Manbearpig

I, ROBOT
Foto: baboon™ (cc)

Es geht voran mit der Menschheit! Im Reagenzglas gibt es erste Mensch-Kuh-Mashups und mit feinen Hirnschrittmachern wird gegen Depressionen vorgegangen:

Den Patienten wurden Elektroden in ein Areal implantiert, das für die Kontrolle von Stimmungen zuständig ist. Dazu wurden zwei Löcher in den Schädel mit lokaler Anästhesie gebohrt. Durch sie führte man mit der Hilfe der Kernspin-Tomographie die Elektroden ein und implantierte sie in den cingulären Cortex (Cg25). Die Enden der unter der Haut verlaufenden Kabel werden am Nacken mit den Kabeln des in die Brust implantierten programmierbaren Stimulators verbunden.

Supergut. Mit der Kraft der Dampfmaschine gegen die Volkskrankheit Depression. Damit sie auch morgen noch effizient arbeit können. Hirnschrittmacher… Die scheint so macher echt zu brauchen. Bin ja mal gespannt, wann hier die ersten Spammails eintrudeln, die mir solche Dinger inklusive OP anbieten für das Hirnareal, in dem der Orgasmus getriggert wird. Da bin ich doch ausnahmsweise mal einer Meinung mit der Kirche: Komplett gruselig und abartig, sowas. Nicht nur, dass durch solche genetischen oder maschinellen Crittereien der Mensch sich von sich selbst entfremdet, sich quasi von eigener Hand degeneriert — solche Entwicklungen (bin mir bewusst, dass sie nicht aufzuhalten sind) bergen auch genug Potential für eine Apartheid der Gepimpten und Gemoddeten. „Gattaca“ lässt sich ja auch abstrahieren.

See also: .markus‘ Text „Open Brain 2.0“ im Craplog, mit Ekelbild. *unterschreib*