Wenn zusammenwächst, was zusammengehört: NPD kuschelt mit „Politically Incorrect“

[Hinweis:] Dieser Beitrag war ursprünglich im “Watchblog Islamophobie” erschienen, welches mittlerweile eingestellt worden ist. Ich habe den Artikel in mein privates Blog gespiegelt, damit er nicht verloren geht. –Der Admin, Januar 2008

Wirft man einen Blick in die dunkleren Ecken des Internets, stößt man schnell auf Schulterschlüsse der besonderen Art.

In letzter Zeit formiert sich auch von „links“ ein Widerstand gegen die Überfremdung des christlichen Europas durch Mohammedaner. Die naive Gutmütigkeit gegenüber dem Islam, das Verschweigen und Beschönigen von Problemen und Bedrohungen bis hin zum freiwilligen Rückzug, bevor der Feind überhaupt richtig angegriffen hat – all das geht auch einigen aufmerksamen und selbstbewussten Zeitgenossen zu weit, die sich ansonsten ausdrücklich von „rechts“ distanzieren.

Ein Beispiel dafür ist die sehr viel besuchte Weltnetzseite „Politically incorrect“, die sich überwiegend mit dem Thema Muselmanisierung, Dhimmitum(*) und Islamversteherei in der brd beschäftigt – wo wir voll zustimmen können […] Es ist auf jeden Fall zu begrüßen, dass der Widerstand gegen die muselmanische Bedrohung wächst, denn die Gefahr für unsere Heimat und Kultur wächst ebenfalls von Jahr zu Jahr, wenn wir den Spieß nicht endlich umdrehen und die Multikultischwuchteln entmachten und ihrer gerechten Strafe zuführen. Sie begehen schweren Landesverrat !

Aus einer Erklärung der NPD Göttingen.

Auch das Blog der NPD Barnim verweist erstaunlich oft auf PI-Beiträge. „Politically Incorrect“ will nun gar nicht mit den National-„Demokraten“ assoziiert werden. Da ist man ganz opportun und versucht sich — immerhin — mit einem nicht funktionierenden Link auf die eigenen Leitlinien von Symphatisanten dieser Art zu distanzieren. Wobei, Distanzieren ist vielleicht zuviel gesagt, eine Abgrenzung vom extrem rechten Spektrum findet man im PI’schen Selbstverständnis nicht. Einige der Kommentatoren geben einen kleinen Einblick, warum das so sein könnte:

pipifax

Ganz klar – auf solche Kommentare angesprochen, würden die PI-Apologeten – auf die in der „FDGO“ zugesicherten freien Meinungsäußerung verweisen. Allein, die kennt in Deutschland auch ihre Grenzen, was sowohl PI als auch klassische Rechtsextremisten gerne ignorieren. Mit der real praktizierten Meinungsfreiheit bei „politicallyincorrect“ befassen wir uns übrigens später noch eingehender. Festhalten lässt sich jedenfalls, dass rechtsextreme Positionen, mit Ausnahme des Antisemitismus, weitgehend kompatibel mit denen von PI sind.