Funzel.
BMW-Fahrer: He, wollten wir nicht eine Runde im Auto drehen?
Mädels: Vergiss es. Fahr doch alleine.
Erzählstimme: Es ist Zeit für neue Helden. Mit vertragsbasiertem Dienst in den ukrainischen Streitkräften.

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