Thrice


Foto: xharekx33

Die Band Thrice war meine persönliche Entdeckung des Jahres 2005. Vheissu, ihre letzte Platte, ist brilliant. Härtere Musik finde ich ja nicht immer zugänglich, aber Thrice haben mich weggeblasen wie schon lange nichts mehr (die erste Billy Talent vielleicht oder Deftones‘ White Pony, die aber beide hier keine Referenz sein sollen). Nie endende Ohrwürmer treffen auf hin und wieder markante Unperfektion, Pathos auf Zurückhaltung. Perfekt produzierte Musik, die trotzdem die Intention und den Gemütszustand der Songs nicht verdeckt. Experimental Hardcore soll’s sein, das mag hinkommen. Emo? Ach, ist doch egal, ganz große Lieder jedenfalls. Auch für Fans von Yvonne Catterfeld (in Aspik). Hier zwei Klangbeispiele mit visueller Untermalung. Aufdrehen bitte, wer die YouTube’sche Monophonie ertragen kann. Gebt ihnen eine Chance.