Unsere intellektuelle Unterschicht: Münte

muenteAffekt-Bloggen soll man ja nicht. Aber mich hat lange nicht mehr etwas so aufgeregt wie das, was dieser Mann heute abgesondert hat.

Nur soviel, Franzl: Wenn ihr beknackten Anzugträger mal ein einziges Mal einen Blick in den Mikrozensus geworfen hättet, der jedes Jahr von den „realitätsfernen Soziologen“ erstellt wird oder eine der vielen ähnlichen Publikationen, die in den letzten Jahren erschienen sind, euer Blick für die Realität wäre noch schärfer als der von euch täglich im Parlament, auf Cocktailparties, vor TV-Kameras und auf „Charity“-Galas errungene.

Nein, es gibt keine Unterschicht. Höchstens die, die arbeiten wollen und die, die vor Hunger gefälligst zu krepieren haben. So einfach ist das: Der Begriff Unterschicht ist schlicht „nicht brauchbar für die politisch Handelnden“. Na klar – wir machen uns die Welt – trallalalala – wie sie uns gefällt.

Münte erklärt uns seine eigene kleine, sehr kleine, Welt, was würden wir bloß ohne ihn machen? Ich zumindest hätte heute mein Mittagessen bei mir behalten.