Sitcom ohne Konservenlachen

jesichtIch mag Sitcoms eigentlich nicht. Okay, How I Met Your Mother ist eine Ausnahme. Aber so im großen und ganzen sind mir Aldi US-Klamaukstaffetten suspekt. Ein Grund ist sicher dieses ständige Hintergrundgeblöke vom Band, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob der Sinn darin besteht, selbst den etwas auf den Kopf gefallenen anzuzeigen: Achtung, witzig, jetzt lachen oder eher die Szenerie künstlich aufzupeppen, weil Lachen ja schließlich sicher ansteckend ist, so wie Gähnen, selbst bei unlustigen Scherzen. Der Durchschnittsfernsehgucker, der denkt ja auch nicht viel beim Glotzegucken, ich weiß das von mir, da wirkt das subkutan sicher ganz gut, wenn da schon ein Fakepublikum sitzt, das einem das Sinnieren ob und wenn ja wie lustig eine Szene ist, abnimmt. Letztens bin ich bei YouTube auf ein paar Ausschnitte aus Sitcoms gestoßen, bei dem die Konservenlachen mit Mitteln modernster Technologien entfernt wurden. Am beeindruckendsten fand ich das bei „Big Bang Theory“, einer Sendung, die ich noch nie gesehen habe, es aber wahrscheinlich auch nicht tun werde.

Tja, kannste mal sehen.